Gegenüber dem Rahmen
335) Rabbi Shimon erklärte die Einschließung der beiden Linien rechts und links, die umstritten waren, so wie es geschrieben steht: „Die Ringe sollen gegenüber dem Rahmen sein.“ Der Rahmen ist ein geschlossener Ort, der sich lediglich für einen einzigen Feinen öffnet, der in Demut bekannt ist und durch dessen Kraft er mit Licht gefüllt wird. Er erwähnte Tore, um die Kerzen anzuzünden. Weil es ein versteckter und verhüllter Platz ist, wird er „Rahmen“ genannt. Dies ist die nächste Welt, da die nächste Welt „Rahmen“ genannt wird.
Die Höheren AwI werden „in der Zukunft“ genannt, und ISHSuT werden „die nächste Welt“ genannt. In Bezug auf die Mochin des Punkts von Shuruk, die das Leuchten von Chochma sind, werden ISHSuT als „Rahmen“ bezeichnet, weil sich die Lichter dann verschließen und nicht in ihnen leuchten. Es wurde gesagt, dass es ein geschlossener Ort ist, also während des Leuchtens des Punkts von Shuruk, das aufgrund des Mangels an Chassadim nicht im Or Chochma leuchten kann. Es ist ein geschlossener Ort, der sich lediglich in einem dünnen Pfad öffnet, was bedeutet, dass sich ihre Lichter nur durch das Eintreffen der Stufe von Chassadim durch den Siwug auf dem Massach des Punkts von Chirik, dem Massach des Schlosses, öffnen, der „ein sehr feiner Pfad“ genannt wird.
Diese Stufe von Chassadim ist die entscheidende Linie, welche die beiden Linien miteinander vereint, und Chochma kleidet sich in Chassadim. Da aber die Stufe von Chassadim auf diesem Massach in einem sehr feinen Pfad entsteht, macht sie das Leuchten von Chochma in ihnen in Demut bekannt, von unten nach oben, was WaK von GaR ist, und nicht von oben nach unten, was GaR von GaR ist. Deshalb werden ISHSuT sogar nach der Einschließung von Chochma in Chassadim „Rahmen“ genannt, da ihre Lichter nicht so sehr leuchten, wie sie könnten.
336) „Die Ringe sollen sein.“ Dies sind die höheren Ringe, CHaGaT, über Chase von SA, die aneinander greifen – Wasser, Feuer und Wind –, die CHaGaT von SA sind. Wenn sie die Mochin empfangen, sind sie ineinander eingeschlossen. Die Wasser, Chessed, sind in Ruach (Wind), Tiferet, eingeschlossen, und Ruach in Feuer, Gwura, und Feuer in Wasser. Alle sind ineinander eingeschlossen und gehen wie die Ringe auseinander hervor.
Die Mochin der höheren AwI werden als „reiner Ring“ bezeichnet. Diese CHaGaT von SA sind gemischt und gehen auseinander hervor wie die Ringe, die die Mochin von AwI sind, die sich nicht in der Art ihrer Einschließung in einander offenbaren. Aber nachdem sie ineinander eingeschlossen sind, herrscht die Herrschaft von Chessed über sie, und sie sind wie die Ringe, die die Mochin von AwI sind, die mit Chassadim bedeckt sind. Deshalb werden CHaGaT von SA auch „Ringe“ genannt, und die Worte „Die Ringe sollen sein“ beziehen sich auf CHaGaT von SA.
Alle Ringe sehen zu diesem Rahmen, ISHSuT, wo der obere Fluss für sie gewonnen wird, um sie zu bewässern, d. h. der Fluss, der aus Eden, ISHSuT, hervorkommt, und sie haften an ihm. Wenn die Ringe, CHaGaT von SA, für sich allein sind, sehen sie zu den höheren AwI und empfangen von ihnen bedeckte Chassadim. Deshalb werden sie „Ringe” genannt. Wenn aber die Ringe das Leuchten von Chochma an NeHJ unterhalb des Chase weitergeben wollen, sehen sie zum Rahmen, ISHSuT, wo sich der Fluss befindet, der aus Eden hervorkommt und das Leuchten von Chochma weitergibt, in dem das Yud aus der Awir herauskommt wobei Or (Licht) verbleibt, und dieser Fluss bewässert sie mit dem Leuchten von Chochma, und sie geben es an NeHJ weiter.
337) Es steht geschrieben: „Die Ringe sollen gegenüber dem Rahmen sein, als Befestigungen (Auch “Häuser”) für die Stangen, die den Tisch tragen“, da diese höheren Ringe über Chase von SA nun zu Halterungen und Plätzen für die Stangen werden, die NeHJ unter Chase von SA sind. Das heißt, NeHJ empfängt von ihnen die Mochin des Leuchtens von Chochma, die „Befestigung“ (Haus) genannt werden, wie es geschrieben steht „Mit Weisheit soll ein Haus gebaut werden.“
Es heißt, dass die Ringe zu Häusern für die Stangen wurden, welche NeHJ unterhalb von Chase sind, aber nicht für sich selbst, denn für sich selbst sind sie keine Aufnahmen, sondern Ringe, was bedeutet, dass sie lediglich in Mochin von bedeckten Chassadim sind, welche „Ringe“ genannt werden.
Es steht geschrieben: „Die Ringe sollen gegenüber dem Rahmen sein, als Häuser für die Stangen.“ Wenn die Ringe Häuser für die Stangen sein wollen, um ihnen Chochma zu vermitteln, dann werden die Ringe gegenüber dem Rahmen sein und von ISHSuT empfangen, die „Rahmen“ genannt werden, wo es das Leuchten von Chochma gibt. Zu dieser Zeit werden die Ringe zu Häusern für die Stangen, NeHJ.
Die Stangen sind die Merkawa unten, weil sie sich von der Höheren Merkawa, CHaGaT, ausbreiten, die „Wasser, Feuer, Wind“ genannt wird. Die Linke Linie der Stangen, Hod, kommt von der Seite des Feuers der Höheren Merkawa, Gwura. Die Rechte Linie der Stangen, Nezach, kommt von der Seite des Wassers in der Höheren Merkawa, Hesed, und die Mittlere Linie der Stangen, Jessod, breitet sich von der Seite des Winds (Ruach) der Höheren Merkawa, Tiferet, aus, und alles, was in der Höheren Merkawa ist, breitet sich zur Unteren Merkawa aus, so dass die Stangen eine Merkawa für die Bundeslade bilden, wo die Einsetzung der Shechina ist.
Aus diesem Grund nähern sich alle, die sich nähern, diesen Stangen, NeHJ von unterhalb des Chase, und nicht dem, was vor ihnen ist, damit sie sich nicht nähern, um Mochin von CHaGaT über Chase von SA auszubreiten. „Zieh aus“, wird dem Einsiedler gesagt, „rundherum. Du sollst dich dem Weinberg nicht nähern“, außer denen, die würdig sind, innen zu dienen, deren Seele von oberhalb des Chase von SA stammt. Ihnen wurde die Erlaubnis gegeben, einzutreten, zu dienen und sich zu nähern. Deshalb steht geschrieben: „Der Fremde, der sich nähert, soll getötet werden.“
Dies erklärt die zweite Art der Einschließung der Linien ineinander, wobei beide Lichter verbleiben, und nur an der Stelle von NeHJ, den Stangen, die durch die Ringe von ISHSuT empfangen. Damit interpretierte Rabbi Shimon den Streit, denn sobald er das Leuchten beider aufrechterhält, heißt es, dass er den Streit beigelegt und Frieden zwischen ihnen gestiftet hat. Aber Rabbi Elasar, der lediglich das Leuchten der Rechten aufrechterhielt, hatte den Streit noch nicht richtig beigelegt