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Moses und zwei Messiasse

232) „Dies sind die Generationen des Himmels und der Erde.“ „Dies“ hebt die ersten auf, d. h. diejenigen, von denen gesagt wurde: „Dies sind deine Götter, Israel“, was die Sünde des Kalbes ist. An dem Tag, an dem der Schöpfer die Sünde des Kalbes auslöscht, ist es so, als hätte der Schöpfer an diesem Tag Himmel und Erde geschaffen, wie es geschrieben steht: „An dem Tag, als der Ewige Gott Himmel und Erde schuf.“ Dies ist so, weil zu dieser Zeit der Schöpfer in einem Siwug mit Seiner Shechina sein wird und die Welt erneuert werden wird, wie geschrieben steht: „Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die Ich mache, vor Mir bestehen werden, so wird dein Same bestehen.“ Dies ist „An dem Tag, an dem der Ewige, Gott, machte“, an dem Tag, an dem die Welt erneuert wird.

233) Zu dieser Zeit steht geschrieben: „Und Gott, der Ewige, ließ aus der Erde alle Bäume wachsen, die ihm gefielen.“ Aber vor dem, bevor die Sünde des Kalbes ausgelöscht ist, fällt der Regen der Tora, SA, nicht auf die Aussaat der Seelen Israels, und Israel – die wie das Gras auf dem Feld und wie Bäume sind – wachsen nicht. Es steht geschrieben: „Es war noch kein Strauch auf der Erde, und kein Kraut des Feldes war noch aufgegangen ... und es gab keinen Menschen, der den Boden bebaute.“ „Ein Mensch“ bedeutet Israel. „Boden“ bedeutet den Tempel. „Bebauen“ bedeutet die Arbeit der Opfergaben.

234) „Kein Strauch auf dem Feld“ bezieht sich auf den ersten Messias - den Messias, Sohn Davids - bevor er im Land ist. „Kein Kraut auf dem Feld“ bezieht sich auf den zweiten Messias, den Messias, den Sohn Josefs. Warum gab es keine Messiasse im Land? Weil Moses nicht bei ihnen war. Über ihn steht geschrieben: „Und es gab keinen Menschen, der den Boden bebaute.“

Es steht geschrieben: „Das Zepter wird Juda nicht verlassen“ das ist der Messias, Sohn Davids. „Und der Herrscherstab wird nicht von seinen Füßen weichen“ ist der Messias, Sohn Josefs. „Bis Shiloh kommt“ ist Moses, da Moses im Zahlenwert Shiloh (345) ist. „Und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören“ hat die Buchstaben von „Und Levi Kohat“, was bedeutet, dass die Korrektur von Moses über Kohat zu Levi gehen wird, die seine Väter sind.

Was ist die Bedeutung der beiden Messiasse und der Unterschied zwischen ihnen? Warum können sie sich erst nach der Offenbarung der Seele Moses offenbaren? Das liegt an der Verbindung der Eigenschaft von Rachamim mit Din, als Malchut in Bina aufgenommen wurde, wurde das Selbst von Malchut entfernt, und es sind nur noch die ersten neun von Malchut in ihr, die Einschließung von Malchut in ihnen, während ihr eigenes Selbst in Rosh Atik verhüllt wurde. Aus diesem Grund teilte sich Malchut von SA in zwei Königreiche: Oberhalb des Chase ist sie das Zelt von Lea, die verdeckte Welt, und von dort breitet sich der Messias, Sohn Davids, der Sohn Leas, aus. Unterhalb des Chase ist das Zelt von Rachel, die offenbarte Welt, von der sich der Messias, Sohn Josefs, der Sohn Rachels, ausbreitet.

Daraus folgt, dass es zehn vollkommene Sefirot in Malchut oberhalb des Chase gibt, aber in Malchut unterhalb des Chase fehlt Malchut und sie endet mit Jessod. Aus diesem Grund gibt es einen Streit zwischen dem Messias, Sohn Davids, und dem Messias, Sohn Josefs, über den Zweck des Endes der Korrektur. Der Messias, Sohn Davids, möchte König sein, um Israel in seinem Aspekt zu führen, von Malchut über dem Chase, wo der Siwug vollkommen ist, vom Gesicht des Menschen. Deshalb ist sein Leuchten vollkommen. Aber der Messias, Sohn Josephs, ist mit der Führung des Messias, Sohn Davids, nicht zufrieden, weil dieser aus der verdeckten Welt stammt und sein Leuchten von unten nach oben geht, denn alles, was sich oberhalb des Chase ausbreitet, leuchtet nicht von oben nach unten, sondern lediglich von unten nach oben.

Deshalb möchte er König sein und Israel führen, um für sie aus seinem Aspekt heraus zu leuchten, von Malchut unterhalb des Chase, die von oben nach unten in offener Führung leuchtet, da sie die offenbarte Welt ist. Dies ist der Streit, der zwischen Saul und David bestand, denn Saul war von den Kindern Rachels, Messias, Sohn Josefs, und David war von den Kindern Leas, Messias, Sohn Davids. Ebenso verhält es sich zwischen Rehabeam und Jerobeam. In ähnlicher Weise wirst du in jeder Generation diese beiden finden, die einander verleumden.

Das hat Jonathan, der Sohn Sauls, zu David gesagt: „Und ich werde drei Pfeile seitwärts schießen ... Wenn ich zu dem Jungen sage: ‚Siehe, die Pfeile sind auf dieser Seite von dir; nimm sie und komm, denn es ist Frieden für dich.‘ Aber wenn ich dem Jungen so sage: ‚Siehe, die Pfeile sind jenseits von dir; geh deines Weges, denn der Ewige hat dich fortgeschickt.

Wir sollten verstehen, warum Jonathan diese Zeichen gewählt hat. Die drei Pfeile sind drei Zweige des Buchstabens Shin (ש). Dies sind die drei Sefirot CHaGaT, die die drei Beine des Throns andeuten, wobei David ihr vierter Bein ist. Sie deuten auch drei Zweige des unteren Shin an, die drei Sefirot NeHJ sind, wobei Malchut aus dem Hause Josef ihr vierter ist, in Bezug auf den siebten der Söhne. Deshalb werden sie „Pfeile” genannt, da diese drei Zweige halbiert und zwischen dem Messias, dem Sohn Davids, und dem Messias, dem Sohn Josefs, aufgeteilt wurden (Hitzim bedeutet „Pfeile”, enthält aber die Buchstaben von Hetzi (halb)). Die drei über dem Chase gehen zum Messias, dem Sohn Davids, und die drei unter dem Chase zum Messias, dem Sohn Josefs.

Es steht geschrieben: „Wenn ich aber zu dem Jungen sage: ‚Siehe, die Pfeile sind jenseits von dir‘“, von unten nach oben, wie die Natur des Leuchtens der drei Zweige über dem Chase, die der Messias, Sohn Davids, ist, dann wisse mit Gewissheit, dass du in Frieden bist. Es ist ein Zeichen dafür, dass Sauls Vater, der Messias, Sohn Josefs, sich zu deiner Führung bekennt und nicht daran denkt, dich zu töten.

„Wenn ich aber zu dem Jungen sage: Siehe, die Pfeile sind jenseits von dir“, was bedeutet von oben nach unten, offenbart, wie die drei Zweige unterhalb des Chase, was die Eigenschaft des Messias, Sohn Josefs, ist, dann „Geh deinen Weg; denn der Ewige hat dich fortgeschickt“, da das ein Zeichen ist, dass Er dich beneidet und dich töten und deine Führung aufheben will, um Israel durch das Leuchten des Messias, Sohn Josefs, von oben nach unten, im Offenbarten, zu führen.

Daraus folgt, dass der Grund für die Unterscheidung von Malchut in zwei Königreiche – Lea und Rachel –, aus denen zwei Messiasse hervorgehen, Messias Sohn Davids und Messias Sohn Josefs, in der Abwesenheit von Malchut von Malchut liegt, die vor dem Ende der Korrektur nicht eingeschlossen werden kann. Deshalb wurde die vollkommene Malchut dennoch über Chase, was Lea ist, errichtet, durch deren Kraft auch Rachel ihre Korrektur empfängt, obwohl ihr die Malchut von Malchut fehlt – durch ihren Aufstieg und ihr Einschließen in Lea.

Malchut von Malchut ist der Buchstabe Hej von Moses, und das 50. Tor, das „Ein Weg, den der Adler nicht kennt“ genannt wird. Ein Adler ist Moses, da es in Malchut KaCHaB TuM gibt, von denen jede aus Zehn besteht, sodass es 50 Tore sind. Und da Malchut von Malchut fehlt, gibt es in ihr lediglich 49 Tore. In Bezug auf die Gefäße fehlt Malchut von Malchut, und in Bezug auf die Lichter mangelt es ihr an Keter, da zwischen Gefäßen und Lichtern eine umgekehrte Beziehung besteht. Das Hej von Moses ist die fehlende Malchut, das 50. Tor, und sie ist der Grund für die Unterscheidung zwischen dem Messias, dem Sohn Davids, und dem Messias, dem Sohn Josefs.

Die beiden Messiasse haben nicht die Macht, Israel zu erlösen, nur Moses hat sie. Wegen ihm werden sie aufgehalten und erlösen Israel nicht. Solange der Buchstabe Hej von Moses nicht korrigiert ist, muss es zwei Königreiche geben, damit wenigstens eines von ihnen vollständig vollkommen ist, das heißt oberhalb des Chase, und das andere wird seine Vollkommenheit durch das erste empfangen.

Aus diesem Grund sind auch die Messiasse, die sich von ihnen ausbreiten, unvollständig, weil das Leuchten des Messias, Sohn Davids, unvollständig ist, da sie bedeckte Chassadim ist. Die Unteren brauchen offenbarten Chassadim, und das Leuchten des Messias, Sohn Josefs, der sich von Rachel ausbreitet, ist unvollständig, weil Rachels gesamte Korrektur von Lea abhängt. Daher ist ihr Leuchten vermindert, sodass sie ihre offenbarten Chassadim nicht leuchten kann, außer von unten nach oben, wie Lea.

Aus diesem Grund ist der Messias, Sohn Davids, mit dem Messias, Sohn Josephs, im Streit, und sie möchte Rachel korrigieren, damit sie nichts von Lea empfangen muss, und dann wird Rachel auch von oben nach unten leuchten. Somit sind beide unvollkommen, und die beiden Messiasse haben nicht die Macht, Israel zu erlösen, bevor der Buchstabe Hej von Moses korrigiert ist und das 50te Tor sich offenbart. Aus diesem Grund werden sie aufgehalten, weil das Hej von Moses seine vollkommene Korrektur nicht empfängt.

Das Hej von Moses ist als Pfand bei Abraham, vom Hej von Abraham, damit er in ihr einen ewigen Namen habe, und das Hej von Moses wurde in ihr vollendet. Das ist so, weil das Hej von Abraham das Hej ist, das in der Eigenschaft von Rachamim, dem kleinen Hej von Abraham, und dem Hej von BeHibaraam (als sie erschaffen wurden) gemildert ist. Wäre diese Milderung nicht gewesen, gäbe es keine Existenz der Mochin für SoN und für die Unteren.

Diese Mochin sind die Offenbarung Seiner heiligen Namen, wegen denen Er die Welt erschaffen hat. Daraus folgt, dass, solange das Hej von Abraham nicht alle Mochin bis zur Offenbarung alle Seiner heiligen Namen offenbart hat, es unmöglich ist, die Milderung von Malchut in Bina aufzuheben, weshalb das Hej von Moses nicht offenbart werden kann.

Sobald jedoch der gemilderte Hej, das Hej von Abraham, alle Seine heiligen Namen offenbart, wird die Verbindung der Eigenschaft von Rachamim mit Din – die das Hej von Abraham ist – aufgehoben und das Hej von Moses wird vollständig offenbart. Somit ist das Hej von Moses als Pfand bei Abraham, mit dem Hej von Abraham und solange das Hej von Abraham nicht alle notwendigen Mochin offenbart hat, hält er die Offenbarung des Hej von Moses zurück.

In der Tat, nach der Vollendung der Offenbarung all Seiner heiligen Namen wird die Verbindung mit Bina aufgehoben und das Hej von Moses, das in Rosh von Atik verborgen ist, wird offenbart werden, wie es geschrieben steht „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, wird zum Eckstein werden.“ Zu dieser Zeit werden die beiden Malchujot, Lea und Rachel, wieder zu einem vollkommenen Parzuf werden, und der Messias, Sohn Davids, und der Messias, Sohn Josefs, werden wieder eins in voller Vollkommenheit werden und Israel erlösen.

235) „Kein Strauch auf dem Feld“ sind die Seelen der Gerechten, die sich von Jessod von SA ausbreiten, dem Gerechten, der ewig lebt, da Siach (Strauch) die Buchstaben Shin Het-Yud hat. Ein Shin allein bezeichnet die drei Zweige des Baumes, die drei Vorväter, CHaGaT von SA, der „Baum“ genannt wird. Aber das Shin von Siach (Strauch) stammt nicht von SA, sondern von dem, der ewig lebt, Jessod von SA. Deshalb gibt es die Buchstaben Het-Yud in “Siach”, was darauf hinweist, dass das Shin von Chaj (lebend) ist, Jessod von SA. Deshalb bezeichnet „kein Strauch auf dem Feld” die Seelen der Gerechten, die sich von Jessod von SA ausbreiten, was im Wort Siach angedeutet ist.

236) „Kein Kraut auf dem Feld.“ Esev (Kraut) hat die Buchstaben Ayin-Bet (AB) Shin. Shin bezeichnet drei Blätter, YAHDONHY, die Kombination von HaWaYaH und ADoNaJ (gesprochen: Adni), was auf die Verbindung der Namen HaWaYaH, SA, mit ADoNaJ (gesprochen: Adni), der Nukwa, hinweist. Sie sind AB, HaWaYaH, gefüllt mit den Buchstaben Yud, was im Zahlenwert AB (72) ergibt, Mochin des Leuchtens von Chochma, das sich in einem Siwug der beiden Namen YAHDONHY offenbart.

Es gibt drei Siwugim in SoN:
1. Siwug von GaR, HaWaYaH EHYeH (gesprochen; Ekje);
2. Siwug von CHaGaT, HaWaYaH Elokim;
3. Siwug von NeHJ, HaWaYaH ADoNaJ (gesprochen: Adni).

Mochin von AB sind Mochin von Chaja. Sie werden nicht ausgebreitet, bis der Siwug mit der dritten Kombination HaWaYaH ADoNaJ (gesprochen: Adni) ergänzt wird. Dann werden die Seelen der Gerechten aus dem dritten Siwug von HaWaYaH ADoNaJ (gesprochen: Adni) geboren, was den Siwug von NeHJ von SoN anzeigt. Die Seelen der Gerechten werden nicht aus den beiden vorherigen Kombinationen geboren, da sie lediglich aus Mochin von AB ausgebreitet werden, die das Leuchten von Chochma sind, das weder in CHaBaD noch in CHaGaT, sondern lediglich in NeHJ, in dem Siwug der Namen YAHDONHY, erscheint.

Diese NeHJ sind im Shin des Wortes “Esev” angedeutet, wobei die drei Linien des Shin die drei Sefirot NeHJ sind. Sie werden „drei Blätter” und nicht „drei Zweige” genannt, welche CHaGaT sind. Sie werden „Blätter” genannt, um anzuzeigen, dass sie an den drei Zweigen, CHaGaT, hängen und ihre Fülle von ihnen empfangen. Die Mochin für die Seelen der Gerechten, die aus ihnen geboren werden, sind im Ayin Bet des Wortes Esev angedeutet, HaWaYaH gefüllt mit den Buchstaben Yud, was im Zahlenwert AB (72) ergibt, was auf ihre Mochin hinweist.

Die Zweige, CHaGaT, an denen die drei Blätter NeHJ hängen, ergeben zusammen AB (72), weil jeder der drei Zweige, CHaGaT, die Zahl des Namens AB enthält – es gibt den Namen AB in Chessed, ebenso wie in Gwura und in Tiferet, in den drei Versen „Und ging“, „Und ... kam“ und „Und ... schlug“

Die Mochin von AB verbinden sich nicht mit der Shechina, bis Adam kommt, HaWaYaH, gefüllt mit den Buchstaben Alef, Yud Hej Waw Hej, was Moses ist, wie es geschrieben steht: „Wie ist sein Name und wie ist der Name seines Sohnes?“ Er korrigierte die Shechina und breitete die vollkommene Vereinigung YAHDONHY aus. Es steht geschrieben: „Und es gab keinen Menschen, der den Boden bebaute“, was sich auf Moses bezieht, der die Shechina noch nicht richtig korrigiert hatte.

237) Deshalb steht über Moses geschrieben: „Es gab noch keinen Strauch auf der Erde“, was bedeutet, dass der Gerechte, Moses, noch nicht gewachsen war, von dem der Vers „Die Wahrheit kommt aus der Erde“ geschrieben ist, und von dem in Bezug auf die Wahrheit geschrieben steht: „Werft die Wahrheit zu Boden“, was sich auf die Schüler der Weisen bezieht, die wie Gräser sind, die in der Erde wachsen. Sie wachsen nicht und gehen nicht aus der Shechina im Exil hervor, bis der Vers „Die Wahrheit kommt aus der Erde“ wahr wird.

Die Wahrheit ist Moses, von dem geschrieben steht: „Es war wahres Gesetz in seinem Mund“, denn es gibt niemanden, der die Shechina so interpretieren kann wie er. Deshalb steht über ihn geschrieben: „Und es gab keinen Menschen, der den Boden bebaute.“ „Mensch“ (auch Adam) ist Moses, „Erde“ ist die Shechina, und bevor Moses kam, gab es niemanden, der die Shechina richtig korrigieren konnte.

238) Sobald Moses kam, steht geschrieben: „Und ein Nebel stieg von der Erde auf.“ Alef-Dalet (Ed (Nebel)) aus dem Namen ADoNaJ (gesprochen: Adni); das Waw steigt auf, und mit ihm wird er Herr über die ganze Erde. SA ist Waw. Wenn Moses kommt, steigt SA auf und vereint sich mit der Shechina, ADoNaJ (gesprochen: Adni), und dann wird die Shechina Herr über die ganze Erde.

„Und ein Nebel stieg von der Erde auf“, das ist die Shechina, ADoNaJ (gesprochen: Adni). ADoNaJ (gesprochen: Adni) ist ein weiblicher Name, daher steigen nur zwei Buchstaben aus dem Namen auf, nämlich Alef-Dalet. SA, Waw, steigt auf und vereint sich mit ihr, und dann empfängt sie von ihm die vollkommenen Mochin und wird Herr über die ganze Erde. Das heißt, wo sie zuvor ADoNaJ (gesprochen: Adni), weiblich, genannt wurde, wird sie nun „Herr“ (Adon) genannt, männlich.

Sofort „und bewässerte das ganze Gesicht der Erde“. Israel unten wird bewässert werden und von der Shechina die Mochin von GaR empfangen, die „siebzig Gesichter zur Tora“ genannt werden, da die Vorderseite (das Gesicht) GaR ist, wie geschrieben steht: „Die Weisheit eines Mannes wird sein Gesicht erleuchten.“ Außerdem ist siebzig SaT, CHaGaT NeHJ, von denen jede aus zehn besteht, und die dreißig oberen sind unerlangbar.

239) Eine andere Interpretation des Verses „Und ein Nebel stieg von der Erde auf“ ist, wie es übersetzt wird: „Und eine Wolke stieg von der Erde auf.“ Die Shechina, von der geschrieben steht: „Denn die Wolke des Ewigen war über der Stiftshütte“, wird am Ende, wenn Moses kommt, aufsteigen, und die Schüler der Weisen auf der Erde werden bewässert werden und die Mochin von ihr empfangen.

240) Zu dieser Zeit steht geschrieben: „Und der Ewige, Gott, formte den Menschen“, also Israel. Der Schöpfer formte sie in Formen dieser Welt und der nächsten Welt. „Formen“ bedeutet Stufen von Mochin. Zu dieser Zeit wird der Schöpfer ihnen Mochin von Malchut, die „diese Welt“ genannt wird, und von Bina, die „die nächste Welt“ genannt wird, vermitteln.

„Formte“ ist mit zwei Yudim geschrieben, was darauf hinweist, dass der Schöpfer zu dieser Zeit Israel in Seinen Namen einsetzt, durch das Abbild von zwei Buchstaben Yud, mit einem Waw dazwischen, was im Zahlenwert insgesamt 26 ergibt. Außerdem sind zwei Buchstaben Yud in Seinem Gesicht und in den Gesichtern Israels in ihren beiden Wangenknochen abgebildet, und mit ihren Nasen formen sie den Buchstaben Waw.

Am Anfang der Worte „Und formte“ steht ein Waw, dann zwei Buchstaben Yud. Dies deutet auf die Mochin hin, die sich aus der Vereinigung von HaWaYaH ADoNaJ (gesprochen: Adni), YAHDONHY, ausbreiten, bei der am Anfang ein Yud steht, was die höhere Chochma andeutet, und am Ende ein Yud, was die untere Chochma andeutet, und sechs Buchstaben AHDONH zwischen den beiden Buchstaben Yud. Diese sind SA, die von der höheren Chochma in Bina, der nächsten Welt, empfangen und an die untere Chochma, Malchut, diese Welt, weitergeben und sie Israel geben. Diese Mochin werden in Israel in den beiden Gesichtern mit der Nase dargestellt, so wie es geschrieben steht: „Und die Weisheit des Menschen wird sein Gesicht erleuchten“, da die Mochin von GaR „Gesicht“ genannt werden und die beiden Gesichter die beiden Linien rechts und links sind und die Nase die Linie, die zwischen ihnen entscheidet.

241) Deshalb steht geschrieben: „Denn von der Spitze der Felsen sehe ich ihn.“ Das Wort „Felsen“ bezeichnet jene Abbilder des heiligen Namens, die in ihren Gesichtern in zwei kostbaren Tafeln dargestellt sind, nämlich Yud-Yud, auf denen das Waw eingraviert ist. „Von der Spitze“ von den Mochin von GaR. „Felsen“ bedeutet Maße der Stufe von Mochin, die „Abbilder“ genannt werden, die Vermittlung von Mochin von Chochma, was „Sehen” genannt wird, da diese Mochin in den beiden Wangenknochen abgebildet sind, die zwei Tafeln sind, rechts und links, welche die zwei Buchstaben Yud der Vereinigung Yud-Alef-Hej-Dalet-Waw-Nun-Hej-Yud sind, und die sechs Buchstaben Alef-Hej-Dalet-Waw-Nun-Hej sind auf ihnen wie eine Nase eingraviert.

242) Außerdem bildete er sie für alle Generationen in seinem höheren Gefährten, Yud-Hej, ab, und sie sind Waw, die Vereinigung beider. Tatsächlich wird die Vermittlung von Mochin in Bezug auf „Und formte“ auf alle Generationen angewandt, nicht unbedingt auf das Ende der Zeit . Der Schöpfer stellt bildet Mochin ab und vermittelt sie Israel für alle Generationen in Seinem oberen Gefährten, Bina, Yud-Hej, die sich im Waw vereinen, denn deshalb hat Bina die Buchstaben Ben Yud-Hej (Sohn von Yud-Hej), was den Sohn, SA, andeutet, der Yud-Hej vereint.

Der Schöpfer bildet Israel durch dieses Abbild von oben ab und gibt ihm, weil SA Israel genannt wird, die mittlere Säule, die sowohl die höhere als auch die untere Shechina zusammen einschließt. Sie sind das Shma-Gebet am Abend und am Morgen, und über sie wurde gesagt: „Ein Knochen von meinen Knochen und Fleisch von meinem Fleisch.“ Wenn SoN Mochin von Chaja erhält, werden die beiden Weiblichen, Lea und Rachel, für ihn zu einem Parzuf, und dann wird er mit dem Namen Israel bezeichnet, mit den Buchstaben Li Rosh („Mein Kopf“ oder „Ich habe einen Kopf“).

Der Schöpfer bildet Israel ab und gibt ihm durch dieses Abbild von oben, Mochin von Chaja. Zu dieser Zeit wird SA – die mittlere Säule, welche die höhere Shechina und die untere zusammen einschließt, Lea und Rachel, die zu einem Parzuf wurden – Israel genannt, und Israel schließt sie zusammen ein.

Die höhere Shechina ist die Shma-Lesung am Morgen, und die untere Shechina ist die Shma-Lesung am Abend, so wie es geschrieben steht „Ein Knochen von meinen Knochen und Fleisch von meinem Fleisch“, da die höhere Shechina, Lea, „Knochen“ genannt wird und die Untere Shechina, Rachel, „Fleisch“ genannt wird. Durch den Aufbau von AwI wurden die beiden zu einem Parzuf. Deshalb wurde über sie gesagt: „Ein Knochen von meinen Knochen und Fleisch von meinem Fleisch“.

243) Sofort zu dieser Zeit, wenn Moses am Ende der Zeit erscheint, pflanzt Er Israel in den heiligen Garten Eden, was bedeutet, dass Lea und Rachel zu einem Parzuf, dem Garten Eden, geworden sind, und Israel, SA, schließt sie beide ein. Es heißt, dass Israel im Garten Eden ist, weil “Eden” die höhere Shechina ist und “Garten” die untere Shechina. Wenn sie zusammen eingeschlossen sind, werden sie „Garten Eden“ genannt, da er Israel in allen Generationen Mochin aus dem Garten Eden gibt. Sie sind jedoch nicht dauerhaft, weil sie selbst sich außerhalb des Garten Eden befinden. Am Ende der Zeit wird der Schöpfer Israel in den Garten Eden erheben, so wie Adam haRishon vor der Sünde, und dann werden die Mochin für immer bestehen bleiben.

Es steht geschrieben: „Und der Ewige ,Gott, pflanzte einen Garten in Eden.“ Das ist AwI, welche die Nukwa aufbauen. “Ein Garten” ist die untere Shechina; “Eden” ist die höhere Ima. „Und dort setzte Er den Menschen, den Er geformt hatte.“ Der Mensch ist die mittlere Säule, die Israel genannt wird. Wenn dann die beiden zu einem Parzuf werden, was der Garten Eden ist, wird die Shechina Seine Bepflanzung sein, Seine Gefährtin, die Ihn niemals verlassen wird und für alle Ewigkeit Sein Eden sein wird.

Der Schöpfer pflanzte Israel zu dieser Zeit als eine heilige Bepflanzung in die Welt, was bedeutet, dass Israel, wenn es diese Mochin empfangen, zu einer heiligen Bepflanzung in der Welt werden, wie es geschrieben steht: „Der Zweig meiner Bepflanzung, das Werk meiner Hände, woran ich meine Herrlichkeit habe.“

244) „Und der Ewige ,Gott, ließ aus der Erde wachsen“, AwI, „jeden Baum, der schön anzusehen war.“ Der Gerechte, Jessod von SA, wird „Baum“ genannt, und er ist schön anzusehen. „Gut zu essen“ bedeutet SA, die mittlere Säule, in der es Essen und Nahrung für alle gibt. Er gibt die Mochin an alle Unteren, und in ihm, in SA, ist alles, und der Gerechte – Jessod von SA – besteht lediglich durch SA und die Shechina durch die Gerechten. Sie brauchen die Unteren nicht, um das MaN zu erheben. Vielmehr werden die Unteren vom höheren Jessod und der Shechina genährt, ohne dass sie MaN erheben müssen.

Das ist so, weil im Exil die Shechina und derjenige, der ewig lebt, Jessod von SA, der der Shechina gibt, keine Nahrung hatten, außer durch die Erhebung von MaN durch die achtzehn Segnungen im Gebet. Aber am Ende der Zeit wird Jessod allen Nahrung geben, der Shechina und den Unteren, ohne dass sie eine Erweckung des Unteren brauchen.

245) Der Baum des Lebens, SA, wird im Garten, der Shechina, gepflanzt werden, und dann steht über ihn geschrieben: „Und er nahm auch vom Baum des Lebens und aß und lebte ewig.“ Im Exil wurde SA nicht in die Shechina gepflanzt, weil sein Siwug nicht dauerhaft, sondern zeitweise war. Aber am Ende der Zeit wird SA immer im Garten gepflanzt sein, in einem nie endenden Siwug. Das ist „Und aß und lebte ewig“, dauerhaft.

Die Shechina wird nicht länger von dem Baum der Sitra Achra beherrscht werden, der die gemischte Menge ist, die der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse ist, und sie wird nicht länger das Unreine in sich empfangen, was bedeutet, dass sie der Unreinheit keinen Bestand geben wird. Und aus diesem Grund wird die Unreinheit in der Welt aufgehoben werden. Über diese Zeit steht geschrieben „Der Ewige allein wird ihn führen, und es gibt keinen fremden Gott mit ihm“, da alles Böse und alle Unreinheit aus der Welt ausgelöscht sein werden. Deshalb werden in den Tagen des Messias keine Übergetretenen angenommen, und die Shechina wird wie ein Weinstock sein, der keine andere Art von Veredelung empfängt.

246) Israel werden so sein, wie es geschrieben steht „Jeder Baum, der angenehm anzusehen ist“, und sie werden jene Herrlichkeit wiedererlangen, die sie bei der Zerstörung des Tempels verloren haben, wovon geschrieben steht: „Er hat die Herrlichkeit Israels vom Himmel auf die Erde geworfen.“

Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse wurde von Israel getrennt und abgestoßen, und sie haften nicht an ihm und vermischen sich nicht mit ihm, denn damals wurde zu Israel gesagt: „Und von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse sollst du nicht essen“, was die gemischte Menge ist. Zu dieser Zeit wird der Schöpfer Israel offenbaren, dass sie an dem Tag, als sie von dem Baum der Erkenntnis aßen, zwei Verluste verursachten, die Zerstörung des Ersten Tempels und die Zerstörung des Zweiten Tempels. Es steht geschrieben: „An dem Tag, an dem du davon isst, wirst du sterben.“ Der Tod wird zweimal erwähnt (im Hebräischen), in Bezug auf beide Tempel, und diese Offenbarung, die der Schöpfer zu dieser Zeit vor Israel offenbart, wird so verstanden, dass Er ihnen sagt, sie sollen nicht vom Baum der Erkenntnis essen, so wie Er es Adam haRishon gesagt hatte.

Durch den Baum der Erkenntnis verursachten sie, dass die Gerechten, die der Shechina geben, zerstört wurden und im Ersten Tempel, der die höhere Shechina ist, und im Zweiten Tempel, der die untere Shechina ist, austrockneten, so wie es geschrieben steht: „Und der Fluss wird zerstört und austrocknen.“ Der Fluss ist SA. “Zerstört” bedeutet im Unteren Hej, in seiner Nukwa, da er SA verlassen hat, die Quelle des Schöpfers, die als Ejn Sof zum Unteren Hej entspringt.

247) Sobald Israel selbst als ein heiliges Volk aus dem Exil herauskommt, wenn sich die gemischte Menge von ihnen trennt, wird sofort der Fluss, der während des Exils zerstört und ausgetrocknet war, wiederhergestellt, wie es so geschrieben steht: „Und ein Fluss geht hervor aus Eden“, was das Waw im Namen HaWaYaH bedeutet, „um den Garten zu bewässern“, das Untere Hej. „Und ein Fluss“ bedeutet die mittlere Säule, SA, „geht hervor aus Eden“ bedeutet die höhere Ima, und SA empfängt die Fülle von ihr. „Um den Garten zu bewässern“ bedeutet die untere Shechina, den Garten.

248) Zu dieser Zeit wurde zu Moses und zu Israel gesagt: „Dann werdet ihr Freude haben am Ewigen.“ Oneg (Freude) ist das Akronym von Eden, Nahar, Gan (Eden, Fluss, Garten). Das Ayin von Oneg ist Eden, das Nun ist Nahar (Fluss) und das Gimel ist Gan (Garten). Das heißt, dann werden sie sich an den Mochin erfreuen, die in drei Stufen – Eden, Fluss, Garten – zu ihnen herunterhängen, welche Mochin der höheren Chochma sind, denn Bina wird nur dann Eden genannt, wenn sie von Chochma empfängt.

Dann wird der Vers „Dann wird Moses singen“ wahr. Es steht nicht geschrieben: „Dann sang Moses“, sondern „wird singen“ in der Zukunftsform, was auf die Zeit des Auszugs der Kinder Israels aus dem Exil hinweist, wenn Moses ein neues Lied singen wird, und für die gemischte Menge sowie für die Völker und die Götzendiener wird der Oneg (Genuss) zu einer Nega (Plage). Es ist genau so, wie Pharao und Ägypten heimgesucht wurden, als Geschwüre und Pocken unter ihnen wüteten. Vielmehr wird dann nur Israel Genuss haben, d. h. jene Mochin von “Eden, Fluss, Garten”, die für Israel Genuss sein werden. Sie selbst werden die gemischte Menge und die Götzendiener mit großen Plagen schlagen.

249) „Und ein Fluss geht hervor aus Eden, um den Garten zu bewässern, und von dort teilte er sich und wurde zu vier Köpfen.“ Dies sind die vier Sefirot Chessed, Gwura, Nezach und Hod, die den vier Bannern der Stämme entsprechen. Die vier Lager der Shechina sind vier Köpfe: Michael, Gabriel, Nuriel, Rafael. In jedem Lager gibt es drei Phasen entsprechend den vier Bannern, was zwölf ergibt. Der Garten selbst, die Shechina, ergänzt sie zu dreizehn.

Chessed ist der rechte Arm. Zu dieser Zeit werden die Worte „Wer weise werden will, soll nach Süden gehen“ wahr werden. Das heißt, jeder, der weise werden will, wird sein Gebet auf Chessed, den Süden, ausrichten und Chochma (Weisheit) empfangen und weise werden. Das Lager des Engels Michael wird bewässert werden und seine Fülle von dieser Chessed empfangen, und mit ihm der Stab Judas und die beiden Stämme.

Gwura ist der linke Arm. Zu dieser Zeit werden die Worte „Wer reich werden will, soll nach Norden gehen“ wahr werden. Jeder, der reich werden will, soll in seinem Gebet nach Gwura, dem Norden, streben, und das Lager des Engels Gabriel empfängt von Gwura, und mit ihm das Lager Dan und die beiden Stämme.

Nezach ist das rechte Bein, von dem das Lager Nuriels empfängt, und der Stab Rubens mit ihm, sowie die beiden Stämme, die mit ihm sind.

Hod ist das linke Bein. Über Jakob steht geschrieben: „Und er hinkte an seinem Bein.“ Das Lager Rafaels – das über die Heilung des Exils eingesetzt ist – empfängt von ihm, und mit ihm der Stab Ephraims und zwei Stämme.

Daraus folgt, dass vier Köpfe zwölf sind, so wie die vier Banner zwölf Stämme sind, die der Garten zu dreizehn ergänzt. Das ist die Bedeutung dessen, was gesagt wurde, dass dann lediglich Israel Genuss haben wird, wie es geschrieben steht: „Und ein Fluss geht hervor“, da der 13te Genuss ist.

250) Eine andere Auslegung der Worte „Und von dort teilte er sich und wurde zu vier Köpfen.“ Dies ist die Bedeutung der vier, die in einen Obstgarten (PaRDeS) gingen, die vier Weisen Ben Asai, Ben Soma, Acher (ein anderer) und Rabbi Akiva. PaRDeS ist ein Akronym für Peshat, Remez, Drush, Sod (wörtlich, angedeutet, ausgelegt, geheim).

„Und von dort teilte er sich“ (bestehend aus den Buchstaben) Pe-Resh-Dalet, ein Akronym für Peshat, Remez, Drush, durch die Ben Asai, Ben Soma und Acher eintraten. Sie sind die Klipot der Tora im Vergleich zum Sod, der Innerlichkeit, in die Rabbi Akiva eintrat. Er sagt, dass lediglich Rabbi Akiva – der in Mocha, in Sod, der Innerlichkeit der Tora, eintrat – in Frieden eintrat und in Frieden wieder herauskam. Aber die anderen drei, die in Peshat, Remez, Drush eintraten, wurden verletzt.

Einer der vier Weisen trat durch den Fluss Pishon ein, was den wörtlichen Teil der Tora andeutet, der im PaRDeS leuchtet, da Pishon die Buchstaben für „ein Mund, der Gesetze rezitiert“ (auf Hebräisch) enthält, also die wörtliche Tora.

Der zweite unter ihnen betrat den Fluss Gichon, und dort ist der, von dem geschrieben steht „Was auch immer auf dem Bauch kriecht“ – also Moses, das Waw von Gachon (Bauch), das groß ist und in der Mitte aller Buchstaben der Tora steht – wird begraben, und es wird als Gabriel erkannt, dessen Buchstaben Gavar El (Gott hat gesiegt) sind, Gwura von El, da jede Beerdigung dazu dient, einen Fehler zu sühnen, wie es geschrieben steht: „Und wird für sein Land, sein Volk, sühnen.“ Sobald der Fehler für ihn gesühnt war, steht er für die Wiederbelebung der Toten für die Ewigkeit.

Das heißt, Moses Begräbnis ist nicht wegen Moses Fehler, sondern wegen Gabriel, Gwura von oben, der über ihn siegte und ihn nicht korrigieren und die Vollkommenheit während seines Lebens offenbaren ließ, obwohl er für sich selbst die ganze Vollkommenheit hätte offenbaren können. Über ihn steht geschrieben „Einem Menschen, dessen Weg verborgen ist und den Gott eingegrenzt hat“, was bedeutet, dass sein Weg verborgen war und er seine Vollkommenheit nicht offenbarte, weil Gott ihn eingegrenzt hatte, und nicht wegen Moses Niedrigkeit.

Deshalb kennt bis heute niemand seinen Begräbnisplatz, wo er offenbart wurde, denn der Ort des Mangels ist der Ort der Begräbnis. Und da es keinen Mangel in ihm gab, kannte niemand seinen Begräbnisplatz. Aber am Ende der Korrektur, wenn die Vollkommenheit Moses offenbart wird, wird der Mangel aus der Vollkommenheit, die offenbart worden ist, offenbar werden, und das ist sein Begräbnisplatz. Dies ist der angedeutete Teil der Tora, und den Weisen wird er mit einer Andeutung mitgeteilt.

251) Der dritte unter den vier Weisen trat durch Hidekel (Tigris) ein, dessen Buchstaben Had Kal (scharf, leicht (oder leichtgewichtig)) sind, was auf Witz und Fehlerlosigkeit hinweist, für den das Auslegen leicht ist. Scharf bedeutet gewitzt, wie im Vers „Und du sollst sie deine Söhne fleißig lehren.“

Der vierte unter den Weisen trat durch den Euphrat ein, der Moach (Gehirn) ist, wo es Vermehrung gibt, da der Samen aus dem Gehirn ausgebreitet wird.

Erklärung: Die Mochin, die den Unteren vermittelt werden, teilen sich im Allgemeinen in drei Phasen auf:

1. Leuchten von WaK ohne Rosh, Yezira, das Remez (Andeutung) genannt wird. Ihre Erkenntnis ist begrenzt, wie bloße Andeutungen.

2. Mochin von GaR von Chassadim, die sich aus der Welt von Brija ausbreiten. Das wird als Drusch (Interpretation) angesehen und zieht das Herz eines Menschen an.

3. Mochin von GaR von Chochma, die sich aus der Welt von Azilut ausbreiten. Diese heißen Sod (geheim).

Es gibt auch Gefäße, die sich von der Welt Assija ausbreiten und Peshat (wörtlich) genannt werden, der Teil der Arbeit.

Autoren, die alle Buchstaben in der Tora zählten, sagten: „Das Waw von Gachon (Bauch)“, die Hälfte der Buchstaben des Buches der Tora. Die Worte „Fleißig nachgefragt“ sind halbe Worte, und „Geschoren“ ist die Hälfte eines Verses. Das liegt daran, dass in der Welt der Korrektur die Stufen durch die Parssa in zwei Hälften geteilt wurden. Die Hälfte über der Parssa wird als Panim (Vorderseite) der Stufe bezeichnet, und die Hälfte unter der Parssa wird als Achoraim (Rückseire) der Stufe bezeichnet. Ohne diese Korrektur der Parsas wären die Unteren nicht in der Lage, irgendwelche Mochin zu empfangen, da alle Mochin aus den Abstiegen und Aufstiegen dieser Parssaot kommen.

Im Allgemeinen werden in ABYA lediglich vier Parssaot unterschieden, da sie allgemein in zwei Parzufim unterteilt sind, da alle Parzufim von Azilut als ein Parzuf betrachtet werden und die drei Welten BYA als ein Parzuf.

Es gibt zwei Parssaot in Azilut: in der Mitte von Azilut, am Platz von Chaze von AA, die zwischen Panim und dem Achoraim trennt, und am Ende von Azilut, die zwischen Azilut und Brija trennt. Es gibt auch zwei Parssaot in Parzuf BYA – in der Mitte von BYA, am Platz von Chaze in der Welt Yezira, die zwischen Panim und dem Achoraim trennt, und am Ende von Parzuf BYA, in Bina von Malchut der Welt Assija.

Alle Mochin werden von diesen vier Parssaot an die Unteren vermittelt:

1. Die Gefäße für Mochin, die Peshat (wörtlich) sind, werden von der unteren Parssa in Assija vermittelt.

2. WaK ohne Rosh, die Remez (Andeutung) sind, werden von Parssa in der Mitte von BYA vermittelt.

3. GaR von Chassadim, die Drusch (Auslegung) sind, werden von der Parssa zwischen Azilut und Brija vermittelt.

4. GaR von Chochma, die Sod (Geheimnis) sind, werden von der Parssa in der Mitte von Azilut vermittelt.

Diese drei Mochin werden als Buchstaben, Wörter und Verse im Buch der Tora betrachtet:

1. WaK ohne Rosh werden als Buchstaben angesehen, bevor sie sich zu Wörtern verbinden, in denen das Verständnis, der Remez, noch nicht offenbart ist.

2. Wenn sie sich zu Wörtern verbinden, offenbart sich ein wenig Verständnis in ihnen, GaR von Chassadim, Drusch.

3. Wenn sich die Wörter zu vollkommenen Sätzen in Versen verbinden, ist ihr Verständnis vollständig. Das ist GaR von Chochma, Sod.

Das Waw von Gachon (Bauch) befindet sich in der Mitte der Buchstaben des Buches der Tora, die Parssa am Chase von Yezira, die BYA in zwei Hälften teilt. Mochin von Remez werden von dieser Parssa vermittelt, den nicht verbundenen Buchstaben der Tora, da die Hälfte unterhalb des Chase von Yezira zum Platz der Klipot wurde. Deshalb steht über sie geschrieben: „Was auch immer auf dem Bauch kriecht“, das ist die unreine Schlange, deren Platz unterhalb dieses Waw ist.

„Fleißig nachgefragt“ sind die Hälften der Worte, die Parssa am Ende von Azilut, die Azilut von BYA trennt, von wo aus die Mochin von GaR von Chassadim vermittelt werden, die Drusch genannt werden. Deshalb wurde über sie gesagt: „Fleißig nachgefragt", was Drush andeutet.

„Geschoren“ sind die Hälften der Verse, die Parssa in der Welt von Azilut selbst, am Platz von Chase von AA, von wo aus die GaR des Leuchtens von Chochma, die Sod (Geheimnis) genannt werden, vermittelt werden. Deshalb wurde über sie „Geschoren“ geschrieben, da Haare Dinim andeuten, und durch die Mochin des Leuchtens von Chochma, die von dieser Parssa vermittelt werden, werden sie aufgehoben und sind wie Haare, die geschoren wurden, und es gibt dort keine Dinim. Deshalb hieß RabbiAkiva kahl – da er durch Mocha eintrat, der Sod ist, von wo aus die Parssa ist – und geschoren. Das ist auch der Grund, warum sein Haar, die Dinim, kahl wurden.

Dies ist der Fluss, der aus Eden hervorgeht, Bina, die wegen der Parssa bei Chase von AA, aus Chochma, die Eden genannt wird, herauskam. Sie tat dies, um den Garten zu bewässern, um Mochin an Nukwa von SA zu geben, die „Garten“ genannt wird. „Und von dort teilte er sich und wurde zu vier Köpfen.“ Wegen der Parssa, die Bina aus Eden herausbrachte, teilten sich die Stufen und wurden zu vier Köpfen, die vier Flüsse sind, vier Leuchten, die sich von den vier Parssaot ausbreiten, die PaRDeS genannt werden, da “ein Fluss” Licht bedeutet.

Die vier Weisen, die in das PaRDeS gingen, traten durch diese vier Flüsse ein, die sich von den vier Parssaot ausbreiten:

Der Fluss Pishon, Peshat, breitet sich von Parssa von Assija aus.

Der Fluss Gichon, das Waw von Gachon (Bauch), Remez, breitet sich von Parssa von Yezira aus. Die GaR, die hier im Waw von Gachon fehlen, sind GaR von Chochma. Es wurde gesagt, dass ein weiser Mensch mit einem Remez (Hinweis/Andeutung) informiert wird, was bedeutet, dass das, was als Remez bezeichnet wird, WaK ohne GaR bedeutet, also lediglich für einen weisen Menschen, der Mochin vom Leuchten von Chochma braucht. Doch in Bezug auf Mochin von Chassadim gibt es dort GaR, wie in Brija. Doch Yezira braucht das Leuchten von Chochma, und die GaR von Chassadim reichen nicht aus.

Diese GaR des Leuchtens von Chochma, die im Waw von Gachon fehlen, sind die Vollkommenheit der Seele von Moses, die erst am Ende der Korrektur offenbart wird, wenn Moses bei der Wiederauferstehung der Toten steht. Die Vollkommenheit der Seele von Moses ist im Waw von Gachon begraben und verborgen und kann sich erst bei der Wiederauferstehung  der Toten offenbaren, wenn Moses mit den beiden Messiassen nach Israel zurückkehrt und die GaR sich in Yezira offenbaren. Das ist so, weil dann alle Parssaot aufgehoben werden, die drei Welten BYA zu Azilut zurückkehren , und GaR von Chochma in Yezira so wie in Azilut leuchten, die Offenbarung der Seele von Moses.