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Ich, ich bin Er

168) Rabbi Shimon eröffnete weiter und sagte: „Wer sprach: ‚Seht nun, dass Ich, Ich Er bin, und es gibt keinen Gott neben Mir‘? Es ist die Ursache aller Ursachen. Und derjenige, der „die Ursache aller Ursachen“ genannt wird, steht nicht über allen Ursachen, sondern ist eine Ursache unter den übrigen Ursachen.“

Die Stufen hängen durch Ursache und Wirkung aneinander, wobei jede untere durch die über ihr liegende verursacht wird und aus ihr resultiert. Eine Ursache bedeutet ein Handelnder, eine Wirkung bedeutet ein Behandelter. Dies zeigt, dass der Untere nichts hat außer dem, was er von seinem Höheren empfängt.

Die Freunde, die dies hörten, verstanden die Worte Rabbi Shimons, der Parzuf AK „die Ursache aller Ursachen“ über den Welten ABYA nennt. Rabbi Shimon nennt Parzuf Atik von Azilut „die Ursache aller Ursachen“, die eine Wirkung von AK ist und eine Ursache für alle Parzufim ABYA. Rabbi Shimon lehnte sie ab, denn jede dieser Ursachen wird nichts tun, bevor sie nicht die Erlaubnis von der Ursache über ihr erhält, wie es im Vers „Lasst uns den Menschen machen“ erklärt wird, dass Ima nichts ohne die Erlaubnis von Aba tun kann. So ist es in jeder Ursache und Wirkung – jeder Untere hat keine Kraft, etwas zu tun, wenn er nicht die Kraft des Höheren empfängt.

169) Der Vers „Lasst uns den Menschen machen“ bezieht sich sicherlich auf zwei, denn jeder Untere sagte zu dem Höheren über ihm: „Lasst uns den Menschen machen.“ Der Untere tut nichts, ohne die Erlaubnis und das Sprechen des Parzuf zu empfangen, der über ihm steht. Genauso macht der Höhere nichts, bevor er nicht einen Rat von seinem Freund über ihm bekommt, sodass jeder Parzuf aus den Parzufim von Azilut zu seinem Höheren spricht: „Lass uns den Menschen machen“, und der höhere zu dem über ihm, denn jede Neuerung und Ausströmung kommt von Ejn Sof und strömt stufenweise durch die Stufen hinab, bis sie ihren Platz erreicht.

Das stufenweise Herabströmen heißt hier, dass jeder Untere zu seinem Höheren sagt: „Lass uns den Menschen machen“, wenn er von ihm die Seele des Menschen erhält, um sie an die unter ihm weiterzugeben. Aber für einen Parzuf, der „die Ursache aller Ursachen“ genannt wird, gibt es weder oben noch unten etwas Gleiches, wie es geschrieben steht: „Und wem wollt ihr mich gleichstellen, dass ich ihm gleich sein soll, dass man ihn heilig nennen soll?“ Er sprach den Vers: „Seht nun, dass Ich, Ich Er bin, und es gibt keinen Gott neben Mir“, von dem Ich Rat empfangen könnte, so wie jeder Untere zu seinem Höheren sagte: „Lass uns den Menschen machen.“

170) Alle Freunde standen auf und sagten zu Rabbi Shimon: „Rabbi, gib uns die Erlaubnis, an diesem Platz zu sprechen.“ Sie sagten zu ihm: „Hast du nicht oben erklärt, dass die Ursache der Ursachen zu Keter gesagt hat: ‚Lasst uns den Menschen machen‘?“ Die Freunde verstanden in den Worten von Rabbi Shimon, dass die Ursache aller Ursachen AK ist, der Keter aller Welten ist und über dem es keine Stufen gibt, weil er die erste Stufe ist, die von Ejn Sof ausgestrahlt wurde. Sie dachten auch, dass die Ursache der Ursachen eine Bezeichnung für Atik von Azilut ist. Aber als er danach sagte, dass jede Stufe zu der über ihr liegenden sagte: „Lass uns den Menschen machen“, folgt daraus, dass die Ursache der Ursachen, Atik, auch zu AK, Keter, sagte: „Lass uns den Menschen machen.“

Und dass der Vers „Seht nun, dass Ich, Ich Er bin“ sich auf Atik bezieht, wussten die Freunde. Deshalb fragten sie ihn: „Wie kommt es, dass Atik sprach : ‚Und es gibt keinen Gott neben Mir‘, von wem soll er Rat empfangen, da er doch Rat von Keter empfangen kann, der AK ist, so wie Rabbi Shimon gesagt hat, dass jede Wirkung zu ihrer Ursache sprach: ‚Lasst uns den Menschen machen‘?“ Rabbi Shimon sagte zu ihnen: „Mögen eure Ohren hören, was eure Münder sprechen. Habe ich euch nicht gesagt, dass es ihn gibt, der „die Ursache der Ursachen“ genannt wird, und dass er nicht derjenige ist, der „die Ursache aller Ursachen“ genannt wird, denn die Ursache aller Ursachen hat keinen anderen, von dem er Rat einholen könnte, da er einzigartig ist, allen vorausgeht und niemand an ihm teilhat?“

171) Deshalb sprach er: „Seht nun, dass Ich, Ich Er bin, und es gibt keinen Gott neben mir“, von dem er Rat empfangen könnte, denn er hat keinen anderen, keinen Partner und keine Berechnung. In einer Partnerschaft gibt es einen, wie männlich und weiblich, von denen es geschrieben steht: „Aber ‚Einer‘ habe ich ihn genannt.“ Er aber ist einer ohne Berechnung und ohne Partner. Deshalb sprach er: „Und es gibt keinen Gott neben mir.“

Erklärung: Er lehrte sie zu verstehen, dass er vom ersten Gebenden der Welten sprach, von dem es keinen Höheren gibt. In diesem Sinne ist Atik die Ursache aller Höheren, denn AK, der über Atik steht, wird nicht als Gebender angesehen, weil er in Malchut der ersten Einschränkung errichtet ist, und diese Malchut wurde in Rosh von Atik verhüllt, in ihr gibt es keinen Siwug, und die Welten empfangen vor dem Ende der Korrektur nichts von ihr. Aus diesem Grund wurde Atik als “Zerteilt und unzerteilt” errichtet, was sich zwischen AK und ABYA befindet. Deshalb wird Atik als der erste Gebende der Welten bezeichnet, von dem es keinen Höheren gibt, da die Welten nichts von AK empfangen können.

Aber am Ende der Korrektur wird sich die Malchut der ersten Einschränkung, die in Rosh von Atik verborgen war, offenbaren und einen Siwug von Atik empfangen und den Welten ABYA geben. Dann steht über sie geschrieben: „Der Stein, den die Bauleute verabscheuten, ist zum Eckstein geworden“, da Malchut „Stein“ genannt wird und da sie in Rosh Atik ohne Siwug verborgen ist, breiten sich, wo immer diese Malchut sich offenbart, Dinim  und Strafen von ihr aus. Deshalb haben die Bauleute sie verabscheut. Aber am Ende der Korrektur, wenn sie dort in Rosh Atik den Siwug empfängt, wird sie sich offenbaren, und allen wird klar werden, dass sie der Eckstein war.

Dann wird Atik sagen, wie es geschrieben steht: „Seht nun, dass Ich, Ich Er bin, und es ist kein Gott neben mir gibt.“ Rabbi Shimon legte aus „Es gibt keinen Gott neben mir“ von dem Ich Rat empfangen könnte, denn Er hat keinen anderen, keinen Partner und keine Berechnung, denn während der 6000 Jahre wird AA als Keter der Welt von Azilut betrachtet, und Atik ist aufgrund der Verhüllung von Malchut der ersten Einschränkung, auf die es keinen Siwug gibt, vollkommen verborgen. Der Siwug bezieht sich lediglich auf die Zerteilung, die Malchut ist, die mit der Eigenschaft von Rachamim verbunden ist, wobei der erste Parzuf, der auf dieser verbundene Malchut hervorkam, AA ist, dem die Malchut der ersten Einschränkung mangelt und der die verbundene Malchut empfangen hat. Deshalb ist er derjenige, der allen Parzufim von Azilut gibt. Das heißt, er empfängt von Atik und gibt an Azilut, und Atik selbst ist vor dem Ende der Korrektur nicht bekannt.

Am Ende der Korrektur, wenn der Vers „(Und sie) wurde zum Eckstein“ sich offenbart, heißt es: „Seht nun, dass Ich, Ich Er bin.“ Malchut wird „Ich“ genannt. Und weil Malchut der ersten Einschränkung den großen Siwug empfangen wird, wird es in der Welt offenbart werden, dass „Ich“ in den 6000 Jahren, die mit der Eigenschaft von Rachamim verbunden war und ihr Selbst verborgen war, „Ich bin Er“ bin, was „Ich“ der ersten Einschränkung bedeutet, die Offenbarung des Selbst von Malchut. „Und es gibt keinen Gott neben Mir“, was bedeutet, dass ich niemanden anderen habe, von dem ich Rat einholen kann, denn das „Ich“, das in den 6000 Jahren offenbart wurde, brauchte eine zweite Stufe, Bina, von der es Rat einholen konnte, also Korrektur.

Aber jetzt brauche ich keinen Rat von einem anderen, weil ich selbst in all meinen Bedürfnissen vollkommen bin, und ich bin nicht mehr mit der Eigenschaft von Rachamim verbunden, weil mein Din durch die Milde der Vollkommenheit gemildert ist. „... noch eine Berechnung.“ Der Massach, der mit der Eigenschaft von Rachamim von Bina verbunden ist, wird „Berechnung“ genannt, weil Heschbon (Berechnung) vom Wort Machschawa (Gedanke/Kontemplation) kommt, was der Name von Bina ist, die den Massach mildert und sagt, dass sie diese Berechnung, also den gemilderten Massach, von nun an nicht mehr braucht.

Deshalb wurde gesagt, dass es einen in Verbindung gibt, wie männlich oder weiblich, von denen es geschrieben steht: „Aber ‚Eins‘ habe Ich ihn genannt.“ Das ist so, weil vor der Korrektur Malchut mit der Eigenschaft von Rachamim verbunden war, wie SA und Nukwa, die „Sonne und Mond“ genannt werden, wobei sie durch die Verbindung mit der Eigenschaft von Rachamim die Mochin der 13 Eigenschaften von Rachamim empfingen, die “Eins” sind. Dann wurde über SoN gesagt: „Aber ‚Eins‘ habe ich ihn genannt“, wie es geschrieben steht: „Er ist eins und sein Name ist Eins.“ Aber er ist eins ohne Berechnung und ohne Verbindung. Nun ist Malchut selbst eins ohne Berechnung, was ein gemilderter Massach ist, und ohne die Verbindung mit der Eigenschaft von Rachamim, wie es geschrieben steht: „An jenem Tag wird der Ewige eins sein und Sein Name eins“, da der Mond nicht in SA eingeschlossen werden muss, wie es geschrieben steht: „Er ist eins und Sein Name eins.“ Vielmehr würde der Mond an sich selbst, als eins, in seinem Wesen, leuchtend werden. Deshalb ist Er eins, die Sonne, und Sein Name ist eins, der Mond, da das Licht des Mondes wie das Licht der Sonne sein wird.

Die Freunde standen alle auf, warfen sich vor ihm nieder und sagten: „Glücklich ist der Mensch, dessen Herr ihm zustimmt, verborgene Geheimnisse zu offenbaren, die nicht einmal den heiligen Engeln offenbart wurden.“

172) Er sagte zu ihnen: „Freunde, wir sollten den Vers vervollständigen, denn es gibt mehrere Geheimnisse, die in diesem Vers verborgen sind „Ich werde töten und lebendig machen“, also durch die Sefirot, da sich das Leben von der Rechten Linie ausbreitet und der Tod sich von der Linken Linie ausbreitet. Wenn sich jedoch nicht beide in der Mittleren Linie einigen, gilt das Urteil (Din), dass sie zu dritt zusammen auf einem Sitz sind, nicht. Das heißt, das Urteil gilt nur, wenn alle drei Linien zusammen sind.

Obwohl sich das Leben von der Rechten Linie zu den Gerechten ausbreitet und der Tod von der Linken Linie zu den Frevlern, gilt das erst wenn die Mittlere Linie kommt und zwischen ihnen entscheidet, indem sie die Linien ineinander kleidet. Vor der Entscheidung der Mittleren Linie hat  jedoch weder das Leben Bestand – das sich von der Rechten Linie zu den Gerechten ausbreitet – noch der Tod, der sich von der Linken Linie zu den Frevlern ausbreitet, da die Linien im Streit sind – einmal gewinnt die Linke Linie in Richtung des Urteils (Din), einmal gewinnt die Rechte Linie in Richtung Chessed, ohne Beständigkeit und Beharrlichkeit.

173) Manchmal sind sich alle drei einig, ein Urteil zu fällen, und die ausgestreckte Hand kommt, um die Rückkehrenden willkommen zu heißen. Yad (Hand) ist Yud-Dalet (14) Buchstaben – vier Buchstaben des einfachen HaWaYaH und Zehn Buchstaben von HaWaYaH mit Füllung. Die vier Buchstaben des einfachen HaWaYaH sind Yud-Hej Waw-Hej, was die Sefira Keter andeutet. Die zehn Buchstaben in HaWaYaH mit Füllung sind Yud-Waw-Dalet Hej-Alef Waw-Alef-Waw Hej-Alef, was die Sefira Chochma andeutet.

In Katnut steigen die drei Sefirot Bina und TuM von der Nukwa zu BYA und zu den Klipot hinab und es verbleiben lediglich zwei Sefirot, Keter-Chochma, der Gefäße. Dann wird die Nukwa im Namen Yad (Hand) angedeutet, was die beiden Sefirot Keter-Chochma andeutet, in denen sich vierzehn Buchstaben befinden, vier in Keter und zehn in Chochma. Dann einigen sich die drei, ein Urteil zu fällen, und sogar die Rechte Linie stimmt dem Urteil zu, weil es in jeder Linie von Keter-Chochma nur vierzehn Buchstaben gibt, und seine Bina und TuM in die Klipot fielen.

Dann gewinnen die Klipot an Kraft, die achtundzwanzig Buchstaben der Füllung der Füllung, die das Gefäß von Bina und TuM andeuten, das in sie eingeschlossen ist und die Kraft hat, die Unteren zur Sünde zu verleiten und sie auch zu bestrafen. Diese beiden sind eins, wie wir lernen: „Er ist der Teufel, er ist der Böse Trieb, er ist der Engel des Todes“, denn er ist derjenige, der einen sündigen lässt, und er ist derjenige, der aufsteigt und verleumdet, und er ist derjenige, der herabsteigt und seine Seele nimmt. So sind die Sünde und ihre Strafe eins.

Durch MaN und durch Umkehr und gute Taten hebt die Nukwa ihre Bina und TuM aus den Klipot zurück, und sie kleiden die Seelen der Unteren, die umgekehrt sind. Danach senkt sie den Massach von Nikwej Ejnaim zu Pe, hebt Bina und TuM zusammen mit den Seelen nach Azilut, wird in den Zehn Sefirot vollkommen und empfängt Mochin von Gadlut für die Seelen der Unteren, die an den Gefäßen von Bina und TuM hängen, die zu ihr aufgestiegen sind.

„Und die ausgestreckte Hand wird kommen, um die Rückkehrer zu begrüßen.“ Die Sache ist vom Anfang erklärt, dass die Nukwa am Anfang vermindert wurde und in diesen vierzehn Buchstaben verblieb, die Keter-Chochma jeder ihrer Linien sind, um später die in Umkehr Zurückkehrenden zu begrüßen und sie nach Azilut zu erheben, denn es war ohnehin nicht möglich, den Unteren Mochin von Gadlut zu geben.

Deshalb wird die Shechina auf der Seite der Linie von Chessed „rechte Hand“ genannt, auf der Seite der Linie von Din „linke Hand“ und auf der Seite der Mittleren Linie, der Linie von Rachamim, „die Hand des Ewigen“. Lediglich vierzehn Buchstaben verblieben in jeder Linie von Nukwa in Katnut, Keter-Chochma in jeder Linie, während Bina und TuM einer jeden in BYA fielen. Wenn man umkehrt, retten diese vierzehn Buchstaben vor dem Din. Das heißt, nachdem die Nukwa den Massach unter Chochma an seinen früheren Platz gesenkt und Bina und TuM wieder zu sich erhoben hat, steigen auch sie durch Umkehr mit ihnen auf und empfangen Mochin von Gadlut, das ist das Licht von Rachamim.

Aber wenn die Ursache für alle Ursachen verurteilt, wird die Hand nicht ausgestreckt, um die Rückkehrenden willkommen zu heißen. Vielmehr ist es umgekehrt, wie es geschrieben steht: „Und es gibt niemanden, der aus meiner Hand befreien kann.“
Kommentar: All das bezieht sich auf die Finsternis von Ima. Aber in der Finsternis der ersten Einschränkung, die in Atik verborgen ist, der „die Ursache aller Ursachen“ genannt wird, wie wir lernen: „Und die Frevler werden in Finsternis verstummen“, dann, wie es geschrieben steht: „Es gibt niemanden, der aus meiner Hand befreien kann.“

174) „Seht nun, dass Ich, Ich Er bin, und dass kein Gott neben mir ist. Ich werde töten und lebendig machen.“ „Ich“ steht in diesem Vers dreimal geschrieben. Es gibt dreimal Alef am Anfang der Wörter und dreimal Yud am Ende der Wörter, da der Anfang des Wortes “Ani” (Ich) Alef ist und das Ende des Wortes Yud. Die drei Buchstaben Yud deuten den Namen SaG an, der die Füllung des Namens HaWaYaH ist, Yud-Waw-Dalet Hej-Yud Waw-Alef-Waw Hej-Yud, was im Zahlenwert SaG (63) ergibt. Es gibt drei Buchstaben Yud darin, und die drei Buchstaben Alef deuten die Füllung des Namens HaWaYaH mit der Zahl MaH (45) an in dem es drei Buchstaben Alef gibt – Yud-Waw-Dalet Hej-Alef Waw-Alef-Waw Hej-Alef –, was im Zahlenwert MaH ergibt,.

Wir sollten auch die Worte „Sieh nun, dass Ich, Ich Er bin“ erklären. Am Ende der Korrektur, wenn der Name BoN, die Nukwa, wieder so wird wie der Name SaG, wie es geschrieben steht: „Sieh nun, dass Ich“, der im Namen HaWaYaH, mit Füllung von Alef  Yud-Waw-Dalet Hej-Alef Waw-Alef-Waw Hej-Alef, in denen es drei Buchstaben Alef gibt, was SA andeutet eingeschlossen war und bisher nur von ihm empfangen hat, jetzt am Ende der Korrektur von „Ich bin Er“ - HaWaYaH mit Füllung von SaG, in dem es drei Buchstaben Yud gibt, was die höhere Ima andeutet - empfängt. Die Andeutung von dreimal „Ich“, in der die Füllungen der beiden HaWaYaH enthalten sind, bezieht sich darauf. Die drei Buchstaben Yud von SaG und die drei Buchstaben Alef von MaH sind, wie es geschrieben steht: „Und das Licht des Mondes wird wie das Licht der Sonne sein.“

Es gibt auch drei Buchstaben Waw in dem Vers „Und werde lebendig machen“, „Und ich“, „Und es gibt keinen“, die auch in den beiden Namen SaG, Yud-Waw-Dalet Hej-Yud, und MaH, Yud-Waw-Dalet Hej-Alef-Waw Hej-Yud, angedeutet sind, was bedeutet, dass in jedem drei Buchstaben Waw enthalten sind. Waw deutet auf SA hin, was zeigt, dass auch er in diesen Aufstiegen eingeschlossen ist, die in den beiden Namen angedeutet sind. Allerdings ergibt das HaWaYaH, mit Füllung von AB, Yud-Vaw-Dalet Hej-Yud Vaw-Yud-Waw Hej-Yud, dem höheren Aba.

175) Die Worte „Seht nun, dass Ich, Ich Er bin“ beziehen sich auf den Schöpfer und Seine Shechina, SA und seine Nukwa. „Ich“ ist die Shechina. „Er“ ist der Schöpfer, der Waw-Hej-Waw genannt wird. In der Zukunft, am Ende der Korrektur, wird die Nukwa sagen: „Sieh, dass ich” Waw-Hej-Waw, eins bin, wie es geschrieben steht: „Und das Licht des Mondes wird wie das Licht der Sonne sein“, was bedeutet, dass die Nukwa SA gleich ist.

„Und es gibt keinen Gott neben mir“ bezieht sich auf andere Götter, SaM und die Schlange, denn dann wird offenbart werden, dass SaM und die Schlange niemals zwischen dem Schöpfer und Seiner Shechina getrennt haben, wie es geschrieben steht: „Auf die Aussage zweier Zeugen soll ein Mensch getötet werden“, was sich auf SaM bezieht, der von Anfang an tot war und nur ein Diener war, um die Erlösung unserer Seelen zu beschleunigen.

Das ist, wie es geschrieben steht: „Ich werde töten und lebendig machen.“ Ich werde mit Meiner Shechina denjenigen töten, der schuldig ist, und ich werde mit meiner Shechina denjenigen lebendig machen, der unschuldig ist. Die Führung des Schöpfers von Anfang an wird in der ganzen Welt offenbart werden, und dann, wie es geschrieben steht: „Die Sünder werden von der Erde verschwinden, und die Frevler werden nicht mehr sein.“ Das heißt, anders als es uns während der 6000 Jahre erscheint, dass es eine Herrschaft gibt, die sich der Kedusha widersetzt, was SaM und die Schlange sind, wie es geschrieben steht: „Wenn ein Mensch über einen Menschen herrscht, schadet er sich selbst“, dann wird sich allen offenbaren: „Ich werde töten und lebendig machen“ mit Meiner Shechina, und es gibt niemanden außer Ihm.

Die Worte „Und es gibt niemanden, der aus meiner Hand retten kann“ sind vierzehn Buchstaben im Namen HaWaYaH, die vier Buchstaben des einfachen HaWaYaH und zehn des HaWaYaH mit Füllung des Buchstaben Alef sind - Yud-Waw-Dalet Hej-Alef Waw-Alef-Waw Hej-Alef - und die vierzehn Buchstaben in den Namen KOZO BaMOChSaZ KOZO (Kaf-Waw-Sajin-Waw Bet-Mem-Waw-Kaf-Samech-Sajin Kaf-Waw-Sajin-Waw). Das heißt, die drei Linien werden drei Hände genannt, weil in jeder Linie die vierzehn Buchstaben des Namens sind. Es gibt vierzehn Buchstaben HaWaYaH Elokeinu HaWaYaH (der Ewige, unser Gott, der Ewige) auf der Rechten Linie. Es gibt vierzehn Buchstaben KOZO BaMOChSaZ KOZO auf der Linken Linie, und es gibt vierzehn Buchstaben des einfachen HaWaYaH und des vollen HaWaYaH in der Mittleren Linie.

Das sind die Namen HaWaYaH Elokeinu HaWaYaH und KOZO BaMOChSaZ KOZO, und die beiden Linien, die von Cholam und von Shuruk herangezogen werden, und sie sind GaR. Aber die Mittlere Linie breitet sich von Chirik aus, WaK ohne Rosh, der über den Massach der Bchina Alef ausgebreitet wird. Deshalb sind es vierzehn Buchstaben – einfaches HaVaYaH und gefülltes HaVaYaH –, die Keter-Chochma der Gefäße und Ruach-Nefesh der Lichter andeuten. Bina und TuM der Gefäße fehlen, das sind die achtundzwanzig Buchstaben von HaVaYaH mit Füllung der Füllung : Yud-Waw-Dalet Waw-Alef-Waw Dalet-Lamed-Taw, Hej-Alef Alef-Lamed-Pe, Waw-Alef-Waw Alef-Lamed-Pe Waw-Alef-Waw, Hej-Alef Alef-Lamed-Pe.

Das ist so, weil die Füllung der Füllung von Yud Yud-Waw-Dalet Waw-Alef-Waw Dalet-Lamed-Taw ist, und die Füllung der Füllung von Hej ist Hej-Alef Alef-Lamed-Pe, und die Füllung der Füllung von Waw ist Waw-Alef-Waw Alef-Lamed-Pe Waw-Alef-Waw, und das Untere Hej ist Hej-Alef Alef-Lamed-Pe, wie es geschrieben steht: „Die Hand auf dem Thron des Herrn: Der Herr wird Krieg gegen Amalek führen von Generation zu Generation.“ Das ist so, weil es in der Mittleren Linie lediglich vierzehn Buchstaben gibt. Deshalb gibt es dort nur Yud-Hej, es mangeln die Buchstaben Waw-Hej, welche die achtundzwanzig Buchstaben der Füllung der Füllung sind. All das ist so, weil der Ewige Krieg mit Amalek führt. Das ist das Gebet von Moses, wie es geschrieben steht: „Und nun lass die Macht des Ewigen groß sein“, was bedeutet, lass die achtundzwanzig Buchstaben auf die vierzehn Buchstaben ausgebreitet werden, und der Name HaWaYaH wird mit den Zehn Sefirot der Gefäße und NaRaNCHaY der Lichter vollkommen sein.

„Und es gibt niemanden, der aus meiner Hand befreien kann“ sind die vierzehn Buchstaben im Namen HaWaYaH, die sich auf diese beiden Hände beziehen, welche die vierzehn Buchstaben in der Mittleren Linie sind, der GaR fehlen. Deshalb rächt sie sich an den Frevlern. Die vierzehn Buchstaben auf der Linken Linie, die KOZO BaMOChSaZ KOZO sind, sind auch Dinim, und sie rächt sich an den Frevlern, und sie offenbaren die vollkommene Vereinigung. In der Zukunft werden alle erkennen, dass niemand aus meiner Hand befreien kann, weil sie das Ende der Korrektur herbeigeführt haben.

Es ist alles wahr, sowohl die erste Auslegung als auch die zweite Auslegung  und auch das, was die Freunde bei der Erklärung des Verses gesagt haben. Aber was oben gesagt wurde, dass die höhere Ursache, die Ursache aller Ursachen, derjenige ist, der sprach: „Ich, ich bin Er“, Atik von Azilut, wenn sich der Siwug der verborgenen Malchut als Eckstein offenbart. Dieses Geheimnis wurde nicht allen Weisen und Propheten gegeben, das heißt, es wurde lediglich einigen wenigen Auserwählten unter ihnen gegeben.

176) Es gibt mehrere Ursachen, Stufen, die verborgen und unbekannt sind. Vielmehr sind sie in die Sefirot gekleidet und versammelt, und die Sefirot sind für sie Merkawot. Wie eine Merkawa (Wagen/Versammlung), welche die Anwesenheit desjenigen offenbart, der sie fährt, offenbaren die Sefirot die in ihnen eingekleideten Stufen.

Die Stufen hängen aneinander und treten durch Ursache und Wirkung hervor, wobei jede Untere von ihrer Höheren beeinflusst wird und durch sie besteht. Es gibt Ursachen, die vor den Unteren verborgen sind. Dies sind die ersten drei Parzufim, AA und AwI. Das ist so, weil die Offenbarung von ISHSuT an beginnt, und über diese ersten drei ist gesagt worden: „Es gibt mehrere verborgene Ursachen, und sie sind unbekannt.“ Vielmehr kleiden sie sich in die Sefirot, die ISHSuT und SoN sind, die für sie zu einer Merkawa werden und sie offenbaren sich in ihnen wie ein Reiter, der lediglich in seinem Wagen offenbart wird.

Diese ersten drei sind vor den Gedanken der Menschen verborgen, wie es geschrieben steht: „Denn einer, der höher ist als die Hohen, wacht, und es gibt noch höhere als sie.“ Die Lichter werden voneinander poliert, wobei jeder, der höher ist als der andere, auch polierter ist. Und diejenigen, die empfangen, sind dunkler als die über ihnen, von denen sie empfangen. Das heißt, jeder, der niedriger ist als der andere, ist dunkler als er. Und obwohl er in Bezug auf den Unteren als glitzerndes Licht gilt, wird er in Bezug auf den Höheren als Finsternis betrachtet, weil sich die Stufen so allmählich von einer zur anderen verringern. Aber vor der Ursache aller Ursachen kann kein Licht bestehen, denn alle Lichter verdunkeln sich und erlöschen vor ihm.