Vorwort zu den sieben Hallen
1) Wir sollten verstehen, was die Hallen bedeuten, was sie sind und warum sie stehen. Diese Hallen stehen so, um die Ordnung der Lobpreisung des Schöpfers in all diesen Ordnungen der Hallen zu etablieren. Sie bilden eine Einheit, um die Unteren mit den Höheren zu verbinden. Alle Ordnungen in den Hallen sind Ordnungen der Vereinigung der Unteren mit den Höheren, deren Zweck es ist, die Shechina in die Welt zu einzuschließen. Jetzt müssen wir nur noch verstehen, was das Einschließen (Hitkalelut) bedeutet.
2) Der Ursprung des Einschließens und des Aufstiegs der Unteren zu den Höheren ist die Verbindung von Midat ha Rachamim (der Eigenschaft der Barmherzigkeit) mit Din (Urteil) und der Aufstieg und das Einschließen von Malchut in Bina, die in Zimzum Bet (der zweiten Einschränkung) stattfand. Durch diesen Aufstieg erhielten Malchut und alle von ihr ausgedehnten Unteren eine Gravur, ein Gefäß, um die großen Mochin von Bina zu empfangen, die die Einsetzung der Shechina in die Welt sind.
3) In Bezug zu diesem allgemeinen Aufstieg wird Malchut „die Halle des Königs“ genannt, in der die Unteren, die die versüßte Malchut erhalten, durch sie Mochin von GaR erhalten, das Licht der Augen, das Sehen. Das ist so, weil der König einzig und allein in seiner Halle ist und die Seher des königlichen Angesichtes dort sind.
Die erste Halle ist eine Halle, die unten, in Malchut, eingerichtet wurde, um so zu sein wie oben, Bina. Aber nicht nur die erste Halle ist so, sondern alle Hallen sind so. Der Sohar erklärt die Halle, die Malchut ist, die eingeschlossen und so wie Bina wurde, und es sind sieben Hallen, entsprechend den sieben Sefirot in Malchut.
4) Was die Konstruktion der Stufen in den sieben Hallen angeht, so dehnen sie sich von Bina aus. Denn sobald Malchut in Bina versüßt wird, empfängt sie die Mochin und die Stufen von ihr, die die gesamte Wirklichkeit in diesen Hallen ausmachen.
Im Großen und Ganzen werden die Mochin in Mochin von Panim und Mochin von Achoraim unterteilt. Ebenso werden die Gefäße, die die Mochin empfangen, in Panim und Achoraim unterteilt. Der Grund für diese Unterteilung ist, dass Bina selbst, von der alle Mochin und Gefäße stammen, in diese beiden Phasen, Panim und Achoraim, unterteilt wurde.
5) Die Zweiteilung von Bina wurde bereits in der ursprünglichen Bina, der Bina von AA, vorgenommen. Als Malchut an die Stelle von Bina von Rosh AA trat, verließ Bina deshalb Rosh AA und verringerte sich zu WaK ohne Rosh. Diese Verringerung betraf nicht Bina selbst, ihr KaCHaB, sondern einzig und allein, wo sie sich mit SA vermischte, in SaT. So ist es, weil Bina selbst das Licht Chassadim ohne Chochma ist, und die Ausdehnung des Leuchtens von Chochma auf die Chassadim wird bereits als das Wesen von SA angesehen.
Deshalb schmälert der Austritt von Bina aus Rosh AA zum Ort des Guf, der kein Geben von Chochma hat, Bina in keiner Weise, denn selbst als sie in Rosh AA war, hat sie dort nichts empfangen. So wird sie als immer noch im Rosh von AA befindlich betrachtet, eingekleidet in seine Chochma Stimaa (aramäisch: Verborgene Chochma)].
Einzig und allein SA, der in diese Bina eingeschlossen ist, braucht das Leuchten von Chochma. Und nun, da er auf dem Ort des Guf von AA steht, mangelt es ihm an der Fülle von Chochma. Er wurde stark vermindert und gilt als ohne Rosh, WaK ohne GaR, und wird so als SaT von Bina angesehen.
Durch den Aufstieg von Malchut zu Rosh AA hat sich Bina also in zwei Teile geteilt:
- Ihre Essenz, ihre eigene KaCHaB. Obwohl sie Chassadim ohne Chochma ist, werden sie immer noch als vollkommene GaR angesehen, weil sie auch jetzt noch als im Rosh von AA befindlich gilt. Diese Phase wurde in Parzuf der höheren AwI begründet, die sich immer in einem nie endenden Siwug von Panim be Panim (Angesicht zu Angesicht) befinden.
- SA, der in ihr eingeschlossen ist, CHaGaT NeHJM, da er das Leuchten von Chochma braucht, aber nicht hat. Er wird als WaK ohne Rosh bezeichnet. Diese Phase wurde in Parzuf ISHSuT begründet, der das Gewand des Chase und darunter von AA trägt und so als Achoraim von Bina gilt.
6) Aber auch zur Zeit der Gadlut, wenn Bina zu Rosh AA zurückkehrt und Chochma empfängt, wird Chochma nicht von den höheren AwI empfangen, die die Panim von Bina sind, sondern einzig und allein von ISHSuT, die die Achoraim von Bina sind. Außerdem werden die Mochin der AwI als Awira dachja, Mochin der Chassadim, bezeichnet, da sie sich immer im Licht der Chassadim befinden und das Yud niemals ihr Awir verlässt.
Deshalb heißt es, dass SA zwei Arten von Mochin empfangen kann: Panim von AwI und Achoraim von ISHSuT, denn wenn ISHSuT außerhalb des Rosh von AA ist, haben SoN und alle unteren nur WaK ohne Rosh, wie ISHSuT. Deshalb beginnt die Korrektur damit, MaN zu erheben und ISHSUT in Rosh von AA zurückzubringen, woraufhin SA von ihm Leuchten empfängt und im Rosh vollendet wird.
Allerdings ist er noch unvollständig, weil er einzig und allein Mochin von SaT von Bina ist, Mochin von Achoraim. Aus diesem Grund müssen wir noch einmal MaN erheben, um ISHSuT zur höheren AwI zu erheben. Dann empfängt SA von ihm den Mochin von Panim aus der höheren AwI, und Mochin von Achoraim kleidet sich in SaT in seinen Gefäßen von Achoraim, NeHJ, von seinem Chase und darunter, während Mochin von Panim sich in seinen Gefäßen von Panim, in CHaGaT, von dem Chase und darüber kleidet.
Diese Mochin sind das Licht Chassadim ohne Chochma. Dennoch werden sie betrachtet, als hätten sie den Rosh von AA nie verlassen, und als ob sie Malchut Stimaa (Verborgene Malchut) in Rosh AA einkleiden. Außerdem wird das Leuchten von Malchut Stimaa in der höheren AwI „erlesener Wein“ genannt, während das Leuchten der Mochin des Wesens von AwI „essen“ genannt wird.
7) Es steht geschrieben: „Esst, Freunde; trinkt und berauscht euch, ihr Liebenden.“ In den höheren, in AwI, steht vom Essen ohne Trinken geschrieben: „Esst, Freunde“, denn wer Weinschläuche hat, braucht nur zu essen. Und weil der erlesene Wein in AwI steht, wird bei ihnen nur vom Essen geschrieben. Aber bei den Unteren, die zu trinken brauchen, SoN, steht Trinken: „Trinkt und berauscht euch, ihr Liebenden.“
Alle Bepflanzungen, SoN und die unteren, brauchen Bewässerung aus dem tiefen Strom, ISHSuT. Deshalb steht bei AwI „Essen“ und bei SoN „Trinken“. „Freunde“ sind AwI, und „die Liebenden“ sind SoN.
8) Essen bedeutet Mochin von Chassadim, Awira dachja, Mochin von AwI. Trinken ist Mochin des Leuchtens von Chochma, Wein, der Gott und die Menschen erfreut. Daher ist „esst, Freunde“ AwI, die Fässer mit Wein – Chochma – haben, so als ob sie immer am Rosh von AA stehen würden. Und Malchut Stimaa (Verborgene Malchut) von AA, genannt „erlesener Wein“, ist immer in AwI. Deshalb wird einzig und allein das Licht der Chassadim – genannt „Essen“- benötigt, und sie empfangen kein weiteres Leuchten von Chochma.
„Trinkt und berauscht euch, ihr Liebenden“ bezieht sich auf SoN. So lange sie von ISHSuT, der zu Rosh AA zurückgekehrt ist, kein Leuchten von Chochma empfangen, gelten sie als WaK ohne Rosh. Deshalb müssen sie zuerst den Wein, der Gott und die Menschen erfreut, aus den Mochin von ISHSuT trinken.
Und weil ISHSuT WaK und Achoraim der höheren AwI sind, gelten ihre Mochin als WaK und Mochin von Achoraim. Danach steigt ISHSuT auf und wird in AwI eingeschlossen, und SoN erhält von ihnen die Mochin von Panim, die als Essen bezeichnet werden. Dieser Aufstieg von ISHSuT zu AwI wird als Integration des Unteren in den Höheren angesehen, und ohne ihn ist die Mochin nicht vollkommen.
9) Von hier aus sollten wir die beiden Arten von Mochin verstehen, die wir zu SA ausdehnen, nämlich NaRaNCHaY von Achoraim und den NaRaNCHaY von Panim, genannt Ibur-Yenika-Mochin Achoraim und Ibur-Yenika-Mochin Panim. Im konstanten Zustand befindet er sich einzig und allein in Ibur-Yenika von Achoraim, also Nefesh-Ruach ohne Neshama, Chaja, Yechida, also WaK ohne Rosh. Der Rest muss ausgedehnt werden, indem man MaN durch gute Taten und Gebet erhebt.
Zuerst wird Mochin von Achoraim ausgedehnt, GaR des Leuchten von Chochma von ISHSuT, was herrlicher Wein genannt wird. SA darf sich jedoch nicht in diesen Mochin von Achoraim aufhalten, da sie vor allem von der linken Seite kommen und in ihnen ein Griff an den Äußeren ist, so wie es über Noah geschrieben steht: „Er trank vom Wein und war trunken und wurde in seinem Zelt entblößt.“
Wir sollten aber sofort den unteren in den höheren einschließen, ISHSuT zu ihrem Panim erheben, die höheren AwI, die höheren von ISHSuT, dann erhalten ISHSuT Mochin von Panim von AwI und werden SA Ibur-Yenika-Mochin von Panim geben.
10) Dennoch ist es einem Mann verboten, diese Hallen zu betreten, aus furcht heraus, dass er nach ihnen verfallen wird, so wie Noah, wie geschrieben steht: „Und er trank vom Wein und wurde betrunken und wurde entblößt.“ Wir sollten verstehen, was es in diesen Hallen gibt, dass die Furcht besteht, ihnen zu verfallen, was die Trunkenheit ist, unter der Noah stand.
Es ist das Leuchten der Mochin von Achoraim, das in diesen Hallen leuchtet, die von ISHSuT ausgedehnt werden. Wir müssen aufpassen, dass wir SA nicht in diesen Mochin lassen, sondern die untere sofort in die höhere einschließen und die Mochin von Panim anziehen. Wer SA in den Achoraim lässt und die Ausdehnung dieser Mochin, des herrlichen Weins, verlängert, ist so wie jemand, der viel Wein trinkt und sich berauscht, den Verstand verliert und all den äußeren Klipot ausgesetzt wird.
Das war Noahs Sünde, von der geschrieben steht: „Und er trank von dem Wein und wurde trunken.“ Das ist die Bedeutung der Hallen der Unreinheit gegenüber den Hallen der Kedusha, denn der Weg der Unreinheit besteht darin, die Macht der Linken über die Rechte zu erhöhen, und sie verleiten den Menschen dazu, das Untere nicht in das Höhere einzuschließen, sondern die Mochin von Achoraim von ISHSuT anzuziehen, während er unten ist. Das war ihre ganze Kraft, die Menschen, die ihnen folgen, zu verunreinigen.
Aber die Hallen der Kedusha werden in den Korrekturen des Einschließens des Unteren in den Höheren angeordnet. Die Gerechten, die mit ihnen vorsichtig sind, werden damit belohnt, dass sie von den Ordnungen in den Hallen der Kedusha empfangen, und sie werden damit belohnt, dass sie vollkommene Mochin von AwI, Yenika-Mochin von Panim, ausdehnen und die Shechina in der Welt einrichten.
Der Sohar sagt uns, wie man MaN durch Gebet und gute Taten erhebt, Mochin nach der Ordnung der Kedusha ausdehnt und den Unteren in den Höheren erhebt.
11) Im Großen und Ganzen sind die sieben Hallen in Panim und Achoraim unterteilt. Von Chase an aufwärts sind die vier Hallen Bina und CHaGaT, die als GaR und Panim der Hallen gelten, und von ihrem Chase an abwärts sind die drei Hallen NeHJ, die als WaK und Achoraim der Hallen gelten. Deshalb müssen die drei Hallen NeHJ angehoben und in Bina und in CHaGaT der Hallen eingeschlossen werden.
Wir sollten dies in jeder Halle im Besonderen erkennen, da jede Halle in allen eingeschlossen ist. Daher heißt es, dass in jeder von ihnen GaR und Panim und WaK und Achoraim sind. WaK und Achoraim müssen in jeder Halle zu GaR und Panim erhoben werden, und ebenso in jeder Phase innerhalb der Halle.
Und obwohl die Hallen ineinander eingeschlossen sind und alles, was es in allen gibt, in jeder von ihnen existiert, gibt es dennoch einen bedeutenden Unterschied zwischen jeweils zwei Hallen. In jeder Halle sollten wir zwischen dem unterscheiden, was sie aus sich selbst heraus enthält, und dem, was sie aus der Verbindung mit anderen enthält, denn die Herrschaft liegt einzig und allein bei ihr selbst, abgesehen von der Unterstützung und der Vollkommenheit der anderen Phasen, die sie aus der Verbindung mit den anderen empfangen hat. Daher müssen wir das Wesen der Phase jeder Halle kennen.
12) Die erste Korrektur in BYA ist die Erweiterung des Or Chassadim, ohne die keine Korrektur möglich ist. Diese Korrektur ist die Essenz der Halle Jessod. Da BYA jedoch SaT sind, die das Leuchten von Chochma erfordern, und das Or Chassadim in ihnen als WaK ohne Rosh angesehen wird, brauchen wir notwendigerweise eine Ausdehnung der Phase des Rosh, GaR aus dem Leuchten von Chochma.
Diese Korrektur der Ausdehnung von GaR wird in den beiden Hallen Nezach-Hod korrigiert, da sich auch GaR in GaR und WaK aufteilt. Ihre WaK wurden in der Halle Hod eingerichtet, und GaR in ihnen wurden in der Halle Nezach eingerichtet. In der Halle Jessod wurde also WaK ohne Rosh eingerichtet, die Ibur-Yenika genannt werden, was Nefesh-Ruach bedeutet, denn Ibur ist das Or Nefesh und Yenika das Or Ruach. Aber es fehlt noch GaR, nämlich die drei Lichter Neshama, Chaja, Yechida, die zusammen Mochin genannt werden. Diese Mochin teilen sich auch in GaR und WaK auf, wobei WaK in der Halle von Hod und GaR in der Halle von Nezach korrigiert wurden.
Die drei Phasen Ibur-Yenika-Mochin, die die fünf Lichter NaRaNCHaY sind, werden durch diese drei Hallen vollendet. Allerdings sind sie nur Lichter von Achoraim, da sie von den drei Hallen NeHJ ausgedehnt werden, die von Chase und unterhalb der Hallen liegen, die immer als Lichter von Achoraim betrachtet werden. Daraus folgt, dass einzig und allein Ibur-Yenika-Mochin von Achoraim vollendet wurden.
13) So wie Ibur-Yenika-Mochin von Achoraim in den ersten drei Hallen von Chase an abwärts erklärt wurden, so werden Ibur-Yenika-Mochin von Panim in den drei Hallen von Chase an aufwärts erklärt.
Die vierte Halle, WaK, ist Ibur-Yenika von Panim, das Or Chassadim, wie die erste Halle. Die fünfte Halle, WaK der Mochin von Panim, ist so wie die zweite Halle in Achoraim. Die sechste Halle, GaR der Mochin von Panim, der Platz des Entstehens der Mochin, ist wie die dritte Halle in Achoraim, und die siebte Halle ist Yechida.
So ist jede Halle in sich selbst einzigartig und unterscheidet sich von den anderen. Dennoch sind alle Hallen gemeinsam ineinander eingeschlossen, und was in allen gemeinsam zu finden ist, existiert in jeder von ihnen. Und doch beherrscht das eigene, einzigartige Wesen die gesamte Halle.
14) Es gibt im Wesentlichen drei Arten von Einschließung (Hitkalelut): 1) die allgemeine Einschließung, d. h. die Einschließung von Malchut in Bina; 2) die Einschließung der Ibur-Yenika-Mochin von Achoraim in Ibur-Yenika-Mochin von Panim; 3) die Einschließung des Unteren in den Höheren, wobei jeder Untere durch den Höheren vollendet wird und ihn ergänzt.
Auf diese Weise brauchen sich alle sieben Hallen gegenseitig, weil sie durch die jeweils andere vollendet werden. Und weil alle sieben Hallen zusammen eingeschlossen sind und alles, was es in einer von ihnen gibt, in jeder von ihnen vorhanden ist, sollten wir auch in jeder Halle alle drei Arten der Einschließung erkennen.
15) Lass uns die dritte Art der Einschließung erklären. Daraus folgt, dass die Chassadim in der Halle Jessod als WaK ohne einen Rosh betrachtet werden. Um die Phase des Rosh zu erhalten, muss die Halle Jessod zur zweiten Halle Hod aufsteigen. Daraus folgt auch, dass die Mochin zwar einzig und allein im Maß der Halle Hod, die WaK von GaR ist, empfangen werden, der Platz, an dem diese Mochin entstehen, jedoch nicht in der Halle Hod, sondern in der dritten Halle Nezach liegt.
Die Halle Hod muss sich also zu der Halle Nezach erheben und mit ihr vermischen, um ihre Mochin von dort zu empfangen. Deshalb muss sich die Halle Jessod zur Halle Hod und die Halle Hod zur Halle Nezach erheben. So wie die untere Halle durch den Aufstieg zur höheren Halle vollendet wird, wird auch die höhere Halle durch die untere Halle vollendet, denn der Anfang und die Essenz der Mochin sind das Or Chassadim, ohne das keine Korrektur möglich ist. Deshalb muss die Halle Jessod, in der sich das Or Chassadim befindet, zur Halle Hod aufsteigen, wobei die Halle Hod durch die Chassadim der Halle Jessod vollendet wird.
Auch wenn der Platz, an dem die Mochin entstehen in der Halle Nezach ist, da sie GaR von GaR der Mochin ist, wenn die Halle Hod nicht zu ihr aufgestiegen wäre, könnte sie dort keinen Mochin offenbaren. Das ist so, weil die Halle Nezach selbst, Mochin von GaR von GaR, sofort verschwindet und nur die Mochin übrig bleiben, die in der Halle Hod empfangen werden, die WaK von GaR ist. Deshalb braucht die Halle Nezach den Aufstieg der Halle Hod, ohne den sie überhaupt kein Mochin offenbaren kann.
Das erklärt, warum auch die höheren Hallen die Einschließung der unteren brauchen, denn die Halle Hod braucht das Or Chassadim in der ersten Halle, und die dritte Halle braucht die Messung von WaK in der zweiten Halle.
16) So wie es in Ibur-Yenika-Mochin von Panim erklärt wurde, verhält es sich auch in den drei höheren Hallen, die Ibur-Yenika-Mochin von Panim sind. Die vierte Halle, das Or Chassadim, ist Ibur-Yenika-Mochin von Panim und braucht Mochin, daher steigt sie zur fünften Halle auf, in der die Mochin von Panim von WaK von GaR, die von den Welten empfangen werden, gefunden werden.
Der Ort, an dem der Mochin entstehen, ist jedoch in der sechsten Halle, daher muss die fünfte Halle in die sechste Halle aufsteigen. Und ebenso brauchen die Höheren die Unteren, denn die sechste Halle braucht die fünfte Halle, um WaK zu messen, so wie in der zweiten und dritten Halle.
Außerdem braucht die fünfte Halle die vierte Halle, um Chassadim von ihr zu empfangen. So durchdringt die Säule alle Dächer aller Hallen, so dass sich alle Geister vereinen, um ein Geist für alle zu sein.