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Film "24 Stunden im Leben eines Kabbalisten"

June 08

04:42 PM

24 Stunden im Leben eines Kabbalisten: Rav Michael Laitman

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24 Stunden im Leben eines Kabbalisten

 

Rav:

Wir hatten einen schweren Unfall.

Ich war der Fahrer.

Das hat mir die ganze Lunge und die Leber zerfetzt.

 

Racheli:

Sie ließen mich und meine Schwester rein

und wir sahen ihn liegen.

Blut auf dem Körper, noch so geronnen.

Meine Schwester brach in hysterisches Weinen aus,

und ihre Tränen fallen

auf Vaters Körpers, der dort lag.

Da habe ich erst begriffen, wie ernst es war.

 

Benzion:

Ich war zusammen mit Rav im Auto.

Ich wachte im Krankenhaus auf,

schwer verletzt.

Die Freunde erkannten mein Gesicht nicht.

Sie sagten mir:

„Der Rav ist auch im Krankenhaus.

Noch immer bewusstlos.

Wir wissen nicht, was zu tun ist.

Was wird ab jetzt mit uns geschehen?

Was wird weiter sein?"

 

Racheli:

Rund um den Unfall verstand ich die Kraft

der Gruppe, die Vater aufbaut.

Plötzlich kapierte ich, dass er nicht nur mein Vater ist.

 

Rav:

Die Lunge füllte sich mit Blut und ich konnte nicht atmen.

Die ganze Zeit Erstickung,

wie wenn du dich unter Wasser befindest.

Und dann hörte ich Ärzte reden:

„Gut, vorläufig machen wir ihm das so

und dann so, und dann sehen wir weiter.

Wenn er lebt, lebt er."

 

Gilad:

Ich sitze am Eingang des Krankenhauses

mit zugeschnürter Kehle und Tränen in den Augen.

Dieser Moment geht mir nicht aus dem Kopf.

Und die ganze Zeit gehen mir der Gedanke und das Gefühl durch den Kopf,

dass, nachdem ich mein ganzes Leben lang

nach dem Menschen gesucht habe, der mich lehrt,

was für mich das Wichtigste im Leben ist,

er jetzt gehen wird.

Das kann nicht sein.

Auf keinen Fall.

 

Rav:

Ich habe einen klinischen Tod durchgemacht.

Es gab Einbildungen, als würdest du aus der Ferne sehen,

als würdest du von außen alles Mögliche sehen.

Das ist, was Menschen, die einen klinischen Tod durchmachen,

ein bisschen am Ende des Weges spüren,

das dort auf sie wartet.

Das ist alles Lüge.

Das ähnelt überhaupt nicht dem spirituellen Zustand.

 

Oded:

Wir wollen einen Film über Sie machen.

Wir wollen ein wenig

diesen Vorhang öffnen, der uns trennt

von der Wissenschaft der Kabbala,

Mythen über sie widerlegen.

 

Dudi:

Sie lernen Kabbala seit fast 50 Jahren.

Sie haben bei großen Weisen gelernt,

Sie haben auch Tausende von Schülern.

Wir denken, dass wir mit der Vorstellung eines Films mit Ihnen

über die spirituelle Welt sprechen können,

dass wir eine Antwort geben können

an Menschen, die sich fragen:

„Warum wurde mir dieses Leben gegeben?"

 

Rav:

Ich verstehe, aber das passt mir nicht.
Ich war viele Jahre neben dem großen Kabbalisten, dem Rabash,

und das passte überhaupt nicht zu ihm,

aus sich selbst jemanden Besonderes zu machen.

Man sah ihm nicht an, dass er groß war.

Und ich, nach meinem Charakter,

ich habe nichts, womit ich mich groß machen könnte.

Ich verstehe, dass das nicht das ist, was ihr für den Film wollt,

aber so ist es.

 

Bevor ich morgens aufstehe und erwache,

dieser Film vom Unterricht,

den ich euch vermitteln werde,

läuft schon innerlich bei mir vorher ab.
-

Tag für Tag stehe ich auf und entdecke,

wie schwer es mir fällt zu erwachen

in richtiger Form für den Unterricht,

dass ich mit allen Kräften kommen will,

mit Verstand und Herz,

und kann nicht.

-

Jeden Morgen wie neu,

sonst wäre das kein neuer Tag.

Und ich muss wieder erwachen,

und mich wieder selbst aufwecken und mich mit der Gemeinschaft verbinden.

Und die Verbindung soll eine neue Verbindung sein,

nicht wie gestern.

Schwieriger und mutiger.
-

Und ich lese und schaue auf alle möglichen Abschnitte,

aber ich spüre, dass ich tot bin.

Und das Tag für Tag.

 

Oded:

Ab und zu hört man vom Rav,

dass er Zeiten der Kraftlosigkeit durchmacht.
-

Aber auf jeden Fall kann ich mit Sicherheit sagen,

dass keiner von uns

den Rav in so einem Zustand gesehen hat.

Wir kennen ihn ja anders.

 

Rav:

Ich sage keine Zukunft vorher

und mache keine übernatürlichen Dinge.

Ich lehre meine Schüler,

wie sie langsam, in kleinen Schritten,

zur Wahrheit kommen und sie erwerben.

-

Unsere Weisheit der Kabbala

ist eine wissenschaftliche, didaktische Form,

sie ist eine Methode, wie der Mensch sich selbst verändert

und dadurch die höhere Kraft erkennt,

und wie die Kabbalisten schreiben,

kann das zehn oder zwanzig Jahre dauern.

-

Nur besondere Menschen, die einen „Punkt im Herzen" haben,

verstehen, dass es keinen anderen Weg gibt,

und andere werden irgendwohin gehen, zu Mystiken.

-

Mir ist wichtig, dass gewöhnliche Menschen,

besonders jene auf israelischen Boden,

hören, was ich sage,

und in irgendeiner Form verstehen, was vor ihnen liegt.

Nicht von mir, durch jemanden,

aber die Hauptsache ist, dass äußere Veränderungen geschehen

bei allen Menschen auf Erden.

--
--

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Lesetext:

Wir lesen also

aus der „Einführung in das Buch Sohar", Punkt 14

Und daraus folgen zwingend drei Zustände in den Seelen“
-

Rav:

Die Wissenschaft, die wir jetzt enthüllen wollen,

inwieweit die Verbindung oder die Entfernung zwischen uns

auf die gesamte Natur Einfluss hat.

Auf die Unbelebte, Pflanzliche, Tierische,

und sogar auf die zwischenmenschliche Beziehung.

Wir werden das wirklich mit eigenen Augen sehen, ja,

dass wenn wir uns einander etwas näher kommen,

plötzlich alle Viruse verschwinden,

Hurrikane, Kälte- und Hitze Schläge,

alle Probleme, alles.

Wir nähern uns noch etwas mehr einander an,

und plötzlich beruhigen sich alle möglichen bösen Kräfte

an verschiedenen Orten und in verschiedenen Ländern.

Das ist wirklich eine sehr interessante Wissenschaft,

inwieweit die Phänomene in uns,

wenn wir sie beruhigen,

uns annähern über dem Hass,

damit Liebe sei.

Wir zerstören den Hass nicht,

die Kräfte der Natur, Minus und Plus,

der Gegensatz zwischen ihnen bleibt,

nur wir wissen, wie wir mit beiden zusammen arbeiten,

um dem Schöpfer Platz zu machen, dass er herrscht.

Und das nennt sich: „Der Frieden stiftet in seinen Höhen,

er möge Frieden über uns stiften",

Vervollständigung zwischen Minus und Plus.

--------

Dudi

Woher/Wie empfangen Sie die Information,

welche Sie uns im Unterricht wiedergeben?

Können Sie das erklären,

wie Sie sich dabei fühlen?

Rav:

Das ist wie bei einem Wissenschaftler, der Erscheinungen in der Welt auffasst,

oder der zum Himmel schaut,

wenn er sich, sagen wir, mit Astronomie beschäftigt,

oder ins Innere der Erde,

wenn er sich mit Geologie beschäftigt.

Aber das ist sein Beruf,

also sieht er vor allen anderen und mehr als alle anderen.

So bin ich,
mein Labor ist die Menschheit.

Wenn ich darauf schaue, was in der Menschheit vorgeht,

und danach, was geschieht,

dann verstehe ich daraus, dass sie sich

auf einer niedrigeren Stufe befindet, als sie bereits sein sollte.
--

Wir haben uns, in unserer Korrektur, zu beeilen.

--

Lesetext: 

„Solange sie sich in diesem Zustand befinden, werden nur die Seelen, und nicht die Körper korrigiert“
(Einführung in das Buch Sohar, Punkt 14)

-

Rav:

Der Wille zu geben,

genannt Bina vermischt sich mit der Malchut.

Sie dringt in den Willen zu empfangen ein,

und dann wird der Wille zu empfangen damit

noch grausamer.

Das ist die ganze Bosheit in dieser Welt,

dass all jene Betrüger, die über uns herfallen

und durch angeblich gute, schöne Taten

alles Mögliche aus uns herausziehen.

Sie steuern uns, sie verwirren uns,

all die Regierungen, all jene, die anführen.

-

Lesetext:

„Und somit vermischten sich Bchina Bet mit Bchina Dalet und verursachte Zimzum Bet“

 

Es kommt heraus, dass wir in einen Zustand geraten,

in dem dieselben Dinge, die zugunsten der Korrektur

sein sollten,

zugunsten des Verderbens wirken,

zugunsten der verdorbenen Bina,

und das bedeutet „die Schlange hat es verschlungen, und wird es wieder erbrechen".

Fragen.

 

Schüler:

Lieber Rav, können wir jetzt,

in diesem Unterricht, zum Ende der Korrektur kommen?

 

Rav:

In jedem Augenblick, nicht nur in diesem Unterricht.

 

Schüler:

Wie sollen wir uns der Öffentlichkeit nähern?

-

Warum wird das physische israelische  Volk 

dafür bestraft, dass es die gegenseitige Bürgschaft nicht erfüllt?

-

Was ist die Arbeit im Verstand und im Herzen?

-

Beobachten Sie, dass wir voranschreiten

und das auch wirklich richtig machen?

 

Welchen Nutzen hatte die Tempelzerstörung?

 

Wie kann man von diesem Weg nicht abweichen?

 

Also wie kann man

diese voneinander losgelösten Seelen zu einer einzigen Seele vereinen?

 

Wovor muss man sich hüten, um

der Allgemeinheit keinen Schaden zuzufügen?

 

Rav:

Es fehlt – „das Feuer“.


-----Musik
 

Eran:

Michael Laitman wurde 1946 in Witebsk

in eine Familie von Holocaust-Opfern geboren.

Seine Eltern sind Ärzte.

In seiner Kindheit interessierte er sich für Musik und Fotografie.

1964 wurde er am Elektrotechnischen Institut

in Leningrad aufgenommen,

und er hat einen Abschluss in Informatik.

Er studierte biologische und medizinische Kybernetik.

Während seines Studiums war er Tontechniker

in der Musikgruppe „Newadim".

Nachdem er sein Studium am Institut beendet hatte,

arbeitete er im Labor „Kronstadt"

der Akademie für Militärmedizin

im Bereich Weltraummedizin.

1974,

nach langem Widerstand

der sowjetischen Behörden,

wanderte er nach Israel aus.

Er diente in der Armee.

Er hatte ein eigenes Privatunternehmen.

Seine Familie ist in Israel gewachsen,

und er ist Vater von drei Kindern.

Wir wissen nicht, wann Michael Laitman

begann, seinen spirituellen Lehrer zu suchen,

aber wir wissen, dass er ihn

1979 entdeckte.

Es handelt sich um Rav Baruch Schalom Halevi Aschlag,

den Sohn des größten der Kabbalisten,

Rav Jehuda Aschlag, „Baal HaSulam".

Michael war sein treuer Schüler

und Fortsetzer des Weges von Rav Baruch.

1997 gründete er den

Verein „Bnei Baruch – Kabbala für das Volk",

benannt nach seinem Lehrer.

Er hat einen Doktortitel.

Es gibt einige Millionen Menschen auf dem Planeten,

die ihn „ihren Lehrer" nennen.

 

Racheli:

Papa.

 

Rav:

Ja.

 

Racheli:

So viele Ängste und Sorgen,

besonders wenn ich an ihn denke.

Was wird sein?

 

Rav:

Wird in Ordnung sein.

Er wird wachsen und seinen Platz einnehmen.

 

Racheli:

Es gibt eine sehr große Ungewissheit.

Rav:

Ja.

 

Racheli:

Wohin geht die Welt?

 

Rav:

Die Welt geht ganz sicher in keine gute Richtung.

 

Alles können wir sehen

nach den Typen des Egos, die sich offenbaren,

warum gerade unsere verdorbene Form,

in der Verbindung zwischen uns,

sich in dieser oder jener Form offenbart

von Krankheiten und Revolutionen und Kriegen und so weiter.

Nach dem, was sich jetzt offenbart,

ich will nicht einmal so sehr darüber sprechen,

aber wir stehen vor mehreren

Schlägen von Seuchen.

 

Oded:

Rav, sie haben die Zukunft

viele Male und ziemlich genau vorhergesagt.

Können sie erklären, wie das passiert?

Wie funktioniert dieser Mechanismus?

Vielleicht anhand dieser Grafik als Beispiel?

 

Dudi:

Und diese Grafik, wo erscheint er?

 

Rav:

Diese Grafik?

 

Dudi:

Ja.

 

Rav:

Ich fühle diese vor mir.

Sie erscheint in der ganzen Menschheit, in der Welt,

Naturschläge, Kälte und Hitze, Seuchen, Kriege.

Das ist es, was ich fühle.

 

Dudi:

Können Sie sagen,

woher Sie das wissen?

 

Rav:

Nu, wie kann ich das erklären,

was ich sehe?

Ich sehe einen Prozess, der in der ganzen Welt geschieht,

und davon spreche ich.

Die höhere Kraft nähert sich uns

entsprechend ihrer eigenen Zeit,

und wir passen uns ihr nicht an.

Und je nach der Kluft zwischen uns und der höheren Kraft,

welche eine gänzlich Gebende Kraft ist,

und wir eine gänzlich empfangende Kraft sind:,

muss ihre Annäherung an uns

uns alle möglichen Katastrophen bringen.

Die Zeit vergeht und die Menschheit tut nichts,

um sich dem Lauf der Zeit anzupassen.

-----

Oded:

Gilad, du hast eine Zeit lang bei der Marine gedient?

 

Gilad:

Ja, ich diente als Elektronikoffizier

auf einem Raketenschiff.

 

Oded:

Hast du jemals gekämpft?

 

Gilad:

Ja, ich nahm am Ersten Libanonkrieg teil,

damals hieß das „Operation Frieden für Galiläa".

Ich erinnere mich, dass es eine Art Geschützbatterie

vor der Küste Beiruts gab, die auf uns schoss,

wir schossen auf sie,

und das war eine Art Wilder Westen, wer zuerst trifft.

Und du siehst die Granaten ins Wasser einschlagen,

300 Meter von dir entfernt, und dann 200 Meter,

dann 100 Meter, und dann 50 Meter,

und dir ist klar, dass die nächste Granate auf das Schiff fällt.

Und mir geht der Gedanke durch den Kopf:

„Du bist zu jung, was hast du schon geschafft?

Du hast nichts gemacht, du...

Wir müssen hier gewinnen."

Das war eines der prägenden Ereignisse,

die mich dazu brachten, zu fragen: Wofür lebe ich?

Und die Antwort auf diese Frage zu suchen.

---

Dudi:

Hallo allerseits, wir befinden uns in einem Autorenmeeting

mit Rav Dr. Michael Laitman.

Hallo lieber Rav.

 

Rav:

Hallo Euch allen.

 

Dudi

Wir befinden uns etwa eine Woche vor dem 9. Aw.

Was ist diese starke und besondere Kraft,

die in diesen Tagen auf uns einwirkt?

 

Rav:

Eine negative Kraft, eine Kraft der Trennung, der Entfernung, des Hasses.

 

Dudi:

Welche Verbindung haben die Juden von heute,

zu den Juden von damals - vor 2.000 Jahren?

 

Rav:

Wir sind dasselbe Volk, derselbe Charakter,

die Trennung zwischen uns ist die ganze Zeit da.

Damit erwecken wir Hass

bei allen Völkern, die uns umgeben,

und geben ihnen Kraft, uns zu zerstören.

 

Sheli:

Was können wir jetzt tun,

um die kommenden Verhängnisse abzuwenden?

 

Rav:

Wir müssen eine Korrektur machen,

die uns auferlegt ist und nur von uns abhängt.

Und deshalb hängt die ganze Menschheit von uns ab,

und im Unterbewusstsein spürt sie diese Abhängigkeit,

und wir wollen diese Abhängigkeit nicht anerkennen.

Sie fallen über uns her und üben Druck auf uns aus

und sagen: „Genug, das ist es, was wir wollen.

Keine Territorien und keinen Frieden und nicht allerlei Dinge,

und keinen Erfolge und Errungenschaften in allen möglichen Lebensituationen.

Nichts von all dem wollen wir von Euch haben,

außer der einen Sache, der Methodik der Weltkorrektur.

Denn die Welt versinkt im wahren Chaos

 

Dudi:

Aber was in der Natur der Juden

führt dazu, dass sie immer wieder zu derselben Zerstörung zurückkehren?

Warum lernen wir nicht aus der Vergangenheit?

 

Rav:

Das nennt sich „engstirniges Volk".

 

Dudi:

Was machen Sie, wenn Sie so einen halsstarrigen Sohn haben,

der das nicht machen will?

 

Rav:

Das ist das Problem des Schöpfers.

 

Dudi:

Okay, und wie löst er seine Probleme?

 

Rav:

Er übt mehr und noch mehr Druck aus und dass jedes Jahr mehr und mehr,

bis wir unserer Verpflichtung bewusst werden.

 

Chajim:

Wie kommt es, dass die Weltnationen

diese Botschaft besser verstehen als wir es tun?

 

Rav:

Sie haben nicht dasselbe Ego wie wir,

sie sind nicht direkt mit dem Schöpfer verbunden,

sie sind nicht so unbeugsam wie wir.

-

Dudi:

Der Rav hat seine ersten Bücher

und Artikel selbst geschrieben.

Aber heute, mit der Menge an Medien, die

aus den Mauern dieses Gebäudes herauskommt,

ist das unmöglich.

In diesen Autorenmeeting

offenbart der Rav die Ursachen,

die spirituellen Wurzeln

von allem, was im Land und in der Welt vor sich geht.

Und wir, wir tippen auf der Tastatur

und übermitteln seine Botschaften an die Welt.

-

Gilad:

Also wer ist schuld?

 

Rav;

Ich bin die Ursache, dass es ihnen passiert,

und ich muss die Ursache sein, dass sie

sich wirklich verbinden und einig werden,

um „wie ein Mann mit einem Herzen" zu sein.

Wir bauen dann eine Verbindung zwischen uns,

gerade über jedem Hass hinweg,

eine Liebesverbindung.

Und das wird der wahre, dritte „Tempel" sein,

wie der Schöpfer sagt:

„Mein Haus wird ein Gebethaus für alle Völker sein."

 

Tal:

Noch eine Frage erlaubt?

Sie sind ein Kabbalist,

Sie befinden sich in den spirituellen Welten.

Warum fühlen Sie die Notwendigkeit, sich

mit den Dingen unserer Welt zu befassen,

mit all diesen wechselnden Ereignissen?

 

Rav:

Ich erinnere mich wie Rabash,

als der Libanonkrieg war

und irgendein Chassid kam

und sieht den Rebbe zum Radio rennen,

das Radio einschalten.

Da fragte er: „Was ist passiert?"

Da sage ich ihm:

„Das sind Nachrichten, er will Nachrichten hören,

was dort im Libanon passiert."

Da kommt der Rabash zurück, und dann sagt er ihm:

„Was sind Nachrichten? Was ist das?

Passt das zu uns, zu gläubigen Juden,

was für Nachrichten?"

Der Rebbe sagt: „Hast du dort Kinder?"
-

Das war wirklich sehr bewegend.

 

Eran:

Rabbi Baruch Aschlag, der Rabash,

wurde im jüdischen Bezirk von Warschau

im Jahre 5667 (1907) geboren.

Er war das erste Kind in der Familie

des herausragenden Kabbalisten Jehuda Halevi Aschlag.

Er blieb für immer sein guter Schüler

und sein treuer Erbe.

Im Jahr 1921 ging der Rabash

mit seinen Eltern ins Land Israel

und trat in die Jeschiwa „Torat Emet" in Jerusalem ein.

Dort lernte er Tora und Kabbala 16 Stunden täglich.

Er heiratete 1925,

aus seiner Ehe kamen sechs Kinder hervor.

In all den Jahren lernte er weiter Kabbala

unter der Anleitung seines Vaters

und arbeitete parallel als Bauarbeiter,

später als Hilfsarbeiter,

unter anderem an der Autobahn „Jerusalem-Hebron“,

und dann auch als Schuster.

Außerdem war er als Finanzinspektor tätig.

Der Rabash widmete sein Leben

der Erklärung und Verbreitung der Lernmethoden der Kabbala,

in einer für das Verständnis und das Lernen

der modernen Generation zugänglichen Form.

Der Rabash starb im Jahr 1991

und wurde auf dem Friedhof „Har HaMenuchot“

neben seinem Vater in Jerusalem begraben.

 

Rav:

Es ist schwer ohne Rabash.

Er ist eine Mauer.

Ein Mensch der keine Zweifel lässt.

Dudi:

Wir wissen, dass Sie für gewöhnlich zu dieser Stunde

alleine hinter geschlossener Tür arbeiten.

Wir wissen nicht, was Sie dort machen.

 

Oded:

Ich erinnere mich, einmal habe ich den Mut gefasst

und Sie danach gefragt.

Sie sagten mir: „Das ist die Arbeit eines Kabbalisten."

 

Dudi:

Und jetzt wollen wir fragen,

wer ist ein Kabbalist?

 

Rav:

Ein Kabbalist ist ein Mensch, der mit dem Schöpfer verbunden ist

und sein ganzes Leben dem widmet,

wie man darin voranschreitet.

 

Dudi:

Kann man in Worten ausdrücken,

was ein Kabbalist fühlt?

 

Rav

Ich sehe die höhere Kraft,

die in der Menschheit wirkt,

und deshalb habe ich davon meine eigene Sicht, meine eigene Meinung.

 

Dudi

Der Rav spricht fast nie

über seine spirituellen Errungenschaften.

Er möchte wohl,

dass wir selbst auf diese Stufen aufsteigen.

Außerdem lernen wir, dass es schwer ist, mit unserer Sprache

Eindrücke aus der höheren Welt zu übermitteln,

einer reichen, vielfältigen Welt.

Aber es gibt einen kurzen und sehr besonderen Abschnitt in unserem Archiv.

 

Oren:

Wann haben Sie zum ersten Mal das Licht gespürt?

 

Rav

Das kann ich sagen,

weil auch viele meiner Schüler

das schon durchgemacht haben, und das geht.

Das Licht spürt der Mensch zum ersten Mal,

wenn er anfängt, Kabbala zu lernen,

und plötzlich, ganz plötzlich,

kommt ihm so eine Offenbarung,

dass er spürt, dass er sich in einem Ozean befindet,

oder in einer Wolke, ich weiß nicht, in etwas so Dichtem,

aus Wärme und Liebe, das ihm von allen Seiten leuchtet.

Und als ob es diese Welt nicht gäbe,

es gibt diese Welt und alles,

aber außerdem spürt er,

wie die Luft voll ist mit einem guten, schönen Verhältnis, sie atmet.

Und dieses Gefühl ist die erste Begegnung

des Menschen mit dem Licht, normalerweise.

 

Dudi:

Wie können wir wissen,

ob ein Kabbalist echt ist?

Gibt es Beweise dafür?

 

Rav:

Wir können über die Kabbalisten nicht urteilen

nach ihren Schriften, nach ihrer Haltung,

nach ihrem Verhalten, nach gar nichts.

Nichts davon ist verständlich,

und jeder Einzelne kann sich verbergen,

sodass keiner sieht und weiß.

 

Oded:

Moment, wie passt das mit der Tatsache zusammen,

dass es einen Kabbalisten wie dich gibt,

der Millionen von Schülern in der ganzen Welt hat?

 

Rav:

Wenn er in seiner Verbindung mit dem Schöpfer spürt,

dass er irgendeine Arbeit ausführen muss,

dass er sich in einer Zeit befindet, sagen wir wie unsere,

dass er Arbeit mit der Menschheit ausführen muss

und noch alle möglichen solchen Arbeiten,

spirituelle oder körperliche,

dann führt er sie aus.

 

Sascha:

Ich bin ein Trottel.

Trottel, Trottel, Trottel.

Was bist du klug.

 

Sascha:

Zur Zeit des Krieges mit dem Irak, mit Saddam Hussein,

lese ich plötzlich in der Zeitung,

dass Michael Laitman ein Buch über Kabbala geschrieben hat.

Ich ging am nächsten Tag in den Laden,

ich kaufte dieses Buch.

Am Ende des Buches stand,

dass derjenige, der das Buch zu Ende gelesen hat, eingeladen ist unter dieser Telefonnummer anzurufen.
Ich rief an,

und er fragt mich: „Hast du bis zum Ende gelesen?"

Ich sagte: „Ja."

„Wirklich?", sagte er,

„und hast du alles verstanden, was du gelesen hast?"

Ich sagte: „Nein, nein, nein,

ich habe viele Fragen."

Er sagte: „Komm, komm, wir reden."

Ich kam zu ihm, und ich bin mit ihm schon 33 Jahre zusammen.

Wir fingen an zu lernen

in Michael Laitmans Wohnung,

und mit der Zeit kamen mehr und mehr Leute,

bis schon kein Platz mehr in seinem Wohnzimmer war.

Wir fanden so eine kleine Hütte in der Reines-Straße,

das war für uns ein riesiger Ort,

und dort gab es Morgenunterricht, Feiertage.

Das war eine unvergessliche Zeit.

 

Oded;

Und dann wuchs die Gruppe wieder,

wir fühlten uns eng in unserem alten und angenehmen Gebäude,

also mieteten wir ein Industriegebäude,

renovierten es,

schufen unser eigenes Fernsehen,

und Tausende von Menschen aus der ganzen Welt

hören mit angehaltenem Atem den Morgenunterricht.

Und wieder fühlten wir uns eng.

 

Michael:

Dreitausend Menschen auf einmal

entschieden, jeder so viel beizusteuern, wie er konnte,

und wir kauften das Gebäude.

Wir bauten diese Mauern mit unseren eigenen Händen.

Es gibt hier einen Lernsaal, Lernklassen,

Studios, einen kleinen Veranstaltungssaal, einen großen.

Das heißt,

alles hier, um eine unterstützende Umgebung

für jeden Menschen zu sein, der spirituelle Entwicklung will.

Und der Lebensbrunnen, die initiierende, führende Kraft,

das ist Rav Laitman, das ist der Kabbalist.

 

Rav

Ich bin genug in die USA gereist

und nach Südamerika und Russland und Europa

und an alle möglichen Orte

und habe Vorträge gehalten, und alles.

Ich sehe mich als jemanden, der mit dem arbeitet,

der hören will.

Aber Werbung, das bin nicht ich.

 

Michael:

Ich hatte Dutzende Male die Gelegenheit,

mit dem Rav im Ausland zu sein,

sowohl auf Kongressen als auch auf Privatreisen.

Und was ihn auszeichnet, ist,

dass er sich wirklich mit wenig zufriedengibt.

Niemals war er einverstanden, in der Business-Class zu fliegen.

Am Flughafen, wenn die Koffer kommen,

dann ist er der Erste, der springt, um jedem seinen Koffer zu bringen.

Auf gar keinen Fall lässt er seinen Koffer von jemandem tragen.

 

Rav:

Wenn ich allein wäre, ohne Schüler,

hätte keiner von mir gehört.

So hätte das jeder Kabbalist gemacht, bin ich mir sicher.

Was habe ich davon?

Ich bekomme davon keine Wichtigkeit,

ich brauche von ihnen weder Geld,

noch Anerkennung noch sonst was.

 

Oded:

Arbeiten  Sie allein oder hilft Ihnen jemand?

Wir sprechen natürlich nicht von

technischer Arbeit, sondern von spiritueller Arbeit.

 

Rav:

Ich arbeite alleine gegenüber dem Schöpfer.

Es gibt noch andere Menschen, aber nicht neben mir und außerhalb von mir,

Methoden, die der Baal HaSulams sehr nahe kommen,

aber andere sind.

 

Eran:

In der Geschichte der Kabbala gibt es Tausende Namen,

die uns bekannt sind, und Tausende unbekannte Namen.

Aber nur wenige von ihnen sind mit zentralen Veränderungen

in der Methode des Verständnisses der höheren Welt verbunden.

Einer von ihnen ist Jehuda Leib Halevi Aschlag,

der uns unter dem Namen „Baal HaSulam" bekannt ist.

Er wurde 1884 in Lukow geboren,

hundert Kilometer von Warschau,

der Hauptstadt des Königreichs Polen.

Schon in jungem Alter verblüffte er seine Lehrer

mit seinem brillanten Wissen

über alle Grundbücher des Judentums.

Ebenso wurde er Schüler

der hervorragenden Kabbalisten seiner Zeit,

der Admorim von Kaluschin und des Admor von Porissow.

Außerdem interessierte er sich für die Werke

hervorragender westlicher Philosophen.

Und später wird er deren Auffassungen

mit der Position der Wissenschaft der Kabbala in seinen Artikeln vergleichen.

Da er den herannahenden Holocaust voraussah,

zogen Baal HaSulam und seine Familie nach Israel.

Das geschah im Herbst 1921, in den Zwischentagen von Sukkot.

In Jerusalem wurde Baal HaSulam enttäuscht,

die örtlichen Juden empfingen ihn

mit offener Feindseligkeit.

Sein Gedanke, Kabbala unter die Massen zu bringen,

war für sie nicht verständlich.

Mehr noch, sie lehnten die Weisheit der Kabbala ab.

So, entgegen den Verfolgungen und der völligen Not,

sammelte Baal HaSulam in den nächsten dreißig Jahren

eine Gruppe treuer Schüler

und schuf eine Technik, die die Menschheit nicht kannte:

eine wissenschaftliche Übersetzung der alten Weisheit,

angepasst an die modernen Generationen.

Er schrieb Kommentare

zu allen klassischen Kabbala-Büchern,

darunter „Baum des Lebens" des Ari

und das Buch „Sohar" von Rabbi Schimon Bar Jochai.

Sie wurden in viele Sprachen übersetzt.

Baal HaSulam starb 1954

und überließ seine Gruppe und die Lehrweise

in die Hände des Besten seiner Schüler und seines ältesten Sohnes,

Baruch Schalom Aschlag, genannt „Rabash".

 

Rav:

Ich kam nach Bnei Brak, regnerisch, dunkel.

Und ein ultraorthodoxer Jude steht an einer Straßenecke,

an der Rabbi-Akiwa- und Chason-Isch-Kreuzung.

Und ich öffne so ein bisschen das Fenster

und frage ihn: „Wo lernt man hier Kabbala?"

Du verstehst, das ist... in Bnei Brak so zu fragen.

Und er sagt: „Du biegst rechts ab

und fährst bis zum Ende, letztes Haus auf der linken Seite,

gegenüber dem Obstgarten, dort lernt man Kabbala."

Als ich das dem Rabash erzählte,

sagte er: „Das ist ein Engel."

Als ich beim Rabash ankam, sah ich einen Tisch,

und am Tisch sitzen fünf Alte.

Nach einem oder zwei Tagen, die ich dort war,

da wurde mir diese Umgebung

von fünf Alten zur wichtigsten in der ganzen Welt.

Sie waren wirklich groß.

 

Oded

Ihr Lehrer, der Rabash,

hat er Ihre Zukunft vorhergesehen?

 

Rav:

Sonst hätte er sich nicht die ganze Zeit mit mir beschäftigt.

Immerhin, das sind 12 Jahre,

Tag für Tag, viele Stunden am Tag.

 

Oded:

Hat er sofort den Funken in Ihnen gesehen?

 

Rav

Er hat gesehen.

Er hat gesehen.

 

Eran

Rav Dr. Michael Laitman lernte bei

Rav Baruch Schalom Halevi Aschlag, dem Rabash.

Der Rabash war der Schüler und Sohn von

Rav Jehuda Leib Halevi Aschlag,

bekannt unter dem Beinamen „Baal HaSulam".

Baal HaSulam war Schüler von

Rabbi Jehoschua Rabinowitz aus Porissow.

So floss, wie lebendiges Wasser,

die Kette der Kabbalisten von Generation zu Generation,

bis sie zum Gründer des Chassidismus kam,

dem Baal Schem Tow.

 

Seth:

Wie fühlt es sich an zu geben?

 

Rav:

Du hast sieben Milliarden Menschen auf der Welt;

verbinde alle ihre Genüsse zusammen,

sagen wir, das ist ein Funke,

verglichen mit dem Licht, das du erlangst

auf der höheren spirituellen Stufe.

 

Lied 

Wenn das Meer seine Wellen im Zorn erhebt 

 

Rav

Das sind die Völker der Welt,

die Israel wegspülen wollen,

sie aus der Welt schaffen.

Und Israel lassen sich nicht unter kriegen,

sondern gerade die Wellen lösen sich auf

und können die Welt nicht wegspülen.

 

Lied

sofort lösen sie sich auf

und kehren zurück und werden still

 

Rav

Ich kann mir nicht vorstellen, im Ausland zu leben.

Es gibt keinen anderen Ort außer hier.

 

Lied

und sie können nicht herrschen

 

Rav

Wenn wir zwischen uns Wärme, Gegenseitigkeit bringen,

über allen Unterschieden,

schaffen wir eine neue Wirklichkeit.

 

Lied

und die Welt wegzuspülen

 

Vorleser:

„Und alles, was der Schöpfer, für Israel tut,

dass er sie langsam erlöst und nicht auf einmal.

Ähnlich einem Menschen, der in der Dunkelheit ist.

Und immer war sein Wohnsitz in der Dunkelheit.

Wenn man ihm leuchten will,

muss man ihm zuerst ein kleines Licht öffnen,

wie das Öhr einer Nadel,

und danach ein wenig größer als das.

Und so jedes Mal mehr,

bis man ihm das ganze Licht wie es sich gebührt leuchtet."

 

Rav:

Wir verlangen nicht danach,

die spirituelle Welt zu enthüllen.

Die Wahrheit ist, dass es nichts zu enthüllen gibt.

Es gibt nichts zu enthüllen, denn sie existiert nicht.

Wir müssen sie aufbauen,

aus unseren Verhältnissen,

aus unseren korrigierten Eigenschaften.

 

00:17

Wir hatten einen schweren Unfall.

00:20

Ich war der Fahrer.

00:23

Es zefetzte meine Lungen und Leber vollständig.

00:26

Sie brachten mich und meine Schwester hinein. und

00:29

wir sahen ihn dort liegen. das Blut noch geronnen

00:34

auf seinem Körper.

00:36

Meine Schwester brach in hysterische Tränen aus und ihre

00:40

Tränen fielen auf den Körper meines Vaters. der dort lag.

00:45

Da verstand ich. wie ernst es war.

00:48

Ich war zusammen mit Rav im selben

00:50

Auto.

00:51

Ich wachte im Krankenhaus auf. schwer verletzt.

00:54

Die Freunde erkannten mein Gesicht nicht.

00:58

Sie sagten mir. Rav ist auch im

01:00

Krankenhaus. noch bewusstlos.

01:03

Wir wissen nicht. was wir tun sollen.

01:06

Was wird jetzt mit uns geschehen?

01:08

Was wird als nächstes passieren?

01:09

Was wird als nächstes passieren?

01:10

Rund um den Unfall erkannte ich die Kraft der

01:13

Gruppe. die mein Vater aufbaute.

01:16

Plötzlich erkannte ich. dass er nicht nur mein Vater war.

01:21

Die Lungen waren mit Blut gefüllt und ich

01:24

konnte nicht atmen. ständig würgend. als wäre man unter Wasser.

01:29

Und dann hörte ich die Ärzte sprechen.

01:32

Nun. wir werden dies jetzt für ihn tun. und

01:34

dann das. und dann werden wir sehen.

01:36

Wenn er lebt. dann lebt er.

01:39

Ich sitze am Eingang des Krankenhauses mit einem

01:42

Ein zugeschnürter Hals und Tränen in meinen Augen.

01:46

Dieser Moment wird niemals aus meinem

01:48

Kopf gehen.

01:50

Und ständig ging der Gedanke und das Gefühl durch

01:53

mich. dass ich mein ganzes Leben lang nach

01:57

der Person gesucht habe. die mir das Wichtigste

01:59

im Leben beibringen wird. und jetzt wird er gehen?

02:03

Das kann nicht sein.

02:04

Auf keinen Fall.

02:07

Ich habe einen klinischen Tod durchlebt.

02:11

Es gab Visionen. als ob man aus der

02:13

Ferne sieht. als ob man Dinge von außen

02:15

sieht. allerlei Dinge.

02:17

Das ist. was Menschen fühlen. die einen klinischen

02:19

Tod durchleben. ein bisschen am Ende des

02:21

Weges.

02:22

Das ist. was dort auf sie wartet.

02:25

Es ist alles eine Lüge.

02:26

Es ist nicht vergleichbar mit dem spirituellen Zustand.

02:29

Wir wollen einen Film über Sie machen.

02:32

Wir wollen ein wenig diesen

02:33

Vorhang öffnen. der uns von der Wissenschaft

02:36

der Kabbalah trennt. um Mythen darüber zu widerlegen.

02:39

Sie studieren seit fast 50 Jahren Kabbalah.

02:42

Sie haben von großen Weisen gelernt.

02:44

Sie haben auch Tausende von Schülern.

02:46

Wir denken. dass wir durch die Präsentation eines Films mit

02:49

Ihnen über die

02:51

spirituelle Welt sprechen können.

02:51

Wir werden in der Lage sein. eine Antwort zu geben

02:54

an Menschen. die sich fragen. warum wurde mir

02:56

dieses Leben gegeben?

02:57

Ich verstehe. aber das passt nicht zu mir.

03:04

Ich war viele Jahre neben dem großen Kabbalisten.

03:08

dem Rabbash. und es hätte ihm überhaupt nicht gepasst.

03:12

sich in irgendeiner Weise mit sich selbst zu beschäftigen.

03:15

Man konnte sehen. dass er groß war. und

03:18

ich. gemäß meinem Charakter. habe nichts.

03:21

womit ich mich groß machen könnte.

03:25

Ich verstehe. dass das nicht das ist. was Sie für

03:27

den Film wollen. aber so ist es nun mal.

04:04

Bevor ich morgens aufstehe und

04:07

aufwache. läuft dieser Film der Lektion. was

04:10

ich Ihnen vermitteln werde. bereits in mir ab.

04:30

Tag für Tag stehe ich auf und entdecke.

04:33

wie schwer es für mich ist. richtig

04:36

für die Lektion aufzuwachen. dass ich

04:39

sie mit all meiner Kraft. meinem

04:42

Verstand und Herzen erreichen möchte. und ich kann es nicht.

04:54

Jeden Morgen aufs Neue. sonst wird es kein

04:58

neuer Tag.

04:59

Und ich muss immer wieder aufwachen und

05:02

mich selbst erwecken und mit der Gruppe verbinden.

05:07

Und die Verbindung sollte eine neue Verbindung sein.

05:10

nicht wie sie gestern war.

05:12

Schwieriger und mutiger.

05:17

Und ich lese und schaue alle möglichen

05:19

Auszüge an. aber ich fühle mich selbst. als wäre

05:24

ich tot.

05:25

Tag für Tag.

05:28

Hin und wieder hören wir von Rav.

05:30

dass er Phasen des Kraftmangels durchläuft.

05:33

Aber dennoch kann ich mit Zuversicht sagen. dass

05:33

keiner von uns Rav jemals in einem solchen

05:36

Zustand gesehen hat.

05:39

Schließlich kennen wir ihn anders.

05:40

Schließlich kennen wir ihn anders.

05:48

Ich sage die Zukunft nicht voraus und mache

05:50

keine übernatürlichen Dinge.

05:53

Ich lehre meine Schüler. wie man langsam und in

05:56

kleinen Schritten die Wahrheit erreicht und sie erwirbt.

05:59

sie erwirbt.

06:03

Unsere Weisheit der Kabbala ist eine wissenschaftliche. didaktische

06:07

Form.

06:08

Es ist eine Methode. wie ein Mensch sich selbst verändert

06:10

und dadurch die obere Kraft erkennt.

06:14

die obere Kraft erkennt.

06:16

Und wie die Kabbalisten schreiben. kann dies

06:19

10 oder 20 Jahre dauern.

06:22

Nur besondere Menschen. die einen Punkt im

06:24

Herzen haben. verstehen. dass es keinen anderen Weg gibt.

06:27

Andere werden sich anderweitig der Mystik zuwenden.

06:39

Es ist mir wichtig. dass gewöhnliche Menschen aus

06:43

dem Land Israel. insbesondere. hören. was

06:46

ich sage und verstehen. was in gewisser Weise

06:49

vor ihnen liegt.

06:51

Nicht von mir. durch jemanden. aber das Haupt-

06:54

sache ist. dass diese äußeren Veränderungen allen

06:57

Einwohnern der Welt widerfahren werden.

08:00

Wir lesen aus der Einführung zum Buch

08:03

des Sohar. Artikel 14.

08:06

Daher findet man notwendigerweise. dass im Ganzen

08:09

drei Zustände der Seele existieren.

08:11

Die Wissenschaft. die wir jetzt enthüllen wollen.

08:15

ist. wie sehr die Verbindung oder Distanz zwischen

08:19

uns die gesamte Natur beeinflusst. das Unbelebte. Pflanzliche.

08:26

Tierische und sogar die Beziehungen zwischen Menschen.

08:32

Wir werden mit eigenen Augen sehen.

08:34

dass wir uns einander nähern und

08:37

plötzlich verschwinden alle Viren.

08:41

Die Hurrikane. die Kälte- und Hitzewellen. alle

08:45

Probleme. alles.

08:47

Wir nähern uns ein wenig einander und

08:50

plötzlich beruhigen sich alle Arten von bösen Kräften

08:54

an allen möglichen Orten und in Ländern.

08:58

Dies ist wirklich eine sehr interessante Wissenschaft. wie

09:02

sehr die Phänomene in uns. wenn wir sie beruhigen.

09:07

wir uns über den Hass hinweg nähern. sodass

09:11

Liebe entsteht.

09:13

Wir zerstören den Hass nicht. die natürlichen Kräfte

09:17

von Minus und Plus. der Gegensatz zwischen ihnen

09:20

bleibt bestehen.

09:21

Nur wir wissen. wie man mit beiden

09:23

zusammenarbeitet. um dem Schöpfer Raum

09:26

zu geben. zu regieren.

09:27

Und dies wird genannt: Der Frieden macht

09:31

in seinen Himmeln und wird Frieden über uns bringen.

09:35

Die Ergänzung zwischen Minus und Plus.

09:51

Wie empfängst du die Informationen. die du

09:54

in einer Lektion gibst?

09:55

Kannst du erklären. wie du darüber fühlst?

09:58

Es ist wie ein Wissenschaftler. der die Phänomene

10:01

aus der Welt fühlt oder der in den

10:04

Himmel schaut. wenn er sich mit Astronomie beschäftigt. oder

10:08

auf den Planeten Erde. wenn er sich mit Geologie beschäftigt.

10:10

Aber das ist sein Beruf. also sieht er

10:13

vor allen und mehr als alle.

10:17

So ist es auch bei mir.

10:18

Mein Labor ist die Menschheit.

10:21

Wenn ich sehe. was in der Menschheit geschieht

10:23

und nach dem. was passiert. dann verstehe ich daraus.

10:28

dass es auf einem niedrigeren Grad ist.

10:31

als es bereits sein sollte.

10:33

Wir müssen uns mit unserer Korrektur beeilen.

10:37

Während der Zeit dieses Zustandes wird keine Korrektur

10:40

an den Körpern kommen. nur an den

10:43

Seelen.

10:44

Einführung in das Buch Sohar.

10:48

Der Wille zu geben. Binah mischt sich mit Malkuth.

10:52

Er tritt in den Willen zu empfangen ein. und dann

10:54

dadurch beginnt der Wille zu empfangen. noch grausamer zu werden.

10:58

zu werden.

11:01

Das Böse in der Welt. dass all diese Schurken.

11:05

die uns angreifen. und durch angeblich gute. schöne

11:10

Taten alles Mögliche von uns ziehen.

11:15

Sie lenken uns. verwirren uns. alle Regierungen.

11:20

all diese Manager.

11:24

Phase zwei und Phase vier vermischten sich

11:27

und verursachten die zweite Einschränkung.

11:30

Einführung in die Weisheit der Kabbalah.

11:35

Es stellt sich heraus. dass wir einen Zustand erreichen.

11:37

dass dieselben Dinge. die zur Korrektur sein sollten.

11:41

für die Verderbnis arbeiten. für die verdorbene Binah.

11:46

Und das nennt man. er hat Reichtümer verschlungen

11:48

und wird sie wieder ausspucken.

11:51

Fragen.

11:53

Rav. können wir jetzt in dieser Lektion das Ende der Korrektur erreichen?

11:55

In jedem Moment. nicht nur in dieser Lektion.

11:57

Wie sollten wir an die Öffentlichkeit herantreten?

12:01

Warum wird das körperliche Volk Israel bestraft.

12:03

weil es die gegenseitige Bürgschaft nicht einhält?

12:09

Was ist die Arbeit im Verstand und

12:11

im Herzen?

12:13

Sehen Sie. dass wir Fortschritte machen und es richtig tun?

12:14

Was ist der Nutzen aus der Zerstörung von

12:22

der Tempel?

12:23

Wie kann man von diesem Pfad nicht abweichen?

12:27

Wie können wir diese getrennten Seelen zu

12:30

einer Seele verbinden?

12:31

Worauf sollten wir achten. damit wir

12:33

der Öffentlichkeit keinen Schaden zufügen?

12:35

Uns fehlt das Feuer.

12:53

Um von unten aufzusteigen.

14:21

Michael Laitman wurde 1946 in Witebsk geboren

14:26

in eine Familie von Holocaust-Überlebenden.

14:28

Seine Eltern waren Ärzte.

14:30

In seiner Kindheit interessierte er sich für Musik

14:32

und Fotografie.

14:34

1964 wurde er am Elektrotechnischen

14:37

Institut in Leningrad aufgenommen und hat einen Abschluss in

14:40

Informatik.

14:42

Er studierte Biologie und medizinische Kybernetik.

14:45

Während seines Studiums war er Tontechniker

14:47

in der Musikgruppe Nomads.

14:49

Nach Abschluss seines Studiums am Institut arbeitete er

14:52

im Kronstädter Labor der Akademie

14:55

für Militärmedizin an der Raumfahrtmedizin.

14:59

1974. nach langem Widerstand der sowjetischen

15:03

Behörden. wanderte er nach Israel aus.

15:06

Er arbeitete in der IDF.

15:08

Er hat ein eigenes Geschäft.

15:09

Seine Familie wuchs in Israel. und er ist

15:12

Vater von drei Kindern.

15:14

Wir wissen nicht. wann Michael Laitman begann. nach einem

15:17

spirituellen Lehrer zu suchen. aber wir wissen. dass er

15:20

ihn 1979 fand.

15:23

Dies ist Rav Baruch Shalom HaLevi Aschlag. der Sohn

15:27

des großen Kabbalisten Rav Yehuda Aschlag. Baal

15:31

HaSulam.

15:33

Michael war sein treuer Diener und setzt den

15:36

Weg von Rav Baruch fort.

15:38

1997 gründete er die B'nei Baruch Kabbalah

15:43

for the People Association. benannt nach seinem Lehrer.

15:46

Er hat einen Doktortitel.

15:48

Es gibt mehrere Millionen Menschen auf dem Planeten.

15:50

die ihn ihren Lehrer nennen.

15:56

Papa?

15:58

Ja?

16:00

So viele Ängste und Sorgen. besonders wenn ich

16:05

an ihn denke.

16:08

Was wird sein?

16:10

Es wird gut werden.

16:12

Er wird erwachsen und seinen Platz einnehmen.

16:16

Es gibt viel Unsicherheit.

16:19

Ja.

16:20

Wohin geht die Welt?

16:21

Die Welt geht sicherlich in eine schlechte

16:24

Richtung.

16:25

Wir können alles anhand der Arten

16:28

von Egos sehen. die sich offenbaren.

16:31

Warum wird gerade unsere korrupte Form in der Beziehung

16:36

zwischen uns in dieser oder jener

16:40

Form von Krankheiten und Revolutionen und Kriegen offenbart?

16:45

und so weiter.

16:47

Gemäß dem. was jetzt offenbart wird. möchte ich

16:50

nicht einmal viel darüber sprechen. aber

16:53

wir stehen vor mehreren Plagen.

16:59

Rav. Sie haben die Zukunft schon oft vorhergesagt und

17:01

ziemlich genau.

17:03

Können Sie erklären. wie das geschieht?

17:05

Wie funktioniert dieser Mechanismus?

17:06

Vielleicht anhand dieses Diagramms als Beispiel.

17:09

Und dieses Diagramm. wo erscheint es?

17:12

Dieses Diagramm?

17:13

Ja.

17:13

Ich fühle es vor mir.

17:15

Es erscheint in der gesamten Menschheit. in der

17:17

Welt.

17:18

Naturkatastrophen. Kälte. Hitze. Plagen. Kriege.

17:23

Das ist. was ich fühle.

17:25

Können Sie sagen. woher Sie das wissen?

17:28

Nun. wie kann ich das erklären?

17:30

Was sehe ich?

17:33

Ich sehe einen Prozess. der überall

17:35

auf der Welt geschieht.

17:37

Und daraus spreche ich.

17:40

Die obere Kraft nähert sich uns gemäß

17:44

ihrer eigenen Zeit.

17:46

Und wir sind nicht kompatibel mit ihr.

17:50

Und gemäß der Kluft zwischen uns und

17:53

der oberen Kraft. die vollständig eine Kraft

17:57

des Gebens ist.

17:59

Und wir sind eine Kraft des Empfangens.

18:03

So sollte ihre Annäherung an uns uns bringen.

18:07

alle Arten von Katastrophen.

18:10

Die Zeit vergeht und die Menschheit tut nichts. um sich

18:15

dem Fluss der Zeit anzupassen.

18:22

Die Welt gehört uns. nicht dem Feind!

18:31

Gilad. du hast einige Zeit in der Marine gedient.

18:34

Ja. ich habe als Elektronikoffizier auf

18:37

einem Raketenschiff gedient.

18:38

Hast du jemals gekämpft?

18:40

Ja. ich habe am ersten Libanonkrieg teilgenommen.

18:43

Damals hieß es Operation Frieden für die

18:45

Galiläa.

18:46

Ich erinnere mich an ein Artilleriegefecht gegenüber

18:49

den Küsten von Beirut. das auf uns feuerte.

18:52

Wir feuerten auf sie.

18:53

Und es war wie ein Duell im Wilden Westen.

18:55

Wer wird zuerst treffen?

18:57

Und du siehst die Granaten ins Wasser schlagen.

18:59

300 Meter von dir entfernt.

19:00

Und dann 200 Meter von dir.

19:01

Und 100 Meter von dir.

19:03

Bei 50 Metern von dir.

19:04

Und es ist dir klar. dass die nächste

19:06

Granate auf das Schiff fallen wird.

19:09

Und ein Gedanke ging mir durch den Kopf.

19:10

Du bist zu jung.

19:11

Was hast du erreicht?

19:12

Du hast nichts getan.

19:14

Du musst hier gewinnen.

19:15

Dies war eines der prägenden Ereignisse. die

19:18

mich dazu brachten zu denken. wofür lebe ich

19:20

wofür?

19:20

Und um die Antwort auf die

19:22

Frage zu suchen.

19:31

Hallo. wir sind in einem Autorentreffen mit Rav

19:33

Dr. Michael Laitman.

19:34

Hallo. Rav.

19:35

Hallo. alle zusammen.

19:36

Wir sind etwa eine Woche vor dem 9. Av.

19:39

19:39

Was ist diese starke und besondere Kraft. die

19:42

in diesen Tagen auf uns wirkt?

19:44

Eine negative Kraft.

19:45

Eine Kraft der Trennung. der Distanzierung. des Hasses.

19:49

Was ist unsere Verbindung?

19:50

Die heutigen Juden zu den Juden damals.

19:52

vor 2000 Jahren?

19:55

Wir sind dasselbe Volk.

19:57

Der gleiche Charakter.

20:00

Die Trennung zwischen uns ist immer vorhanden.

20:04

Dadurch erwecken wir den Hass in allen

20:08

umliegenden Nationen und geben ihnen die Kraft.

20:12

uns zu brechen.

20:13

Was können wir jetzt tun. um die

20:16

nächsten Schläge zu verhindern?

20:18

Wir müssen eine Korrektur vornehmen. die

20:21

uns auferlegt ist und nur von uns abhängt.

20:25

Und deshalb hängt die gesamte Menschheit von

20:28

uns ab.

20:29

Und unbewusst fühlt sie diese Abhängigkeit.

20:33

Und wir wollen diese Abhängigkeit nicht anerkennen.

20:35

Sie kommen zu uns. üben Druck aus und sagen.

20:38

genug.

20:38

Das ist. was wir wollen.

20:39

Keine Territorien. keinen Frieden und nicht alle möglichen

20:43

Dinge. und keinen Erfolg in allen möglichen

20:45

Situationen.

20:46

Wir wollen nichts von euch außer einer Sache.

20:50

Die Methode zur Korrektur der Welt.

20:52

Denn die Welt verschlechtert sich zu einem Zustand

20:55

vollständigen Chaos.

20:57

Aber was in der Natur der Juden

20:59

veranlasst sie dazu. immer wieder zu

21:01

derselben Zerstörung zurückzukehren?

21:02

Warum lernen wir nicht aus der Vergangenheit?

21:03

Das nennt man ein halsstarriges Volk.

21:06

Was würdest du tun. wenn du einen solchen

21:08

störrischen Sohn hättest. der das nicht tun will?

21:10

Das?

21:11

Das ist das Problem des Schöpfers.

21:14

Okay. und wie löst er seine Probleme?

21:18

Er übt jedes Jahr mehr und mehr Druck aus.

21:21

immer mehr. bis wir unsere Verpflichtung erkennen.

21:26

Wie kommt es. dass die Nationen der Welt

21:28

diese Botschaft besser verstehen als wir?

21:30

Sie haben nicht das gleiche Ego wie wir.

21:33

Wir.

21:34

Sie sind nicht direkt mit dem Schöpfer verbunden.

21:38

Sie sind nicht so halsstarrig wie wir.

21:43

Rav schrieb die ersten Bücher und Artikel selbst.

21:47

Aber heute. mit der Menge an Medien. die kommen.

21:50

aus den Wänden dieses Gebäudes heraus. es ist

21:53

unmöglich.

21:54

In diesen Raiders-Treffen enthüllt der Rav die Ursachen.

21:58

die spirituellen Wurzeln von allem. was in

22:01

Israel und der Welt geschieht.

22:02

Und wir. wir tippen auf der Tastatur und

22:05

übermitteln seine Botschaften an die Welt.

22:09

Also. wer ist schuld?

22:11

Ich bin der Grund. warum das ihnen passiert.

22:14

und ich muss der Grund sein.

22:16

dass sie sich wirklich verbinden und sprechen als

22:19

ein Mann mit einem Herzen.

22:23

Wir werden dann eine Verbindung zwischen uns aufbauen.

22:27

speziell über all dem Hass. eine Verbindung der

22:31

Liebe.

22:32

Und dies wird der wahre dritte Tempel sein.

22:36

Wie der Schöpfer sagt. mein Haus soll

22:39

ein Haus des Gebets für alle Völker genannt werden.

22:47

Noch eine Frage.

22:49

Du bist ein Kabbalist.

22:51

Du bist in den spirituellen Welten.

22:53

Warum fühlst du das Bedürfnis. dich mit

22:55

den Angelegenheiten unserer Welt zu beschäftigen. mit all

22:57

diesen sich ändernden Ereignissen?

22:59

Ich erinnere mich an den Rabbash. als der

23:05

Libanonkrieg war.

23:07

Und einige Chassidim kamen. um den Rav zu sehen. der

23:12

zum Radio rannte. um das Radio einzuschalten.

23:15

Also fragte er ihn. was passiert sei.

23:19

Also sage ich ihm. es sind Neuigkeiten.

23:21

Er möchte die Neuigkeiten hören. was passiert

23:24

dort in Libanon.

23:30

Also kommt der Rabbash zurück und dann

23:34

fragt er ihn. was sind die Neuigkeiten?

23:37

Was ist es?

23:38

Passt das zu uns. treuen Juden?

23:40

Was sind Neuigkeiten?

23:43

Rabbash fragt. hast du dort Kinder?

23:47

Und es stimmt.

23:49

Es war wirklich sehr bewegend.

23:56

Rav Baruch Aschlag. der Rabbash. wurde 1907

23:59

im jüdischen Viertel von Warschau geboren.

24:02

Er war das erste Kind in seiner Familie

24:05

des bedeutenden Kabbalisten Yehuda HaLevi Aschlag.

24:09

Er blieb für immer sein guter Schüler und

24:12

hingebungsvoller Nachfolger.

24:13

1921 zog der Rabbash mit seinen Eltern

24:16

ins Land Israel und trat in die

24:18

Jerusalem Teratimit Jeschiwa ein.

24:21

Dort studierte er 16 Stunden am Tag

24:24

Tora und Kabbala.

24:25

1925 heiratete er.

24:28

Aus dieser Ehe gingen sechs Kinder hervor.

24:31

All die Jahre studierte er weiterhin Kabbala unter

24:34

der Anleitung seines Vaters und arbeitete gleichzeitig als

24:37

Bauarbeiter. später als Bewehrungsarbeiter. unter anderem an der

24:41

Straße Jerusalem-Hebron und auch als Schuhmacher.

24:46

Zusätzlich diente er als Einkommenssteuer-

24:48

inspektor.

24:50

Der Rabbash widmete sein Leben der Erklärung und

24:53

Verbreitung von Methoden zum Studium der Kabbala auf eine Weise.

24:56

die für das Verständnis und das Studium einer

24:59

modernen Generation zugänglich ist.

25:00

Der Rabbash verstarb 1991 und wurde

25:04

auf Har HaMenuchot neben seinem

25:07

Vater in Jerusalem beigesetzt.

25:24

Es ist schwer ohne den Rabbash.

25:30

Es ist eine Mauer.

25:37

Es ist ein Leben ohne Fragen.

27:04

Wir wissen. dass Sie zu dieser Stunde normalerweise

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allein hinter verschlossener Tür arbeiten und wir

27:11

wissen nicht. was Sie dort tun.

27:14

Ich erinnere mich. dass ich einmal den Mut aufbrachte und

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Sie danach fragte.

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Sie sagten mir. das sei die Arbeit

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eines Kabbalisten.

27:21

Und jetzt möchten wir fragen. wer ist

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ein Kabbalist?

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Ein Kabbalist ist eine Person. die mit dem

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Schöpfer verbunden ist und ihr ganzes Leben darauf widmet.

27:34

wie man sich diesem Ziel nähert.

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Ist es möglich. in Worten auszudrücken. was

27:52

ein Kabbalist fühlt?

27:53

Ich sehe die obere Kraft. die innerhalb der

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Menschheit wirkt. und daher habe ich meine eigene Sichtweise.

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meine eigene Meinung daraus.

28:02

Rav Amos spricht nie über seine spirituellen Errungenschaften.

28:04

Er möchte offenbar. dass wir diese Stufen

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selbstständig erreichen.

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Außerdem lernen wir. dass es schwierig ist.

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Eindrücke aus der oberen Welt. einer reichen und

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vielfältigen Welt. in unseren Worten zu vermitteln.

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Aber es gibt einen kurzen und sehr besonderen

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Abschnitt in unserem Archiv.

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Wann hast du das Licht zum ersten Mal

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gefühlt?

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Das kann ich sagen. weil viele meiner

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Schüler dies bereits durchgemacht haben und es

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möglich ist.

28:34

Ein Mensch fühlt das Licht zum ersten Mal.

28:37

wenn er beginnt. Kabbala zu studieren.

28:42

Und plötzlich. wirklich plötzlich. kommt eine Offenbarung zu

28:48

ihm. dass er fühlt. dass er in einem

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Meer oder in einer Wolke ist. ich weiß nicht.

28:53

in etwas Dichtem wie Wärme und

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Liebe. die von allen Seiten auf ihn scheint.

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Und es ist. als ob diese Welt nicht existiert.

29:06

Die Welt existiert und alles. aber darüber hinaus

29:09

fühlt er. wie die Luft erfüllt ist

29:13

von einer guten Stimmung. einem schönen Atemzug.

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Und dieses Gefühl ist normalerweise das erste Treffen

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eines Menschen mit dem Licht.

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Wie können wir wissen. dass ein Kabbalist

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echt ist?

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Gibt es einen Beweis dafür?

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Wir können Kabbalisten nicht nach ihren Schriften. nach

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ihrem Verhalten. nach ihrer Einstellung. nach nichts beurteilen.

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Nichts davon ist verständlich und jeder

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Einzelne kann sich so verstecken. dass niemand

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ihn sieht und kennt.

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Warte. wie lässt sich das mit der Tatsache

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vereinbaren. dass es einen Kabbalisten wie dich gibt.

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der Millionen von Schülern weltweit hat?

29:54

Wenn er in seiner Verbindung mit dem

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Schöpfer fühlt. dass er eine bestimmte Arbeit verrichten muss und

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dass er sich in einer Periode befindet. sagen wir wie

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unserer. in der er Arbeit mit der Menschheit verrichten muss

30:07

und alle möglichen anderen Arbeiten. spirituelle

30:11

oder körperliche. dann führt er sie aus.

30:19

Während des Krieges mit dem Irak unter Saddam Hussein.

30:27

las ich plötzlich in der Zeitung. dass dieser

30:30

Michael Laitman ein Buch über Kabbala geschrieben hatte.

30:33

Am nächsten Tag ging ich in den Laden

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und kaufte dieses Buch.

30:37

Am Ende dieses Buches stand.

30:39

dass jeder. der das ganze Buch gelesen hat.

30:42

eine Einladung und eine Telefonnummer hat.

30:46

Ich rief an und er fragte mich. hast du

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bis zum Ende gelesen?

30:50

Ich sagte. ja. wirklich. sagte er.

30:53

Und hast du alles verstanden. was du gelesen hast?

30:55

Ich sagte. nein. nein. nein. nein. nein.

30:57

Ich habe viele Fragen.

31:00

Er sagte. komm. komm. lass uns reden.

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Ich kam zu ihm und war

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33 Jahre bei ihm.

31:26

Wir begannen in Michael Laitmans Wohnung zu studieren.

31:32

Und mit der Zeit kamen immer mehr Menschen.

31:35

bis es in seinem Wohnzimmer keinen Platz mehr gab.

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Wir fanden eine kleine Hütte in der Rainstraße.

31:59

Es war ein riesiger Ort für uns.

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Und dort gab es Morgenlektionen. Feiertage.

32:13

Es war eine unvergessliche Zeit.

32:21

Und dann wuchs die Gruppe wieder.

32:23

Wir fühlten uns in unseren alten und angenehmen

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Gebäuden beengt. also mieteten wir ein Industriegebäude. renovierten

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es. schufen unseren eigenen Fernsehsender. und Tausende

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von Menschen auf der ganzen Welt hörten mit

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angehaltenem Atem der Morgenlektion zu.

32:36

Und wieder fühlten wir uns beengt.

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Dreitausend Menschen auf einmal. jeder entschied sich.

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so viel beizutragen. wie er konnte.

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und wir kauften das Gebäude.

32:45

Wir bauten diese Wände mit unseren eigenen Händen.

32:48

Hier gibt es einen Studienraum. Studieräume. ein

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Studio. sogar einen kleinen Saal und einen größeren.

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Das heißt. alles ist hier. um ein

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eine unterstützende Umgebung für jede Person. die spirituelle

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Entwicklung sucht.

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Und der Quell des Lebens. die initiierende führende

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Kraft ist Rav Laitman.

33:08

Er ist der Kabbalist.

33:25

Ich habe genug in die USA. nach Südamerika.

33:27

Russland und Europa und alle möglichen

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Orte gereist und Vorträge gehalten und alles.

33:34

Ich sehe mich selbst als jemanden. der mit jedem arbeitet.

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der zuhören möchte.

33:44

Aber mit Öffentlichkeitsarbeit. das bin nicht ich.

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Ich war dutzende Male mit Rav im Ausland.

33:54

sowohl bei Konferenzen als auch auf privaten Reisen.

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Und was ihn auszeichnet. ist. dass er wirklich

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mit wenig zufrieden ist.

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Er hat nie zugestimmt. Business Class zu fliegen.

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Am Flughafen. wenn die Koffer ankommen. ist er

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der Erste. der springt und jedem

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seinen Koffer bringt.

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Er lässt sicherlich niemanden seinen Koffer tragen.

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Wenn ich allein ohne Schüler wäre. hätte niemand

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von mir gehört.

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So würde jeder Kabbalist handeln. da bin ich

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sicher.

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Was bekomme ich davon?

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Ich erhalte keine Bedeutung daraus.

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Ich brauche von ihnen weder Geld noch

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Ehre noch irgendetwas.

34:32

Arbeiten Sie alleine oder hilft Ihnen jemand?

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34:35

Wir sprechen natürlich nicht über technische Arbeit.

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sondern über spirituelle Arbeit.

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Ich arbeite alleine auf den Schöpfer hin.

34:42

Es gibt andere Menschen. aber nicht neben mir.

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draußen. gemäß Methoden. die Baal HaSulam nahe sind.

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aber unterschiedlich.

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In der Geschichte der Kabbala gibt es Tausende

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von Namen. die uns bekannt sind und

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Tausende von Namen. die unbekannt sind.

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Aber nur wenige von ihnen sind verbunden

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mit den zentralen Veränderungen im System des

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Verstehens der oberen Welt.

35:05

Einer von ihnen ist Yehuda Leib HaLevi Ashlag.

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der uns als Baal HaSulam bekannt ist.

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Er wurde 1884 in Lukov geboren. 100

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Kilometer von Warschau. der Hauptstadt des Königreichs

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Polen.

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Schon in jungen Jahren beeindruckte er seine Lehrer

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mit seinem brillanten Wissen über alle grundlegenden

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Bücher des Judentums.

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Er wurde auch Schüler der bedeutenden

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Kabbalisten seiner Zeit. des Admor von Kalisz

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und des Admor von Pursov.

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Darüber hinaus interessierte er sich für die Werke

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bekannter westlicher Philosophen.

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Später würde er ihre Ansichten vergleichen mit

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die Sichtweise der Wissenschaft der Kabbalah und

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seine Artikel.

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Da er den herannahenden Holocaust voraussah. zog Baal HaSulam

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mit seiner Familie nach Israel.

35:51

Dies war im Herbst 1921. während

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Hol Hamoed Sukkot.

35:56

In Jerusalem war Baal HaSulam enttäuscht.

36:00

Die örtlichen Juden empfingen ihn mit offener Feindseligkeit.

36:04

Seine Idee. die Kabbalah an die Massen zu verbreiten.

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wurde von ihnen nicht verstanden.

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Darüber hinaus lehnten sie die Weisheit der Kabbalah ab.

36:12

Trotz der Verfolgung sammelte Baal HaSulam in den nächsten 30 Jahren

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eine Gruppe treuer Schüler um sich

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und schuf eine Technik. die die Menschheit nicht

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kannte. eine wissenschaftliche Übersetzung einer alten Weisheit.

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angepasst an moderne Generationen.

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Er schrieb Kommentare zu allen klassischen Kabbalah-

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Büchern. einschließlich des Lebensbaums von dem

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Ari und dem Buch Sohar von Rabbi

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Shimon bar Yochai.

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Diese wurden in viele Sprachen übersetzt.

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Baal HaSulam verstarb 1954 und hinterließ

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seine Gruppe und Lehrmethoden in den Händen

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der besten seiner Schüler und seines

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erstgeborenen Sohnes. Baruch Shalom Ashlag. bekannt als der

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Rabash.

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Ich fuhr nach Bnei Brak.

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Es war regnerisch und dunkel.

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Ein ultraorthodoxer religiöser Mann stand an einer

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Straßenecke von Rabbi Akiva und Hazon Ish und

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ich öffnete das Fenster ein wenig so

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und fragte ihn. wo studiert man hier Kabbalah?

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37:12

Verstehst du?

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Das ist. frage ihn in Bnei Brak so

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und er sagt. du biegst rechts ab und fährst

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bis zum Ende. letztes Haus auf der linken Seite.

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gegenüber dem Obstgarten.

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Dort studiert man Kabbalah.

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Als ich das dem Rabash erzählte. sagte er.

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das war ein Engel.

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Als ich beim Rabash ankam. sah ich

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einen Tisch und am Tisch saßen fünf

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alte Männer.

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Nach ein oder zwei Tagen. die ich

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dort war. wurde diese Umgebung für mich von fünf

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alten Männern zu den wichtigsten in der

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ganzen Welt.

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Sie waren wirklich großartig.

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Ihr Lehrer. der Rabash. wusste er

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Ihre Zukunft?

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Andernfalls hätte er sich nicht die ganze

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Zeit mit mir beschäftigt.

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Schließlich waren es 12 Jahre. Tag für

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Tag. viele Stunden am Tag.

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Hat er sofort den Funken in Ihnen gesehen?

38:17

Er hat ihn gesehen.

38:20

Er hat ihn gesehen.

38:25

Rav Dr. Michael Leitman studierte bei Rav Baruch

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Shalom HaLevi Ashlag. dem Rabash.

38:31

Der Rabash war der Schüler und Sohn von

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Rav Yehuda Leib HaLevi Ashlag. bekannt unter seinem

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Spitznamen Baal HaSulam.

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Baal HaSulam war der Schüler von Rav Yehoshua

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Rabinovich aus Persov.

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Und auf diese Weise. wie frisches Wasser. floss

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die Kette der Kabbalisten von Generation zu Generation. bis

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sie den Gründer des Chassidismus. den Baal

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Shem Tov. erreichte.

39:31

Wie fühlt es sich an. zu geben?

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Es gibt sieben Milliarden Menschen auf der Welt.

39:42

füge all ihre Freuden zusammen.

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Sagen wir. dies ist ein Funke im Vergleich zu

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dem Licht. das du auf der höchsten spirituellen

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Stufe erreichst.

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Dies sind die Völker der Welt. die

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Israel wegspülen wollen. um sie aus der

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Welt zu entfernen.

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Und Israel zerbrach nicht. sondern die

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Wellen brechen und können nicht über die Welt hinwegspülen.

40:34

Ich kann mir nicht vorstellen. im Ausland zu leben.

40:37

Es gibt keinen anderen Ort außer hier.

40:44

Wenn wir Wärme. Gegenseitigkeit zwischen uns bringen. über

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alle Unterschiede hinweg. werden wir eine neue

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Realität schaffen.

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Und alles. was der Schöpfer für Israel tut

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wenn Er sie Stück für Stück liefert und

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nicht alles auf einmal.

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Es ist wie eine Person. die im

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Dunkeln ist und immer im

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Dunkeln war.

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Wenn man ihm Licht geben möchte. muss man

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zuerst ein kleines Licht für ihn öffnen.

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wie das Auge einer Nadel. und

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dann ein wenig größer und ebenso mehr jedes

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Mal. bis das ganze Licht richtig für

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ihn scheint.

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Wir sehnen uns nicht danach. die spirituelle Welt zu enthüllen.

41:53

Die Wahrheit ist. es gibt nichts zu enthüllen.

41:57

Es gibt nichts zu enthüllen. weil sie nicht existiert.

42:04

Wir müssen sie aus unseren Beziehungen

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und unseren korrigierten Eigenschaften aufbauen.

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