Und ich bringe eine Wasserflut - 2
148) Es steht geschrieben: „Dies sind die Wasser des Streits, wo die Kinder Israels mit dem Ewigen stritten und Er sich in ihnen heiligte.“ Haben die Kinder Israels an anderer Stelle nicht auch mit dem Schöpfer gestritten? Was ist hier anders, dass es heißt: „Dies sind die Wasser des Streits“, und andere nicht? In der Tat waren dies Wasser des Streits, durch die dem Ankläger Kraft und Macht gegeben wurde, stärker zu werden, weil
1) es süßes (frisches) Wasser und bitteres Wasser gibt, die Kedusha (Heiligkeit) und das Gegenteil der Rechten Linie.
2) Es klares Wasser und trübes Wasser gibt, die Kedusha (Heiligkeit) und das Gegenteil der Linken Linie.
3) Es Wasser des Friedens und Wasser des Streits gibt, die Kedusha (Heiligkeit) und das Gegenteil der Mittleren Linie.
Über das Wasser des Streits sagte Er: „wo die Kinder Israels mit dem Ewigen stritten“, was darauf hindeutet, dass es das Gegenteil der Mittleren Linie ist, denn sie breiteten auf sich selbst aus, was sie nicht hätten ausbreiten sollen – das Gegenteil, genannt „Wasser des Streits“ – und sie wurden darin verunreinigt, so wie es geschrieben steht: „Und Er heiligte in ihnen.“
149) Was ist also „Und Er heiligte“? Es hätte heißen sollen: „Und sie werden heiligen“, in der Mehrzahl, was sich auf die Kinder Israel bezieht. Diese Bezeichnung verbirgt jedoch etwas, weil es bedeutet, dass der Mensch, der es scheinbar nicht nötig hatte, beschmutzt wurde. Der Mond, Nukwa, wurde beschmutzt. Und die Worte „Und Er heiligte“ werden hier nicht als Lob geschrieben. Der Text verbirgt das und möchte es nicht ausdrücklich sagen.
„Und ich, siehe, ich bringe die Flut“, was bedeutet, den Verderber über sie zu bringen, da sie in ihm verunreinigt waren. So wie über das Wasser des Streits - das der Name des Verderbers, mit dem sie verunreinigt wurden ist - gesagt wurde, so ist es auch hier, die Flut ist der Name des Verderbers, mit dem sie verunreinigt wurden.
150) Wehe den Frevlern, die ihre Schuld nicht vor dem Schöpfer bereuen wollen, solange sie in dieser Welt sind. Wenn ein Mensch umkehrt und seine Schuld bereut, vergibt ihm der Schöpfer. Und alle, die an ihrer Schuld festhalten und ihre Schuld nicht vor dem Schöpfer bereuen wollen, fallen später in die Hölle und werden nie wieder von dort erhoben werden.
151) Weil alle Zeitgenossen Noahs ihr Herz verhärteten und ihre Schuld offen legen wollten, brachte der Schöpfer das Urteil auf diese Weise über sie. Selbst wenn ein Mensch sündigt, solange es im Verborgenen ist, ist der Schöpfer barmherzig. Wenn ein Mensch zu Ihm zurückkehrt, wird Er für ihn sühnen, ihm vergeben und ihn begnadigen. Aber wenn er nicht zu Ihm zurückkehrt, legt Er seine Sünden offen.
Woher wissen wir das? Aus dem Buch Sota. Sie sündigte im Verborgenen und der Schöpfer offenbarte ihre Schuld offen durch das Wasser, das den Fluch verursacht.
152) Ebenso wurden diese Frevler öffentlich von der Erde ausgelöscht. Also die Generation der Sintflut, denn das Wasser kam heraus und stieg kochend aus dem Abgrund auf und zog ihnen die Haut ab. Und sobald ihre Haut abgezogen war, wurde ihnen auch das Fleisch abgezogen, und sie verblieben einzig mit ihren Knochen zurück, wie es geschrieben steht: „Und sie wurden von der Erde ausgelöscht.“ Alle ihre Knochen waren auch voneinander getrennt und blieben nicht zusammen. Durch all das wurden sie aus der Welt entfernt und ausgelöscht, so wie es geschrieben steht: „Sie werden aus dem Buch der Lebenden ausgelöscht werden“, denn es gibt keine Wiederbelebung für sie, niemals, und sie werden im Gericht nicht auferstehen.