Glossar der Begriffe aus dem Wochenabschnitt Devarim
Glossar Parasha Dewarim
Rede Dabei handelt es sich um eine innere Betrachtung. […] Der Mensch prüft sich selbst. Er prüft, welches Verlangen er verwenden kann und welches nicht, und auf welche Weise er sie verwenden sollte.
Was bedeutet es, dass Nationen wie Amon, Moab und Edom, die Wünsche in uns darstellen, zerstört werden müssen?
Sie zu zerstören bedeutet, dass wir es vorübergehend vermeiden, sie zu benutzen. Wir können und sollten diese Wünsche nicht zerstören. Im Gegenteil, wir müssen sie in uns „einfrieren“, bis wir sie korrigieren und richtig verwenden können.
Was ist eine Rede oder ein Dialog? Es scheint, als ob ein Wunsch mit einem anderen „spricht“.
Es ist eine innere Überprüfung.
Analysiert er sich selbst?
Ja, wir analysieren, welchen Wunsch wir nutzen und welchen nicht, und ob ein Wunsch auf die eine oder andere Weise genutzt werden sollte.
Wenn diese Prüfung gemacht wurde, woher soll dann noch die Kraft für die Korrektur genommen werden?
Dies erfordert zwei Lichter (Kräfte von Oben) – eines für die Prüfung und eines für die Korrektur. Deshalb steht geschrieben: „Ich habe den bösen Trieb erschaffen, ich habe für ihn die Tora als Gewürz erschaffen“, denn „das Licht in Ihr korrigiert ihn.“ Das heißt, nur mit Hilfe des Lichts kann der Mensch all diese Etappen durchlaufen. Durch das Studium der Weisheit der Kabbala erhält man das innere Licht, durch welches man sein eigenes inneres System und wie es am Gesamtsystem der Welt beteiligt ist, zu erkennen beginnt.
Anführer Er ist die höchste Eigenschaft eines Menschen. Durch das Prüfen dieser Eigenschaft kommt der Mensch voran.
Gleichheit Alle Menschen sind als Individuum gleichwertig. Es muss dabei berücksichtigt werden, dass alle mit ihren ganz persönlichen Eigenschaften oder Verlangen geboren werden. Dementsprechend soll auch jeder anders empfangen.
Gilt das sowohl für diese Welt als auch für Spiritualität?
Ja, aber für Spiritualität müssen wir den inneren Zustand der Menschen kennen. Andernfalls werden wir nicht gerecht verteilen. Die heutige Gesellschaft kann diese Probleme nicht lösen, bis wir die Gesetze der Natur kennen. Die Gesellschaft muss das Innere der Welt erkennen, sodass wir schließlich keine andere Wahl haben, als die Weisheit der Kabbala zu studieren.
Grundloser Hass Dies ist die Kraft der Ablehnung, die ein Mensch in sich entdeckt, wenn er sich anderen Menschen annähern möchte. Dieser Hass entsteht jedoch nur unter der Voraussetzung, dass man sich wirklich mit anderen verbinden will. Diese Kräfte entdeckt man, obwohl man gar nicht erwartet hat, sie zu finden. Diese Möglichkeit erhält der Mensch bereits bei seiner Geburt.
Neue Welt Die Menschheit tritt momentan in ein neues, kreisförmiges, globales System der Natur ein. Alle sind voneinander abhängig und untrennbar miteinander vernetzt. Niemand kann sich unabhängig bewegen, nicht innerhalb einer Nation, geschweige denn unabhängig von der ganzen Welt.
Die Lösung hierfür liegt in der Weisheit der Kabbala, die den Menschen befähigt, die Welt auf gute Weise zu lenken. Dies wird die „neue Welt“ sein.
Sohar für Alle, BeShalach (Als der Pharao sandte), Punkt 218
Da sang Moses
Du solltest sagen: „Da sie im Bund des Lebens verbunden sind und sich an der höheren Fülle erfreuen, warum sollte der Schöpfer sie dann auf die Erde hinabführen?“ Als all jene Wesen und Seelen, die sich auf der höchsten Stufe befanden, geboren wurden und in die Welt traten, brachte der Schöpfer sie auf die Erde herab. Das ist jetzt um so mehr der Fall, da der Schöpfer das, was schief ist, gerade richten will, indem Er ihnen die Zeichen und Wunder zeigt, die Er für Israel tun wird.