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Kabbala Bibliothek Startseite / Rashbi / Sohar für Alle / Band 2 / Noach / Ich habe meinen Bogen in die Wolken gesetzt

Ich habe meinen Bogen in die Wolken gesetzt

261) „Und Gott hat zu Noah gesagt: Ich habe meinen Bogen in die Wolken gesetzt.“ „Habe gesetzt“ bedeutet, dass Er ihn vorher gesetzt hat, da ein Bogen ein Grundstein ist und ein Grundstein gesetzt wurde, noch bevor die Welt erschaffen wurde, da die Welt darauf gegründet wurde. Deshalb steht geschrieben: „Ich habe gesetzt“, in der Vergangenheitsform, denn Er hat ihn zuvor gesetzt.

Es steht geschrieben: „Und über dem Firmament, das über ihren Köpfen war, war das Abbild eines Thrones, mit dem Aussehen eines Saphirsteins.“ Darüber steht geschrieben: „Ich hörte das Geräusch ihrer Flügel wie das Geräusch großer Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen. Wenn sie gingen, ein Geräusch von Tumult, wie das Geräusch eines Lagers.“ Das sind die vier hohen und heiligen großen Tiere, auf denen das Firmament gegründet ist. Ihre Flügel verbinden sich, um ihre Körper zu bedecken. Das Firmament ist das Sium (Ende) der zweiten Einschränkung, genannt Parssa. Dieses Firmament ist über den vier großen Tieren gegründet CHuG TuM.

262) Wenn sie ihre Flügel ausbreiten, ist das Geräusch all ihrer Flügel zu hören, das sie singen. Es steht geschrieben: „Wie die Stimme des Allmächtigen“, der niemals schweigt, so wie es geschrieben steht: „Damit die Herrlichkeit Dir singt und nicht schweigt.“ wie es heißt: „Der Ewige hat sein Heil bekannt gemacht; Er hat seine Gerechtigkeit vor den Augen der Völker offenbart.“

263) „Ein Getöse wie das Getöse eines Lagers“ bedeutet so wie das Getöse des Lagers der Kedusha, wenn alle höheren Heerscharen sich oben verbinden. Und es wird gesagt: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen; die ganze Erde ist voll von Seiner Herrlichkeit.“ Sie senden sich selbst in den Süden zurück und sagen „Heilig“. Sie senden sich selbst in den Norden zurück und sagen „Heilig“. Sie senden sich selbst in den Osten zurück und sagen „Heilig“. Sie senden sich selbst in den Westen zurück und sagen „Gesegnet“.

Das Firmament ist auf den beiden Arten von Klang im Text gegründet. Die Korrektur der zweiten Einschränkung in Malchut wird „Firmament“ genannt. Sie wird bei den Tieren korrigiert. Deshalb sind die beiden Punkte in Malchut im Körper der Tiere eingeschlossen, die der Schlüssel und das Schloss sind.

Aus diesem Grund gibt es in ihnen zwei Arten von Stimme:

1. Eine Stimme wird in Bina versüßt, wodurch der Punkt des Schlosses abgeschnitten wird und vollkommen verschwindet und nur der Punkt des Schlüssels in ihnen offenbart wird. Deshalb verbinden sich ihre Flügel, um ihre Körper zu bedecken, was bedeutet, das Urteil, das in ihren Körpern eingeschlossen ist, vom Schloss in ihnen zu bedecken. Zu dieser Zeit wird ihre Stimme als „Getöse wie von einem Lager“ wahrgenommen. Dann breiten sich die Mochin in ihnen aus, nämlich die drei mal „Heilig“, drei Linien – Süden, Norden und Osten. Der Westen, Malchut, empfängt diese drei „Heilig“ und ihre eigene Phase, so wie es geschrieben steht: „Gesegnet ist die Herrlichkeit des Ewigen von seinem Platz aus.“ Diese vier Phasen erstrahlen in den Tieren, so steht geschrieben: „Und die Tiere rannten.“

2. Beim Klang ihrer Flügel, wenn ihre Flügel auseinander sind und ihre Körper nicht bedecken; zu dieser Zeit ist die Stimme des Urteils zu hören. Sie ist in ihren Körpern und in ihren Flügeln eingeschlossen, und diese Stimme wird wegen dem Urteil, das aus ihrem Inneren zu hören ist, nicht in Bina versüßt. Deshalb wird in ihr eine andere Süßung angewandt. In Hinsicht auf dieses Urteil wurde der Massach von Chirik gegründet, und auf ihm entsteht die Mittlere Linie, die zwischen den zwei Linien entscheidet. Solange dieser Siwug auf dem Massach nicht ausgeführt worden ist, gibt es einen Streit zwischen den beiden Linien und sie leuchten nicht. Daraus folgt, dass das ganze Leuchten der Linien von dem Urteil abhängt, das im Massach enthalten ist. Das ist, was sie verursacht, und deshalb ist es genauso wichtig wie sie, obwohl es ein Urteil ist.

Über diese Stimme steht geschrieben: „Ich hörte das Geräusch ihrer Flügel wie das Geräusch großer Wasser.“ Die Urteile werden „große Wasser“ genannt, denn obwohl das Urteil in diesem Klang zu hören ist, ist es dennoch sehr wichtig, denn von dem Moment an, in dem es offenbart wird, findet eine Entscheidung zwischen den Linien statt. Die Mochin leuchten dadurch, und die Herrlichkeit ist niemals still, so wie es geschrieben steht: „Er hat Seine Gerechtigkeit vor den Augen der Völker offenbart.“ Obwohl es vor den Augen der Völker ist, was bedeutet, dass darin ein Urteil liegt, ist es dennoch von großer Wichtigkeit, weil Er Seine Gerechtigkeit offenbart hat, durch die die Mochin offenbart wurden. Ohne sie gäbe es keine Mochin in SoN.

264) Jenes Firmament steht über ihren Köpfen. Wohin auch immer das Tier geht, zu der Seite wendet es sein Angesicht, denn alle vier Gesichter sind ineinander eingeschlossen. Das heißt, die vier Angesichter der Tiere sind ineinander eingeschlossen. Alle vier Gesichter sind im Angesicht des Löwen. Ebenso verhält es sich mit dem Angesicht des Ochsen – es hat alle vier Angesichter. Ebenso im Angesicht des Geiers und im Angesicht des Menschen.

Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, dass die Seite, in die das Gesicht eingeschlossen ist, die herrschende ist, und nur zu dieser Seite wendet es sein Angesicht. Wenn sie im Angesicht des Löwen eingeschlossen sind, herrscht das Angesicht des Löwen, das die Südseite ist. Wenn sie im Angesicht des Ochsen sind, herrscht die Nordseite. Und so wenden sie ihre Angesichter den vier Richtungen zu, und alle werden unterhalb des Chase zurückgeführt und breiten sich aus.

So sind die Tiere insgesamt von der Äußerlichkeit von Malchut, von ihren NeHJM, ausgebreitet. In den Tieren selbst gibt es CHaGaT NeHJM, wobei die CHaGaT in ihnen „hohe und heilige Tiere“ genannt werden, die auch zurückkehren und sich in NeHJM ausbreiten, die als unterhalb des Chase angesehen werden. Diese werden „kleine Tiere“ genannt.

265) Die Tiere wurden in vier Angesichter - in vier Seiten des Firmaments - eingraviert – Süden, Norden, Osten und Westen. Das Gesicht des Löwen ist im Süden, das Gesicht des Ochsen im Norden, das Gesicht des Geiers im Osten, das Gesicht des Menschen im Westen. Das Gesicht des Menschen ist in allen von ihnen eingraviert. Der Mensch ist in das Gesicht eines Löwen, der Mensch in das Gesicht eines Geiers und der Mensch in das Gesicht eines Ochsen eingraviert. Sie alle sind im Gesicht des Menschen eingeschlossen, weshalb es geschrieben steht: „Das Abbild ihrer Gesichter hatte das Gesicht eines Menschen“, was bedeutet, dass jedes von ihnen das Gesicht eines Menschen hatte.

266) Alle Farben sind in diesem Firmament eingeschlossen, das zu einem Quadrat mit vier Seiten wurde. Vier Farben sind darin zu sehen: Weiß, Rot, Grün und Schwarz, jeweils in vier Gravuren. Das heißt, jede von ihnen besteht aus allen, also sind es sechzehn Farben.

Die Höheren, die Tiere von CHaGaT, sind in vier Gravuren eingeschrieben. Die Unteren sind Tiere von NeHJM. Wenn die Farben der Tiere von NeHJM sich ausbreiten, steigen sie zu zwölf Farben und nicht zu sechzehn Farben wie die Tiere von CHaGaT. Die Farben sind Grün, Rot, Weiß und Saphir, der alle drei Farben umfasst. Das heißt, die Farbe Saphir - Malchut - ist keine Farbe an sich, sondern empfängt alle drei Farben in sich. Deshalb gibt es hier nur vier mal drei Farben, also zwölf Farben, so wie es geschrieben steht: „wie die Erscheinung des Bogens“, in dem es drei Farben gibt. Es steht geschrieben: „So war die Erscheinung des Strahlens ringsum. Dies war die Offenbarung des Bildes der Herrlichkeit des Ewigen“, Malchut, die Offenbarung aller drei Farben. In Malchut selbst gibt es keine Farben, vielmehr umfasst sie die drei Farben. Deshalb steht geschrieben: “Ich habe meinen Bogen in die Wolken gesetzt.“

Die Tiere sind CHaGaT NeHJM. Es ist bekannt, dass Malchut nur oberhalb des Chase ist, in den Tieren von CHaGaT. Daher gibt es dort vier Farben, auch die schwarze Farbe. Durch die Vermischung miteinander ergeben sich sechzehn Farben. Unterhalb des Chase jedoch verschwindet das Selbst von Malchut. Daher gibt es dort nur drei Farben: Weiß, Rot und Grün. Malchut ist die Farbe Saphir, die aus diesen drei Farben besteht, die sie von ihnen empfängt, während ihre eigene Farbe verschwindet.

Wenn sie also ineinander eingeschlossen sind, gibt es dort nur vier Phasen, in denen sich jeweils drei Farben befinden, was zwölf Farben ergibt. Deshalb sind in der Wolke nur drei Farben zu sehen: Weiß, Rot und Grün. Die Farbe ihres Selbst, das Schwarz, ist dort nicht zu sehen. Die grüne Farbe ist die Farbe der Mittleren Linie, so grün wie das Licht der Sonne und nicht dunkelgrün.

267) Was ist ein Bogen? Ein Bogen ist Malchut, wie es über Josef geschrieben steht: „Und sein Bogen blieb fest.“ Aber weil Josef „Gerechter“ - Jessod - genannt wird, ist sein Bogen der Bund des Bogens - Jessod von Malchut - weil “ein Bund” Jessod ist. Und ein Bogen - Malchut - ist in den Gerechten eingeschlossen, weil der Bund - Jessod - sich mit dem Bogen vereint hat.

Ein Bogen ist Malchut, die Gefährtin von Jessod. Ein Bogen ist ein Bund, Jessod. Deshalb fragt er: „Was ist ein Bogen?“ Und er antwortet, dass ein Bogen nicht wirklich Malchut ist, sondern Jessod von Malchut, denn indem Malchut in Bina versüßt wird, verliert sie das Selbst von Malchut, weil sie in RaDLA verhüllt ist, und AA kam mit neun Sefirot ohne Malchut heraus. Ateret Jessod ist jedoch seine Malchut; sie ist der Punkt des Schlüssels, und Ateret Jessod wird als Jessod von Malchut angesehen, und Malchut von Malchut fehlt.

Deshalb ist es nur Jessod von Malchut, da sie in Jessod eingeschlossen war, das zu Ateret Jessod wurde. Jessod, der Bund, hat sich im Bogen vereint. Deshalb wird auch der Bogen „Bund“ genannt, so wie es geschrieben steht: „Um an den ewigen Bund zu erinnern.“ Weil Noah ein Gerechter war, wurde sein Bund in einem Bogen geschlossen, da er darin eingeschlossen war. Deshalb nennt ihn der Text beim Namen „Bund“.

Im Sohar wurde gesagt, dass der Bogen „derjenige ist, der ewig lebt“. „In der Wolke“ ist Malchut, da der Bogen als Jessod von Malchut betrachtet wird. Deshalb wurde über ihn gesagt: ‚Derjenige, der ewig lebt.‘ Eine Wolke wird als Malchut von Jessod betrachtet, so wie es geschrieben steht: ‚Ich habe meinen Bogen in die Wolke gesetzt‘, was bedeutet, dass Er Jessod von Malchut in Malchut von Jessod gesetzt hat und sie ineinander im Schlüssel versüßt wurden. Zu dieser Zeit offenbaren sich alle Mochin für den Erhalt der Welt, so wie es geschrieben steht: „Und der Bogen soll in den Wolken sein; und ich werde ihn sehen, um mich an den ewigen Bund zu erinnern.“

268) Es steht geschrieben: „Und sein Bogen blieb fest, und die Arme seiner Hände waren wie Gold.“ Seine Hände leuchteten mit einem Licht, das für alle begehrenswert ist, wie Gold und ausgewähltes Gold, so wie es geschrieben steht: „Sie sind begehrenswerter als Gold, als viel ausgewähltes Gold.“ Als er den Bund hielt, leuchteten seine Hände mit dem Höheren Licht. Weil er mit dem Bund des Bogens belohnt wurde, so steht geschrieben: „Und sein Bogen blieb fest“, was “Schlüssel” bedeutet; durch ihn wurde er mit den höheren Mochin belohnt. Seine Hände - die CHuG (Chessed und Gwura) sind - wurden glänzend wie Gold und wurden CHuB (Chochma und Bina) - die begehrenswerter sind als Gold. Weil er mit dem Bund belohnt wurde, wird er „der Gerechte Josef“ genannt. Deshalb wird der Bogen „Bund“ genannt, da sie ineinander eingeschlossen sind.

269) Der Bogen ist das Strahlen der Höheren Herrlichkeit, der alle Visionen zeigt. Malchut ist die obere Herrlichkeit, und alle Visionen sind in ihr. Sie ist eine Vision, wie die Vision der verborgenen Lichter, die verborgene Farben sind, Farben, die noch nicht offenbart wurden. Diese drei Farben sind Weiß, Rot und Grün - CHaGaT - deren Lichter über dem Chase bedeckt und verborgen sind. Ihre Vision offenbart sich im Bogen.

Das Auge hat keine Erlaubnis, den Bogen zu sehen, wenn er in der Welt zu sehen ist, damit kein Makel in der Shechina gesehen wird. Obwohl ein Bogen ein Schlüssel ist und keine Eigenschaft von Din in ihm ist, ist die Eigenschaft von Din in ihm dennoch verhüllt. Und indem man schaut, das Licht von oben nach unten zieht, geschieht die Offenbarung der Eigenschaft von Din. Deshalb ist es verboten, den Bogen anzuschauen. Auch die Farben des Bogens stehen in Verbindung mit dem Anblick von Nebel und einer Wolke. Das deutet darauf hin, dass sie bedeckt sind, wie die Offenbarung der Höheren Herrlichkeit, um zu vermeiden, dass man sie ansieht.

270) Und da die Erde den Bogen sieht, wobei Malchut - die „Erde“ genannt wird - in Bezug auf den Bogen - den Schlüssel - korrigiert wird, wird der heilige Bund aufrechterhalten, hat Bestand und gibt ihr die höheren Mochin. Daher steht geschrieben: „Und er soll ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde sein.“ Und die drei Farben – weiß, rot, grün – und die Farbe, die in ihnen eingeschlossen ist, sind alle eins. Auch der Bogen hat drei Farben und eine Farbe, die die drei Farben einschließt. Der Bogen steigt in der Wolke auf, um gesehen zu werden, denn er wird einzig und allein in der Wolke gesehen.

271) „Das Abbild eines Thrones, so wie die Offenbarung eines Saphirsteins.“ Ein Saphirstein ist ein Grundstein, der Punkt des Schlüssels, auf dem die ganze Welt steht. Das Allerheiligste steht darauf, und der Punkt ist der obere, heilige Thron, der über diese vier Farben gesetzt ist. Es ist ein Bild des Thrones auf vier Fundamenten. Das heißt, die vier Farben – Weiß, Rot, Grün und Saphir – sind für sie zu vier Fundamenten geworden. Außerdem ist der Thron die mündliche Tora, Malchut.

272) „Auf dem Thron befand sich ein Bildnis, das aussah wie ein Mensch, der von oben darauf saß.“ Dies ist die geschriebene Tora, SA. Dies deutet an, dass die geschriebene Tora auf der mündlichen Tora Platz findet, da die eine ein Thron für die andere ist. „Wie ein Mensch“ ist die Form von Jakob, SA, der darauf sitzt.