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Er erschuf sie männlich und weiblich

366) „Er erschuf sie männlich und weiblich.“ Erhabene Geheimnisse offenbarten sich in zwei Versen: „Dies ist das Buch der Geschlechter Adams“, “Er erschuf sie männlich und weiblich.“ Es steht geschrieben: „Er erschuf sie männlich und weiblich“, um die Höheren Herrlichkeiten, den Glauben zu kennen, aus dem Adam erschaffen wurde, aus den höheren SoN, die „Himmel und Erde“ genannt werden.

367) So wie der Himmel und die Erde – die höheren SoN – erschaffen wurden, so wurde auch Adam erschaffen. Über Himmel und Erde steht geschrieben: „Dies sind die Geschlechter des Himmels und der Erde, als sie erschaffen wurden.“ über Adam steht geschrieben: „Dies ist das Buch der Geschlechter Adams.“ über Himmel und Erde steht geschrieben: „Als sie erschaffen wurden.“ über Adam steht geschrieben: „An dem Tag, als sie erschaffen wurden.“ sie sind also gleich, weil sie als eins erschaffen wurden.

Die Ausströmung von SoN erfolgt durch die Buchstaben ELeH von Bina, und danach durch ihren Aufstieg zu MaN, um dort zwischen den beiden Linien in Bina zu richten. Adam wurde auf die gleiche Weise erschaffen – durch die Buchstaben ELeH von SoN und danach durch ihren Aufstieg zu MaN, um zwischen ihren beiden Linien zu richten. Adam wurde also in der gleichen Reihenfolge erschaffen, in der auch SoN erschaffen wurden.

368) „Er erschuf sie männlich und weiblich.“ Das bedeutet, dass jede Form, in der es kein Männliches und Weibliches gibt, keine hohe Form ist, so wie sie sein sollte.

369) Wo immer du kein Männliches und Weibliches zusammen findest, dort hat der Schöpfer seinen Wohnsitz nicht. Segen gibt es nur an einem Platz, an dem es Männlich und Weiblich gibt, so wie es geschrieben steht: „Und Er segnete sie und nannte ihren Namen ‚Mensch‘ an dem Tag, an dem sie erschaffen wurden.“ Es steht nicht geschrieben: „Und Er segnete ihn und nannte seinen Namen ‚Mensch‘“, was dich lehrt, dass er nicht einmal mit dem Namen „Mensch“ bezeichnet wird, wenn nicht ein Männlich und ein Weiblich zusammen sind.

370) Seit dem Tag, an dem der Tempel zerstört wurde, gibt es keine Segnungen mehr auf der Welt. Sie gehen jeden Tag verloren, so wie es geschrieben steht: „Der Gerechte ist verloren.“ Er hat die Segnungen verloren, die in den Gerechten waren, so wie es geschrieben steht: „Segnungen sind auf dem Haupt der Gerechten.“ Es steht auch geschrieben: „Der Glaube ist verloren gegangen.“ Der Nukwa empfängt die Segnungen des Gerechten, Jessod von SA, einem Männlichen.

Zur Zeit der Vollkommenheit steht geschrieben: „Und er segnete sie und nannte ihren Namen ‚Adam‘.“ Es steht auch geschrieben: „Und Gott segnete sie und hat gesagt: ‚Seid fruchtbar und mehret euch.‘“ Zur Zeit der Zerstörung, wenn es keinen Siwug zwischen Männlich und Weiblich gibt, gelten beide als verloren, weil es in keinem von ihnen Segen gibt. In der Zeit der Vollkommenheit werden sie beide gesegnet, so wie es geschrieben steht: „Und er segnete sie und nannte ihren Namen ‚Adam‘“, womit beide zusammen gemeint sind.

371) Alle Generationen der Welt, wie auch alle wahren Gerechten in der Welt, beziehen sich auf Seth. Diese letzten Buchstaben der Tora, Shin-Taw, waren vollständig, auch nachdem Adam bei der Sünde am Baum der Erkenntnis alle Buchstaben der Tora übertreten hatte, was die ganze Tora einschließt. Mit der Umkehr, die er vor seinem Herrn vollzogen hatte, ergriff er diese beiden Buchstaben, Shin-Taw, die ganz waren. Seitdem kehrte der Erste in umgekehrter Reihenfolge zurück, Taw-Shin-Resh-Kuf.

Das ist so, weil die Summe der Buchstaben der Tora zweiundzwanzig ist. Das sind die Gefäße für das Kleiden der Lichter NaRaN, in denen diese drei Stufen sind

1) Einser bis Zehner. Diese stehen für das Licht von Bina, Neshama.

2) Zehner, bis Kuf (100). Diese stehen für das Licht von SA, Ruach.

3) Hunderter, welche Kuf (100) – Resh (200) – Shin (300) – Taw (400) sind. Sie stehen für die Lichter von Nukwa, Nefesh.

Vor der Sünde hatte Adam NaRaN von Azilut. Als er am Baum der Erkenntnis sündigte, flohen die Höheren Neun – Neshama, Ruach und GaR von Nefesh – von ihm, so wie auch Nefesh von Azilut von ihm floh. Nur WaK davon blieb in ihm – Nefesh aus den zehn Parzufim BYA, und der Wert von BYA im Vergleich zu Azilut ist wie WaK im Vergleich zu GaR.

Die Buchstaben, die diese NaRaN, die von ihm flohen, bekleideten – die Buchstaben von Alef bis Yud, dem Gefäß von Neshama, und die Buchstaben von Yud zu Kuf, dem Gefäß von Ruach, und die Hälfte der Buchstaben Kuf-Resh-Shin-Taw, dem Gefäß von GaR von Nefesh – fielen ebenfalls von ihm ab. Alles, was in ihm übrig blieb, waren die letzten beiden Buchstaben Shin-Taw, die Gefäße für WaK von Nefesh, die in ihm verblieben.

Diese letzten Buchstaben der Tora, Shin-Taw, blieben in ihm, auch nachdem Adam alle Buchstaben der Tora übertreten hatte. Selbst nach der Sünde, als NaRaN von Azilut mit allen Buchstaben der Tora, die in sie gekleidet waren, von ihm floh, blieben die beiden Buchstaben Shin-Taw noch in ihm. Das ist so, weil ihre Lichter, WaK von Nefesh, nicht von ihnen flohen. Und als er vor seinem Schöpfer umkehrte, hielt er sich an diesen beiden Buchstaben Shin-Taw fest, die von allen zweiundzwanzig Buchstaben in ihm verblieben, und von ihnen bezog er seine ganze Lebenskraft.

Seitdem kehrten die Buchstaben in umgekehrter Reihenfolge zurück, Taw-Shin-Resh-Kuf, denn die Reihenfolge Alef-Bet-Gimel-Dalet bezieht sich auf das Or Yashar, also die oberen Neun, und die Reihenfolge Alef-Bet in umgekehrter Reihenfolge bezieht sich auf das weibliche Licht, das als Licht von Nefesh gilt. Und weil er nur noch das Licht von Nefesh hatte, konnte er von den Buchstaben in der direkten Reihenfolge nicht mehr empfangen, außer das Or Choser, Taw-Shin-Resh-Kuf, bis Bet-Alef.

372) Deshalb nannte er den Sohn, der nach seinem Gleichnis und Ebenbild geboren wurde, Seth, das ist das Ende der Buchstaben des Alphabets, die ihm geblieben waren [im Hebräischen besteht der Name SheT [Seth] aus den Buchstaben Shin-Taw]. Die Buchstaben wurden nicht von ihrem Verderben korrigiert, bis Israel am Berg Sinai stand, dann stellten die Buchstaben ihre Korrektur wieder her, so wie sie am Tag, an dem Himmel und Erde erschaffen wurden, vor der Sünde Adams haRishon, waren, da die Reihenfolge der direkten Alef-Bet zurückkehrte und die Welt versüßt wurde und Bestand hatte.

373) An dem Tag, als Adam das Gebot seines Schöpfers brach, wollten Himmel und Erde von ihrem Platz entwurzelt werden, da sie einzig und allein auf dem Bund stehen, so wie es geschrieben steht: „Wenn mein Bund nicht Tag und Nacht ist, habe ich die Ordnungen des Himmels und der Erde nicht eingesetzt.“ Adam hat den Bund gebrochen, so steht es geschrieben: „Und sie, wie Adam, haben den Bund gebrochen.“ Deshalb verloren sie ihr Fundament und wollten von ihrem Platz entwurzelt werden.

Ein Bund ist die Korrektur von Jessod [Fundament] mit der Beschneidung, was die Entfernung der Klipa der Vorhaut ist, und mit der Freilegung, was die Erweiterung von Mochin von GaR ist. Dann gibt es einen Siwug in SoN, der „Tag und Nacht“ genannt wird, wenn die Mochin auf Himmel und Erde übertragen werden und die Welt bestand hat.

Es steht geschrieben: „Wenn Mein Bund nicht Tag und Nacht ist“, was bedeutet, wenn wir den Bund nicht korrigieren, was durch die Korrektur von Jessod mit der Beschneidung und der Freilegung geschieht, „habe ich die Ordnungen des Himmels und der Erde nicht eingesetzt“, denn sie hatten keine Fülle und konnten nicht existieren.

Durch seine Sünde hat Adam haRishon an seiner Vorhaut gezogen. Das heißt, er zog an der Klipa der Vorhaut am heiligen Jessod, sodass sich die höheren SoN trennten und es keine Fülle und keinen Bestand für den Himmel und die Erde gab. Der Himmel und die Erde wollten von ihrem Platz entwurzelt werden, weil die zu ihnen gezogene Fülle für ihr Bestehen nicht ausreichte.

374) Hätte es sich vor dem Schöpfer nicht offenbart, dass Israel dazu bestimmt war, am Berg Sinai zu stehen, um diesen Bund zu halten, hätte die Welt nach der Sünde Adams haRishon nicht bestanden. Wer seine Sünden bekennt, dem vergibt und verzeiht der Schöpfer seine Schuld. Da Adam haRishon beichtete und umkehrte, bestand die Welt weiter.

375) Als der Schöpfer die Welt, Nukwa, erschaffen hat, schloss Er einen Bund, Jessod von SA, den Er errichtete, indem Er die Klipot entfernte und die Mochin ausdehnte. Darauf errichtete Er die Welt, also die Nukwa, die von Ihm empfängt. Es steht geschrieben, dass BeReshit die Buchstaben Bara [erschaffen] Shit [Fundament] sind. Shit ist der Bund, auf dem die Welt steht.

Es heißt Shit von dem Wort Jessod [Fundament], aus dem die Segnungen entstehen und sich auf die Welt ausdehnen, und auf dem die Welt erschaffen wurde. Adam hat durch seine Sünde mit dem Baum der Erkenntnis diesen Bund gebrochen und ihn von seinem Platz gerückt. Deshalb wollten damals der Himmel und die Erde von ihrem Platz entwurzelt werden.

376) Dieser Bund deutet sich in dem Buchstaben Yud an, dem kleinen Buchstaben [י], und er ist der Kern und das Fundament der Welt, denn die Welt wurde auf ihm erschaffen. Die Buchstaben Shin-Taw sind einzig und allein des Or Choser würdig, das von unten nach oben aufsteigt. Nachdem das Yud zwischen sie gezogen wurde, also das Yud von SA, empfangen sie Or Yashar, welches all die Mochin sind, und dann wird es Shit [Shin-Yud-Taw] genannt, wobei das Yud alle Mochin enthält.

Und als Adam einen Sohn zeugte, beichtete er seine Sünde und nannte ihn Seth. Er erwähnte darin kein Yud, also kein Or Yashar, was seinen Namen zu Shit machen würde. Das deutet darauf hin, dass er nur das Or Choser von unten nach oben ausdehnt, weil er den Bund übertreten hatte, so wie es geschrieben steht: „Und sie, wie Adam, brachen den Bund.“

Deshalb hatte er, indem er ihn Seth – ohne Yud – nannte, seine Sünde gebeichtet. Und weil er gestanden hatte, gründete der Schöpfer die Welt auf ihm, und alle Generationen und die Gerechten der Welt beziehen sich auf ihn. Weil er also seine Sünde gebeichtet hatte, begnadigte ihn der Schöpfer und die Welt blieb bestehen.

377) Als Israel am Berg Sinai stand, trat der Bund zwischen die beiden Buchstaben Shin-Taw. Und wer ist das? Bet, die Mochin, die sich bei der Korrektur des Bundes offenbaren. Deshalb heißt das Bet auch Brit [Bund/Beschneidung], und ist das Bet von BeReshit. Es trat zwischen die beiden Buchstaben, die nach der Sünde am Baum der Erkenntnis übrig geblieben waren, also Shin-Taw, und Er gab Israel den Shabbat.

Als das Bet eintrat, d. h. der Bund zwischen den Buchstaben Shin und Taw, und sie zum Shabbat wurden, steht geschrieben: „Und die Kinder Israels sollen den Shabbat halten und ihn befolgen durch ihre Generationen, als einen ewigen Bund.“ Mit anderen Worten: Sie wurden damit belohnt, dass sie den Shabbat für alle Generationen unaufhörlich empfingen.

So wie die Welt mit diesen beiden Buchstaben Shin-Taw begann und sich alle nachfolgenden Generationen auf sie bezogen, so leuchten sie nun, da das Bet in sie gezogen wurde und sie zum Shabbat [Shin-Bet-Taw] wurden, unaufhörlich in einen ewigen Bund für ihre Generationen. Das ist so, weil diese Shin-Tav aufgehängt wurden, bis die Welt zum Zeitpunkt des Empfangens der Tora vollkommen vollendet war. Zu diesem Zeitpunkt wurde der heilige Bund zwischen ihnen und der Welt vollendet, und sie wurden zu Shabbat.

378) Diese beiden Buchstaben, Shin-Taw, wurden im Buchstaben Bet vervollkommnet, um würdig zu werden, bei der Gabe der Tora Or Yashar zu empfangen. Weil die Buchstaben seit dem Tag der Geburt Seths in umgekehrter Reihenfolge zurückkehrten, um nicht von oben nach unten, sondern nur von unten nach oben zu empfangen, leuchteten sie in jeder Generation wieder nur von unten nach oben was das Licht von Nefesh ist. Das war so, bis Israel zum Berg Sinai kam und korrigiert wurde, als das Bet, die Mochin des Or Yashar, in ihnen von oben nach unten leuchteten und sie zum Shabbat wurden.

379) Die Buchstaben leuchteten nun wieder von oben nach unten, was das Licht der Ruach bedeutet. Es ist nicht so, dass sie vor der Gabe der Tora nur von unten nach oben leuchteten, was das Licht von Nefesh ist, sondern vor der Gabe der Tora machte die Welt von den Buchstaben gebrauch und sie waren nicht an ihrem Platz. Sie wurden von Rachamim zu Din und von Din zu Rachamim hin und her geworfen, wie es der Natur des Lichts von Ruach entspricht, und waren nicht an ihrem Platz. Als Israel die Tora gegeben wurde, wurde alles korrigiert und sie leuchten wieder in Vollkommenheit, so wie vor der Sünde.

In den Tagen Henochs waren die Menschen weise in Zauberei und Magie und wussten, wie sie die himmlischen Mächte davon abhalten konnten, in der Welt zu wirken. An dem Tag, an dem Adam den Garten Eden verließ, nahm er die Weisheit der Feigenblätter, also die Zauberei, mit sich. Es gab keinen anderen Menschen, der sich damit befasste, denn Adam und seine Frau und alle, die vor der Ankunft Henochs von ihm geboren wurden, hatten diese Weisheit verlassen und befassten sich nicht mit ihr.

380) Als Henoch kam, sah er diese Feigenblätter und erkannte, dass ihre Weisheit die Höheren, die Kedusha, leugnete. Sie befassten sich mit ihnen und führten Handlungen, Zaubereien und Magie aus und lehrten einige davon anderen. Schließlich hatte sich diese Weisheit in der Generation der Sintflut verbreitet, und jeder nutzte ihre Macht für böse Taten.

381) Alle brüsteten sich mit ihrer Weisheit gegenüber Noah, wovor die Flut sie warnte. Sie haben gesagt, dass kein Urteil in der Welt über sie verhängt werden kann, weil sie mit Weisheit daran arbeiten, alle Ankläger von sich abzustoßen.

So begannen, von Henoch an, alle, sich mit dieser Weisheit zu befassen. Und es steht geschrieben: „Da begann man, den Namen des Ewigen anzurufen.“ „Da begann man“ bedeutet, dass sie das Anrufen des Namens des Schöpfers verweltlicht hatten, indem sie sich mit der Weisheit der Zauberei befassten.

382) Alle Gerechten, die nach der Generation Henochs zwischen ihnen waren, versuchten, gegen sie zu protestieren, wie Yered, Methusalem und Henoch, aber sie konnten es nicht, bis sich die Frevler, die sich gegen ihren Schöpfer wehren, in der Welt verbreiteten und sagten: „Was ist Schadai [der Allmächtige], dass wir ihm dienen sollen?“

383) Ist es möglich, dass sie so einen Unsinn gesagt haben: „Was ist SHaDaJ (gesprochen: Shadi), dass wir ihm dienen sollen?“ Es liegt aber daran, dass sie all ihre Weisheiten und all die Beauftragten, die über die Herrschaft über die Welt eingesetzt wurden, nicht kannten und ihnen vertrauten. Das heißt, sie vertrauten auf ihre Weisheit, dass ihnen durch die Schwüre, die sie in diesen Messen ablegten, kein Leid geschehen würde. Schließlich ließ der Schöpfer die Welt wieder zu dem werden, was sie war, indem er eine Flut von Wasser über sie brachte.

Zuerst war die Welt Wasser im Wasser, so wie am zweiten Tag der Schöpfung der Welt, bevor das Land zu sehen war. Nach der Flut stellte Er die Korrektur der Welt wie am Anfang wieder her, und sie war zur Zeit der Flut nicht völlig zerstört, denn damals wachte Er mit Barmherzigkeit über sie, so wie es geschrieben steht: „Der Ewige saß bei der Flut auf dem Thron“, was die Eigenschaft von Rachamim ist. Es steht nicht geschrieben: „Gott saß bei der Flut auf dem Thron“, was die Eigenschaft von Din ist. Er verurteilte sie also mit Barmherzigkeit, weshalb sie durch die Flut nicht völlig zerstört wurde.

384) In den Tagen Henochs bemerkten sogar die Kleinkinder jener Generation die hohe Weisheit und beobachteten sie. Das heißt, sie haben sie befolgt. Waren sie also Narren, dass sie nicht wussten, dass der Schöpfer dazu bestimmt ist, die Wasser der Flut über sie zu bringen und sie darin sterben würden?

385) Sie wussten es, aber die Torheit ergriff ihre Herzen. Sie kannten den Engel, der für das Feuer bestimmt war, und den Engel, der für das Wasser bestimmt war, und sie wussten, wie sie verhindern konnten, dass sie das Urteil über sie vollstrecken konnten. Aus diesem Grund hatten sie keine Angst vor der Strafe. Aber sie wussten nicht, dass der Schöpfer der Herrscher über die Erde ist und dass von ihm das Urteil über die Welt kommen würde.

386) Stattdessen sahen sie, dass die Welt in den Händen dieser Beauftragten lag und dass alle Angelegenheiten der Welt von ihnen abhingen. Aus diesem Grund sahen sie nicht auf den Schöpfer und nahmen seine Handlungen nicht wahr, bis das Land verderbt wurde und der Geist der Heiligkeit jeden Tag über sie verkündete: „Lass die Sünder von der Erde weichen und lass die Frevler nicht mehr sein.“

387) Der Schöpfer wartete die ganze Zeit auf sie, als die Gerechten, Jered, Methusalem und Henoch, in der Welt lebten. Als sie aus der Welt gingen, brachte der Schöpfer das Urteil über sie und sie waren verloren, so wie es geschrieben steht: „Und sie wurden ausgelöscht von der Erde.“