<- Kabbala Bibliothek
Weiterlesen ->

Glossar der Begriffe, die im Wochenabschnitt Ki Teze verwendet werden

Glossar Parasha Ki Teze

Sohn   Ein „Sohn“ ist die nächste Stufe. Ben (Sohn) stammt von dem Wort Mewin (Verstehen). Ein Mensch versteht nichts, bevor er es nicht getan hat. Nicht im Physischen und so auch nicht im Spirituellen. Erst durch sein Handeln beginnt der Mensch zu verstehen. „An Deinen Taten werden wir Dich erkennen“ (Gebetbuch, Das Lied der Verbindung am Shabbat). Deshalb ist Ben, Mewin, eine Stufe, die dem Menschen als Ergebnis von Handlungen zuteil wird. Darum muss sich der Mensch bemühen und handeln. Dann wird er erkennen und verstehen.

Geliebte Frau und verhasste Frau   Eine „geliebte Frau“ ist ein Verlangen zu empfangen, mit dem ein Mensch arbeiten kann, um zu geben. Eine „verhasste Frau“ ist ein Verlangen zu empfangen, mit dem der Mensch nicht arbeiten kann, um zu geben. Der Mensch kann es nicht benutzen, weil er dafür zu wenig Kraft hat. Deshalb ist es verboten, dieses Verlangen zu benutzen. Darum muss man diese beiden Verlangen ordnen und sie verschieden behandeln. Genauso verhält es sich auch mit deren „Söhnen“, dem „Erstgeborenen der geliebten Frau“ und jenem der „verhassten Frau“. Es liegt am Verlangen des Menschen und wie er sich zu ihnen bezieht, ob er den Willen zur Korrektur aufbringen kann oder nicht.

Verlust  Im Spirituellen bedeutet ein Verlust, dass ein Mensch die Fähigkeit verliert, auf einer erreichten Stufe zu verbleiben. Dies kommt ganz bewusst von Oben. Es ist eine Hilfe für diesen Menschen, und er muss danach suchen. Dies ist die Wurzel der Mizwa (Gebot), etwas Gefundenes dem Eigentümer zurückzugeben.

Gerechtes Urteil   „Gerechtigkeit“ meint, dass ein Mensch Recht und Barmherzigkeit - die rechte und die linke Linie - richtig miteinander verbindet. Er muss seinen Willen zu empfangen korrigieren, um die Absicht, anderen im richtigen Maß zu geben, zu erlangen. Mit anderen Worten, ein Mensch tut unter allen gegebenen Umständen das Bestmögliche, um geben zu können.

Sohar für Alle, Ki Teze (Wenn du ausziehst), Punkt 5

Einen schlechten Namen geben

Der Schöpfer wird erst dann „König“ genannt, wenn Er auf Seinem Pferd reitet, was die Versammlung Israels darstellt, also Malchut. Es steht geschrieben: „Für mich, meine Liebste, bist du wie meine Stute unter den Streitwagen des Pharaos“. Das ist alles gut, ohne irgendetwas Böses. Wenn der Schöpfer Seinen Platz verlässt, ist Er kein König. Kehrt Er an Seinen Platz zurück, „dann wird der Herr König sein.“ Über Israel wird gesagt: „Alle in Israel sind Söhne von Königen.“ So wie der Vater kein König ist, so sind auch die Söhne keine Söhne von Königen, bis sie in das Land Israel zurückkehren.