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Wie würdest Du die Bedeutung betonen, einen festen Zeitplan einzuhalten?
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Wie findest Du ein Gleichgewicht in deinem Zeitplan?
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Welche Erfahrungen hast Du mit dem allmählichen Aufbau unserer spirituellen Entwicklung gemacht?
Lokales Treffen 47 - Fortsetzung des Zehner-Kurses und „Artikel zum Abschluss des Buches Sohar“
Diese Woche setzen wir das Studium aus authentischen kabbalistischen Texten in einer großen Gruppe fort, insbesondere "Artikel zum Abschluss des Buches Sohar" von Rabbi Yehuda Leib Ha-Levi Ashlag (Baal HaSulam). Ebenso werden wir die in dem "Zehnerkurs" diskutierten Themen besprechen und vertiefen.
Im ersten Teil des lokalen Treffens werden wir zurückkehren zu:
"Artikel zum Abschluss des Buches Sohar"
Zusammen mit egänzenden Videoclips aus den Lektionen mit Rav Dr. Michael Laitman.
Im zweiten Teil werden wir das zentrale Thema des "Zehnerkurses" vom Mittwoch fortsetzen:
Die Bedeutung des spirituellen Rahmens
AUFZEICHNUNG "ZEHNER-KURS" Lektion 17 vom 29.10.2025
AUFZEICHNUNG Lektion 4 vom Sonntag vom 02.11.2025
Lokales Treffen
"Artikel zum Abschluss des Buches Sohar"
Diese Woche setzen wir sowohl den "Zehner-Kurs" fort als auch das Lesen von Baal HaSulams Klärungen rund um den Artikel "Artikel zum Abschluss des Buches Sohar".
So wie wir bereits erwähnt haben, schrieb Baal HaSulam ausführlich, um Studenten dabei zu helfen, das Schöpfungsziel zu erlangen - die Gleichheit der Form mit den Eigenschaften des Schöpfers (Liebe und Geben) zu erreichen. Diese Woche setzen wir den Artikel „Artikel zum Abschluss des Buches Sohar“ fort.
Im lokalen Treffen werden wir einige Auszüge aus dem Artikel lesen und dann versuchen zu verstehen, was im Text vor sich geht, gefolgt von einem weiteren Lesen und gemeinsamer Diskussion über die Themen.
Wir haben auch zusätzliche Videoausschnitte von Rav Dr. Michael Laitman als wichtige Klärungen des Artikels.
Darüberhinaus werden wir Workshops zum Thema des "Zehner-Kurses" durchführen
"Artikel zum Abschluss des Buches Sohar"
Rav Yehuda Ashlag, Baal HaSulam
Daraus sollte man das ganze Maß der Strenge in den Studien der Tora für den Schöpfer verstehen. Denn wenn die Absicht eines Menschen nicht für den Schöpfer, sondern für den eigenen Gewinn sein wird, dann wird er nicht nur seine Natur des Willens zu empfangen nicht verändern, sondern im Gegenteil wird sein Wille zu empfangen viel größer werden als der, den er von Natur aus hatte. Ich erklärte das im „Vorwort zum Sulam Kommentar“ im ersten Band (siehe Paragraph 30, 31), und hier besteht keine Notwendigkeit, damit fortzufahren.
Über welche Vorzüge verfügt nun der Mensch, der einer Verschmelzung mit dem Schöpfer würdig wurde? Das wird nirgends klar beschrieben, und es werden nur feine Andeutungen gemacht. Um jedoch das in diesem Artikel Gesagte zu verdeutlichen, muss ich es ein wenig enthüllen, gemäß dem Maß der Notwendigkeit.
Und ich werde es an einem Beispiel erklären. Der Körper mit seinen Organen stellt eine Einheit dar. Und der Körper tauscht Gedanken und Empfindungen mit jedem einzelnen Organ aus. Wenn zum Beispiel der Organismus denkt, dass eines seiner Organe ihm dienen und Genuss bringen kann, erfährt dieses Organ sofort von diesem Gedanken und bereitet dem Körper jenen Genuss, an welchen er denkt. So auch, wenn irgendein Organ denkt und sich in der Position eingeschränkt fühlt, in der es sich befindet, erfährt der Körper unmittelbar von dessen Gedanken und dessen Empfindung und nimmt eine dafür angenehmere Position ein.
Wird jedoch ein Organ vom Körper abgeschnitten, werden sie zu zwei getrennten Einheiten; der Rest des Körpers kennt die Bedürfnisse des abgetrennten Organs nicht mehr, und das Organ kennt die Gedanken des Körpers nicht mehr, um ihm zu dienen und zu nützen. Wenn aber ein Arzt käme und das Organ wieder mit dem Körper verbände, würde das Organ wieder die Gedanken und Bedürfnisse des restlichen Körpers kennen, und der restliche Körper würde wieder die Bedürfnisse des Organs kennen.
Anhand dieser Allegorie kann man verstehen, über welch einen Vorzug der Mensch verfügt, welcher der Verschmelzung mit dem Schöpfer würdig wurde. Denn ich bewies bereits in meinem „Vorwort zum Buch Sohar“, Punkt 9, dass die Seele das Leuchten ist, welches dem Wesen des Schöpfers entspringt. Und dieses Leuchten ist vom Schöpfer dadurch abgetrennt, dass der Schöpfer es in den Willen zu empfangen einkleidete, da dieses Schöpfungsvorhaben, die Geschöpfe mit Genuss zu beschenken, in jeder Seele das Verlangen erschuf, Genuss zu empfangen. Diese unterschiedliche Form des Willens zu empfangen trennte das Leuchten vom Wesen des Schöpfers und machte es zu einem von ihm getrennten Teil. Siehe dort in der Quelle, denn dies ist nicht der richtige Ort, um das näher zu erläutern.
Daraus folgt, dass jede Seele vor ihrer Erschaffung in das Wesen des Schöpfers eingeschlossen war. Bei ihrer Erschaffung erfuhr jedoch die Seele mit der Natur des Willens, Genuss zu empfangen, der in ihr eingeprägt ist, eine Unterscheidung der Eigenschaften und löste sich vom Schöpfer, dessen ganzes Wesen nur das Geben ist. Denn wie zuvor gesagt wurde, trennt die Unterscheidung von Eigenschaften im Spirituellen wie eine Axt im Materiellen.
Und nun befindet sich die Seele in einem Zustand, der vollkommen dem im Beispiel Beschriebenen gleicht, wie ein vom Körper abgeschnittenes und abgetrenntes Organ. Und das, obwohl vor der Trennung das Organ und sein Organismus ein Ganzes waren und miteinander Gedanken und Gefühle austauschten. Nachdem jedoch das Organ vom Körper abgeschnitten wurde, wurden dadurch zwei Herrschaften kreiert, und der eine kennt nicht mehr die Gedanken des anderen und seine Bedürfnisse. Und nachdem sich die Seele in den Körper dieser Welt einkleidete, wurden alle Verbindungen getrennt, die sie hatte, bevor sie sich vom Wesen des Schöpfers abspaltete. Und jeder begann scheinbar, über eine eigene Macht zu verfügen.
Dementsprechend wird klar, über welchen Vorzug der Mensch verfügt, der dessen würdig wurde, wieder mit dem Schöpfer zu verschmelzen, was bedeutet, dass er der Ähnlichkeit mit den Eigenschaften des Schöpfers würdig wurde, dadurch, dass er kraft der Tora den Willen zu empfangen, der in ihm eingeprägt war, ins Gegenteil verwandelte, weil dieser Wille eben das war, was ihn vom Wesen des Schöpfers trennte, und er ihn in den Willen zu geben verwandelte. Und alle seinen Handlungen sind nun nur auf das Geben ausgerichtet und darauf, dem Nächsten Nutzen zu bringen. Und dadurch, dass er sich den Eigenschaften des Schöpfers anglich, gleicht er jenem Organ, welches einst vom Körper abgeschnitten war, aber zurückkehrte und sich wieder mit dem Körper verband. Und wieder kennt es die Gedanken des Körpers, wie es sie kannte, bevor es sich vom Körper trennte.
So auch die Seele: Nachdem sie eine Schöpferähnlichkeit erreicht, kehrt sie zurück und kennt wieder Seine Gedanken, wie sie diese vor der Trennung von Ihm aufgrund der Unterscheidung der Eigenschaften des Willens zu genießen kannte. Und dann erfüllt sich das damit Gesagte: „Erkenne den Schöpfer, deinen Vater“, weil sie dann des vollkommenen Wissens gewürdigt wird; sie erkennt die Vernunft des Schöpfers und wird der Offenbarung aller Geheimnisse der Tora gewürdigt, da die Gedanken des Schöpfers die Geheimnisse der Tora sind.
Tatsächlich stellt jedoch die ganze Tora (wie die offene so auch die verhüllte) die Gedanken des Schöpfers dar, ohne jeglichen Unterschied. Das gleicht einem Menschen, der im Fluss ertrinkt. Sein Freund wirft ihm ein Seil zu, um ihn zu retten. Wenn der Ertrinkende das Seil an dem ihm näheren Ende fängt, dann wird sein Freund ihn retten und aus dem Fluss ziehen können.
So gleicht auch die Tora, die ganz aus den Gedanken des Schöpfers besteht, einem Seil, welches der Schöpfer den Menschen zuwarf, um sie zu erretten und aus den Klipot herauszuziehen. Und das Ende des Seils ist jedem nahe, was die offene Tora meint, die keinerlei Absicht und Gedanken bedarf. Mehr als das: Sogar wenn im Streben zur Korrektur bei ihm ein verderblicher Gedanke entsteht, wird das auch vom Schöpfer angenommen, wie es geschrieben steht: „Immer soll der Mensch die Tora studieren und Gebote erfüllen, sogar für sich, weil man von der Absicht für sich zur Absicht für den Schöpfer gelangt.“
Daher sind die Tora und die Gebote das Ende des Seils, an dem kein Mensch auf der Welt gehindert ist, sich festzuhalten. Und wenn er es fest ergreift, das heißt, wenn er würdig wird, sich mit der Tora und den Geboten Lishma (Ihretwillen) zu beschäftigen – also um dem Schöpfer Wohlgefallen zu bereiten und nicht zu seinem eigenen Nutzen –, dann bringen ihn die Tora und die Gebote zur Ähnlichkeit der Form mit dem Schöpfer. Dies ist das Geheimnis von „und mit Ihm zu verschmelzen“, wie oben erklärt.
Und dann wird dem Menschen die Erkenntnis aller Gedanken des Schöpfers zuteil, die als Geheimnisse und „Geschmäcker“ der Tora bezeichnet werden und den übrig gebliebenen Teil des Seils darstellen. Dessen wird er allerdings nicht gewürdigt, bis er, wie oben gesagt, die volle Verschmelzung erreicht.
Offene Diskussion
In deinen eigenen Worten – was ist Gleichheit der Form?
Gibt es Begriffe, die Du gerne tiefer verstehen würdest – zum Beispiel Lo Lishma und Lishma?
Wie empfindest Du den Schwerpunkt auf die innere Anstrengung in unserem gemeinsamen Studium und unserer Arbeit?
Zehner-Kurs - Lektion 17
Die Bedeutung des spirituellen Rahmens
Workshop-Fragen
Bis nächste Woche!