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Glossar der Begriffe, die im Wochenabschnitt Ekew verwendet werden

Glossar Parasha Ekew

Wohlwollend (der Gute, der Gutes tut)   Das Licht kommt von der Höheren Kraft, welche wohlwollend ist. Da der Mensch jedoch vom Licht entfernt ist, empfindet er es als das Gegenteil. Alles funktioniert gemäß dem Versprechen, das im Tora Abschnitt Ekew beschrieben wird. Ähnlich wie wenn eine Mutter, die ihr Kind liebt, etwas tut, was dieses als schlecht empfindet. Ihr Herz ist gütig. Gegenüber dem Kind muss sie sich aber so verhalten, dass es das Kind beeinflusst und es so erzieht.

Gesetze und Vorschriften (die dem „einen Gesetz“ entgegengesetzt sind)   Das „eine Gesetz“ ist das Licht, das den 613 Verlangen, entgegengesetzt ist. Werden alle 613 Verlangen im Geben und in Liebe, in Übereinstimmung mit dem Licht angeordnet, wird dies der Zustand des Wohlwollens (der Gute, der Gutes tut) sein.

Der Feind und der Sieg   Der „Feind“ ist das menschliche Ego. Der „Sieg“ liegt darin, dass man sich über das Ego erheben kann. Es steht geschrieben: „Die Liebe bedeckt alle Vergehen“ (Sprüche, 10:12). Das Ego befindet sich durch die gegenseitige Bürgschaft zwischen Menschen unter einem Massach (Schirm). Die egoistische Eigenschaft bleibt dabei bestehen. Das Ego wehrt sich, doch das ist kein Problem, denn der Mensch befindet sich über diesem Zustand, in Verbundenheit mit andern.

Angst   Dies ist die Reaktion auf den ersten Kontakt mit dem immer größer werdenden Willen zu empfangen. Das Ego reagiert mit Angst darauf, weil es nicht möchte, dass man sich über es erhebt. Diese Zustände kommen immer wieder und bestehen solange, bis man sich schlussendlich über das Ego erhebt. Dann existiert keine Angst mehr.