Die Erde ist des Ewigen und alles, was sie füllt
168) „Für David, ein Psalm: Die Erde ist des Ewigen und alles, was sie füllt; die Welt und ihre Bewohner.“ „Für David, ein Psalm“ bedeutet, dass er ein Gedicht zitierte und danach der Geist der Heiligkeit auf ihm ruhte. Wenn „Ein Psalm für David“ geschrieben steht, bedeutet das, dass zuerst der Geist der Heiligkeit auf ihm ruhte und er dann das Gedicht zitierte.
169) „Die Erde ist des Ewigen und alles, was sie füllt.“ Dieser Vers wurde über das Land Israel gesagt, das Land der Heiligkeit. „Alles, was sie füllt“ ist die Shechina, so steht es geschrieben: „Denn die Herrlichkeit des Ewigen füllte das Haus des Ewigen“, und so steht es geschrieben: „und die Herrlichkeit des Ewigen füllte das Heiligtum.“ So steht es über die Shechina geschrieben, die von allem - von der Sonne - erfüllt ist. Der Mond - die Shechina - ist vollkommen mit allen Gerechten, erfüllt mit der Fülle des Himmels. „Die Welt und ihre Bewohner“ steht über die übrigen Länder, außerhalb des Landes Israel, geschrieben.
170) „Die Erde gehört dem Ewigen und alles, was sie füllt“, die hohe und heilige Erde, die Nukwa, nach der der Schöpfer verlangt. „Alles, was sie füllt“, sind die Seelen der Gerechten, mit denen die Nukwa durch eine Säule - Jessod von SA - auf der die Welt steht, gefüllt wird. Das heißt, alles, was es auf der Welt - in der Nukwa - gibt, empfängt sie von Jessod von SA. Deshalb heißt es, dass die Welt auf ihm steht.
171) Sie steht auf einer Säule, so steht es geschrieben: „Denn Er hat sie auf den Meeren gegründet“, was sich auf den Schöpfer bezieht.
172) „Er hat sie auf den Meeren gegründet und auf den Flüssen eingerichtet.“ Das sind die sieben Säulen - sieben Sefirot CHaGaT NeHJM von SA - auf denen die Nukwa steht. Sie füllen sie, und sie wird von ihnen gefüllt. Sie wird von ihnen gefüllt, wenn sich die Gerechten in der Welt vermehren. Zu dieser Zeit trägt diese Erde - Nukwa - Früchte und wird von allen erfüllt.
173) Wenn die Frevler sich in der Welt vermehren, steht geschrieben: „Das Wasser ist im Meer zu Ende gegangen, und der Fluss wird trocken gelegt werden.“ „Das Wasser ist im Meer zu Ende gegangen“ ist das heilige Land - die Nukwa, welcher der hohe Trank gegeben wurde - und jetzt ist das Wasser ausgelaufen und verschwunden. ‚Und der Fluss wird trocken gelegt werden‘ ist die Säule, auf der sie steht - Jessod - die jetzt trocken gelegt wurde, so wie es geschrieben steht: ‚Die Gerechten kommen um‘, das ist Jessod, das ‚Gerechte‘ genannt wird.