Hevruta - Die Entdeckung der Kraft der Verbindung
Gesamte Playlist Lokale Treffen 2025/2026
Es gibt tatsächlich keine weiteren Seelen in der Welt… Diese Seele ist in allen Kindern Israels in ihrer Vollständigkeit vorhanden, wie sie in Adam haRishon war, denn das Spirituelle teilt sich nicht und wird nicht gespalten, was ein Merkmal des …
Es gibt tatsächlich keine weiteren Seelen in der Welt… Diese Seele ist in allen Kindern Israels in ihrer Vollständigkeit vorhanden, wie sie in Adam haRishon war, denn das Spirituelle teilt sich nicht und wird nicht gespalten, was ein Merkmal des Physischen ist.
Wenn es also heißt, dass es sechshunderttausend Seelen und Seelenfunken gibt, scheint dies durch die Kraft des Körpers eines jeden Menschen verursacht zu sein.
(Baal HaSulam 600 000 Seelen)
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Jeder Einzelne in der Gesellschaft ist wie ein Rad, das mit mehreren anderen Rädern in einer Maschine verbunden ist. Dieses einzelne Rad hat keine eigene Bewegungsfreiheit, sondern bewegt sich mit den anderen Rädern in eine bestimmte Richtung, damit die Maschine ihre allgemeine Funktion erfüllen kann.
Und wenn eine Störung am Rad auftritt, wird diese nicht in Bezug auf das Rad selbst bewertet, sondern nach seiner Funktion und Rolle in Bezug auf die gesamte Maschine.“
(Baal HaSulam, „Der Frieden in der Welt“)
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„Wer tatsächlich dem Schöpfer dienen will, muss sich mit allen Geschöpfen verbinden, sich mit allen Seelen verbinden, sich mit ihnen einschließen, und sie mit ihm. Dass heißt, man sollte für sich selbst nur das übrig lassen, was man braucht, um die Schechina [Göttlichkeit] sozusagen zu verbinden. Dies erfordert Nähe und viele Menschen, denn je mehr Menschen dem Schöpfer dienen, desto mehr wird das Licht der Schechina bei ihnen erscheinen. Aus diesem Grunde muss man sich mit allen Menschen und mit allen Geschöpfen einschließen und alles zu ihrer Wurzel erheben, sozusagen zur Korrektur der Schechina.“
(Degel Machaneh Ephraim, BeShalach)
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Kongress – die nächste Stufe
Vom 29. bis 31. Oktober werden wir einen globalen Kabbala-Kongress veranstalten.
Dieses Mal wird es keine zentrale Veranstaltung geben. Stattdessen wird der Kongress gleichzeitig an vielen Orten auf der ganzen Welt stattfinden, wobei kleinere lokale Treffen gemeinsam an demselben globalen Ereignis teilnehmen.
Einige Teile des Kongresses werden gemeinsam stattfinden, sodass sich alle zur gleichen Zeit mit denselben Lektionen oder Aktivitäten verbinden. Andere Teile werden lokal stattfinden, wobei jede Gruppe an ihrem jeweiligen Ort gemeinsam arbeitet und sich miteinander verbindet.
Die Idee besteht darin, den Kongress so zugänglich wie möglich zu machen, damit die meisten Menschen teilnehmen können, ohne sehr weit reisen zu müssen. Gleichzeitig entsteht dadurch für die Freunde die Möglichkeit, sich persönlich zu treffen und die Verbindung zwischen ihnen zu stärken.
Das Thema des Kongresses lautet „Erweckung von unten“. Während dieser drei Tage werden wir erforschen, wie wir uns selbst und unser Herz erwecken und ein Verlangen nach spirituellem Fortschritt entwickeln können, ohne darauf zu warten, dass der Schöpfer, die höhere Stufe oder die Natur uns vorantreibt.
Mit anderen Worten: Wir wollen lernen, wie wir die Bewegung selbst initiieren können – wie wir das Verlangen nach Verbindung erwecken, einander stärken und von unten das Bedürfnis nach der nächsten spirituellen Stufe erschaffen können.
Heute werden wir uns damit beschäftigen, was ein Kabbala-Kongress eigentlich ist: warum wir zusammenkommen, was wir während dieser drei Tage tun und welche verschiedenen Aspekte der inneren und praktischen Arbeit einen Kongress ausmachen.
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„Aber vorher, wenn es keine Erweckung von unten gibt, empfängt man nichts von oben. Das nennt man ‚die Arbeit des Menschen‘, also das, was der Mensch tun sollte, denn die Erhörung eines Gebets hängt davon ab, ob es ein Gebet von unten gibt, was man ‚das MAN erheben‘ nennt, was bedeutet, dass ein Mensch den Mangel, den er hat, hervorhebt und den Schöpfer bittet, seinen Mangel zu stillen.
Wenn er also einen Mangel hat, dass er nicht arbeiten kann, ohne eine Belohnung zu erwarten, wird ihm vom Schöpfer das Mayin Duchrin [MaD] gegeben – das ist die Füllung des Mangels. Der Schöpfer gibt ihm diese Kraft. Wenn ein Mensch jedoch nicht darum bittet, also darum, nicht arbeiten zu können, ohne eine Belohnung zu empfangen, dann können wir nicht von der Füllung eines Mangels sprechen.“
(Rabash, Notiz 579, „Ich werde das steinerne Herz entfernen“)
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Was ist ein Kabbala-Kongress?
Ein Kabbala-Kongress ist ein Treffen von Kabbala-Studenten, das normalerweise als persönliches Treffen stattfindet, obwohl Kongresse manchmal auch virtuell durchgeführt werden können.
Ein Kongress dauert in der Regel drei Tage, und für diese Dauer gibt es einen Grund, auf den wir später noch eingehen werden. Während dieser drei Tage versuchen wir, so weit wie möglich all die Ratschläge in die Praxis umzusetzen, die uns die Kabbalisten über die Verbindung geben.
Der Zweck besteht nicht einfach darin, zusammen zu sein und eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Natürlich ist ein Kongress auch eine freudvolle Erfahrung. Wir essen gemeinsam, studieren gemeinsam, nehmen an Lektionen und Workshops teil, singen und verbringen Zeit mit den Freunden. Doch hinter all dem findet eine wesentlich tiefere innere Arbeit statt.
Wir versuchen, die Trennung zwischen uns zu überwinden – das, was die Kabbala als das Zerbrechen der gemeinsamen Seele beschreibt – und darüber Verbindung aufzubauen. In diesem Sinne wird der Kongress zu einem praktischen Labor für all das, was wir studiert haben.
Deshalb ist auch die Vorbereitung auf einen Kongress hauptsächlich eine innere Vorbereitung. Äußerlich betrachtet ist der Kongress selbst recht einfach: Es gibt Lektionen, Workshops, Mahlzeiten, Treffen und verschiedene Aktivitäten. Die entscheidende Frage ist jedoch, was wir durch all diese Dinge zu erreichen versuchen.
Ein Workshop beispielsweise ist nicht einfach nur ein Gespräch oder ein Austausch von Meinungen. Er ist eine Übung in Verbindung. Wir versuchen, den anderen zuzuhören, ihre Gedanken und Gefühle in uns aufzunehmen, ihnen in uns Raum zu geben und gemeinsam etwas aufzubauen, das keinem Einzelnen von uns gehört.
Im Laufe der drei Tage wird diese Anstrengung immer intensiver. Immer wieder versuchen wir – durch Lektionen, Workshops, Mahlzeiten, Lieder und allein durch die Tatsache, dass wir zusammen sind –, die Ratschläge der Kabbalisten in praktische innere Arbeit umzusetzen.
In diesem Sinne ist ein Kabbala-Kongress der praktische Ausdruck dessen, was wir studieren: eine konzentrierte Anstrengung, uns über die Trennung zu erheben und eine tiefere Verbindung zwischen uns zu entdecken.
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Warum dauert ein Kongress drei Tage?
Rav: Es müssen ganz bewusst drei Tage sein, denn am ersten Tag kommt der Mensch erst einmal an. Es ist nicht einfach, hineinzukommen und sich zu verbinden, schließlich handelt es sich um spirituelle Arbeit. Und es ist gut, dass der Mensch Angst hat, denn genau darin besteht seine Arbeit: seine Angst zu überwinden.
Erst etwa ab der Mitte des zweiten Tages beginnen wir, die Verbindung, die Wärme und die Einheit zu spüren, und in uns beginnt sich eine gewisse spirituelle Empfindung zu offenbaren. Sie ist noch sehr klein, aber sie beginnt bereits, den Menschen auf die spirituelle Offenbarung vorzubereiten.
Und am dritten Tag entsteht bereits ein Gefühl der Trennung … Doch die Einheit und die Verbindung haben bereits stattgefunden, selbst wenn es nur für einen einzigen Augenblick war! In der Spiritualität ist ein Augenblick alles, mehr ist nicht notwendig! Wenn dieser Kontakt einmal stattgefunden hat, bleibt er bereits für immer bestehen, denn in der Spiritualität verschwindet nichts.
Und wenn du danach wieder vor dem Bildschirm sitzt, wird sich die Empfindung, die du erlebt hast, dieser Kontakt, den du geschaffen hast, weiterentwickeln …
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Was ist eine Lektion auf einem Kabbala-Kongress?
Während eines Kabbala-Kongresses haben wir normalerweise mindestens zwei Lektionen pro Tag, eine am Morgen und eine am Nachmittag. Manchmal gibt es auch eine dritte Lektion.
Warum sind die Lektionen ein so zentraler Bestandteil des Kongresses?
Eine Lektion ist die Zeit, in der wir uns gemeinsam mit den authentischen Quellen der Kabbala verbinden. Wir nähern uns diesen Quellen mit der Absicht, uns an die höhere Stufe anzuheften. Für uns repräsentieren die Schriften der Kabbalisten diese höhere Stufe, und indem wir sie gemeinsam studieren, versuchen wir, so weit wie möglich mit ihr in Kontakt zu kommen.
Wie Baal HaSulam in der „Einführung in das Studium der Zehn Sefirot“ erklärt, ziehen wir durch das Studium der authentischen Quellen mit der richtigen Absicht eine besondere Kraft auf uns, die auf uns einwirkt und uns korrigiert. Diese Kraft wird als das „Licht, das zur Quelle zurückführt“ bezeichnet und auch „Umgebendes Licht“, auf Hebräisch „Or Makif“, genannt.
Deshalb geht es in einer Lektion nicht einfach darum, Wissen zu erwerben oder den Text intellektuell zu verstehen. Wir sitzen zusammen und studieren mit der Absicht, die Quelle als Mittel zur inneren Korrektur und Verbindung zu nutzen.
Während der Lektion sehen wir normalerweise auch eine aufgezeichnete Lektion des Kabbalisten Dr. Michael Laitman. Seine Erklärungen helfen uns, tiefer in die Worte von Rabash und Baal HaSulam einzudringen und uns richtig auf die Quelle auszurichten.
Diese ein- bis eineinhalbstündigen Lektionen, die normalerweise zweimal täglich stattfinden, bilden die Grundlage des Kongresses. Wir können sie als den Ort betrachten, aus dem wir die Kraft schöpfen, die wir anschließend in den Workshops, bei den Mahlzeiten, den Treffen und in all unseren Bemühungen um die Verbindung miteinander praktisch zu verwirklichen versuchen.
Die Lektion gibt uns die Quelle, die Richtung und die Kraft. Im weiteren Verlauf des Kongresses versuchen wir, diesen Einfluss in Verbindung zwischen uns umzusetzen.
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Was ist ein Workshop auf einem Kabbala-Kongress?
Ein Workshop ist eine der wichtigsten Formen der praktischen Arbeit, die wir während eines Kabbala-Kongresses nutzen. Wir arbeiten auch im Zehner und manchmal bei anderen Treffen mit Workshops.
Normalerweise beginnt ein Workshop mit einem kurzen Auszug aus einer authentischen kabbalistischen Quelle, gefolgt von einer Frage, die mit dem Text verbunden ist. Manchmal kann die Frage auch allgemeiner sein und sich auf unsere Arbeit, die Seele, die Absicht, die Verbindung oder ein anderes Thema beziehen, das wir in der Kabbala studieren.
Wir sitzen gemeinsam in einem kleinen Kreis, und jeder beantwortet die Frage.
Wichtig ist dabei, dass das Ziel nicht unbedingt darin besteht, zu einer vollständigen Antwort zu gelangen. Es ist auch nicht immer notwendig, die „richtige“ Antwort zu geben. Der eigentliche Zweck besteht in der gemeinsamen Anstrengung, die Frage miteinander zu klären.
Deshalb ist die Teilnahme jedes Einzelnen wichtig.
Ein Workshop-Kreis kann aus drei oder vier Personen oder aus bis zu zehn Teilnehmern bestehen. Normalerweise versuchen wir, nicht mehr als zehn Teilnehmer in einem Kreis zu haben, damit jeder genügend Zeit hat, zu sprechen und an der gemeinsamen Klärung teilzunehmen.
Jeder bringt etwas in den Kreis ein: sein Verständnis, sein Empfinden, eine Frage oder sogar sein fehlendes Verständnis. Manchmal hat man tatsächlich nichts hinzuzufügen. Es ist vollkommen in Ordnung zu sagen: „Ich weiß nicht, was ich hinzufügen soll, aber ich verbinde mich mit dem, was die Freunde gesagt haben.“ Wichtig ist, teilzunehmen und in der gemeinsamen Anstrengung mit dem Kreis verbunden zu bleiben.
Andererseits können wir manchmal sehr inspiriert sein und vieles sagen wollen. Dann besteht unsere Arbeit auch darin, uns zurückzunehmen und allen anderen Raum zu geben. Bei einem Workshop geht es nicht darum, dass ein Einzelner den anderen das Thema erklärt. Wir versuchen, gemeinsam etwas aufzubauen.
Normalerweise halten wir unsere Antworten relativ kurz, etwa eine Minute oder weniger. Ein Workshop zu einer Frage dauert im Allgemeinen zwischen fünf und zehn Minuten, manchmal auch bis zu fünfzehn Minuten. Dadurch hat jeder genügend Zeit, sich zu beteiligen, ohne dass der Workshop zu einer langen intellektuellen Diskussion wird.
Noch einmal: Das Hauptziel ist nicht die Antwort selbst. Das Ziel ist die gemeinsame Klärung.
Indem wir einander zuhören, beginnen wir, die Gedanken, Empfindungen und Fragen der Freunde in uns aufzunehmen. Nach und nach bauen wir eine gemeinsame Kraft, einen gemeinsamen Mangel und eine gemeinsame Bitte an die höhere Stufe auf.
Wir versuchen nicht einfach, die Frage intellektuell zu lösen. Wir möchten, dass unsere gemeinsame Anstrengung ein Bedürfnis nach einer höheren Stufe des Verständnisses und der Verbindung hervorbringt – als würden wir gemeinsam versuchen, die nächste spirituelle Stufe zu gebären.
Es gibt auch einige einfache praktische Grundsätze. Normalerweise sprechen wir nacheinander, geben jedem die Möglichkeit, sich zu beteiligen, halten unsere Antworten kurz und versuchen, einander weder zu unterbrechen noch das Gespräch zu dominieren. In kabbalistischen Workshops sitzen Männer und Frauen normalerweise ebenfalls in getrennten Kreisen.
Letztendlich ist der Workshop eine Übung in Verbindung. Die Worte, die wir sagen, sind wichtig, doch noch wichtiger ist das, was wir zwischen uns aufzubauen versuchen, während wir sprechen und einander zuhören.
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Mahlzeiten – Seudot
Clip 1:
https://kabbalah.academy/en/videos/preparation-for-meals-in-the-convention/
Clip 2:
https://kabbalah.academy/en/videos/preparation-for-meals-in-the-convention-1/
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Lieder auf einem Kabbala-Kongress
Lieder sind ein sehr wichtiger Bestandteil eines Kabbala-Kongresses, weil sie uns eine weitere Möglichkeit geben, uns miteinander zu verbinden.
Während der Lektionen und Workshops arbeiten wir häufig mit Worten, Gedanken und Erklärungen. Lieder ermöglichen es uns, uns auf einer emotionaleren Ebene zu verbinden – durch das Herz und nicht nur durch den Verstand.
Wenn wir gemeinsam singen, insbesondere wenn sich viele Menschen in derselben Melodie und mit derselben Absicht verbinden, kann dadurch ein sehr starkes Gefühl der Einheit entstehen. Aus diesem Grund singen wir während der Kongresse sehr viel.
Auch das Lernen der Lieder gehört zur Vorbereitung. Je vertrauter uns die Melodien und die Worte sind, desto leichter fällt es uns, vollständig daran teilzunehmen und uns mit allen anderen zu verbinden.
Deshalb werden wir in den kommenden Monaten auch versuchen, einige der Lieder zu lernen und zu üben, die wir auf dem Kongress gemeinsam singen werden.
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Kongress – Anmeldung
https://kabbalah.academy/en/convention-october-2026