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Als sie erschaffen wurden (BeHibaram) – in Abraham

45) Bara (בראerschuf) ist ein verstecktes Wort, was auf einen zuschließenden Schlüssel hinweist, der nicht aufschließt.

Und während der Schlüssel mit dem Wort bara zuschließt, gab es keine Welt, sie existierte nicht, und Tohu (Chaos) bedeckte alles. Während dieses Tohu regierte, gab es keine Welt und sie existierte nicht.

46) Wann öffnete dieser Schlüssel dann die Tore und war zum Einsatz und zum Hervorbringen von Nachkommen bereit? Als Abraham, Chessed, kam, wie es geschrieben steht: „Diese sind die Generationen von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden (BeHibaram בהבראם)“. Sprich es nicht „BeHibaram aus (als sie erschaffen wurden), sondern BeAwraham (באברהםin Abraham). Dann kamen die Buchstaben, die Kelim, die im Wort bara verborgen waren, wieder zum Einsatz und sie öffneten sich, um zuzuhören. Dann kam die Säule, die Nachkommen hervorbringt, heraus, das heilige, grundlegende Organ (Ewerאבר), auf dem die Welt stand, da bara (בראerschaffen) die Buchstaben Alef-Bet-Resh (א-ב-ר) hat (wie das Wort „Organ“).

Und wann öffnete dann dieser Schlüssel die Tore und wurde zum Einsatz und Hervorbringen der Nachkommen bereit gemacht?

Drei Dinge gibt es in dieser Frage:

  1. Das Öffnen der Tore ist das Absteigen des Unteren Hej von Nikwej Ejnaim zu Pe, sodass sich die neunundvierzig Tore in Mochin de Chochma öffnen.
  2. Und es wird zum Einsatz bereit gemacht, in der Einkleidung von Chochma in Or Chassadim, wo vor der Einkleidung von Or Chochma in Or Chassadim ACHaP keine Mochin de Chochma empfangen konnten, obwohl sie sich bereits in GE zu einer einzigen Stufe verbunden haben.

Dies ist so, weil MI (מי) ohne die Einkleidung von Chassadim nicht in ELeH (אלה) leuchten konnte, und ELeH immer noch im Namen verborgen wäre, und es gilt, dass die Mochin noch nicht bereit sind, um von den Unteren verwendet zu werden.

  1. „Nachkommen hervorbringen“ bedeutet „Seelen zeugen“, da, sobald Seir Anpin diese Mochin vollständig empfängt, er sich mit Nukwa paart und die Seelen der Gerechten zeugt.

Und er antwortet: „Als Abraham kam.”  Was im Wort bara verborgen war, wurde durch die Buchstaben wieder verwendet – Abraham, Chessed de Seir Anpin de Gadlut, wobei Chessed dann Chochma wurde. Und bevor Abraham kam, war alles im Wort bara verborgen, und Tohu regierte die Welt, SoNSoN hatte ebenfalls weder Chassadim noch Chochma, und als Abraham kam, das heißt das Licht Chessed, welches Seir Anpin gewährt wurde, öffneten sich die Tore mit Chochma im Überfluss, da das Untere Hej von Ejnaim zu Pe abstieg, ISHSuT sich mit AwI zu einer einzigen Stufe vereinten, und GaR der Lichter zu ISHSuT ausgebreitet wurden, gemeint ist das Or Chochma.

Und da Seir Anpin bereits Or Chassadim von Abraham hatte, kleidete sich das Or Chochma in das Or Chassadim ein, die Buchstaben ELeH verbanden sich mit MI, der Name Elokim wurde vervollständigt und die Mochin kleideten sich in Seir Anpin ein. Darum wird gesagt, dass, als Abraham kam, die Buchstaben wieder verwendet wurden, gemeint ist, dass Mochin de Chochma in Chassadim ausgebreitet wurden und sich in Seir Anpin einkleideten, und „die Nachkommen hervorbringende Säule“ kam hervor, weil das Untere Hej abstieg von Nikwej Ejnaim de Seir Anpin zu Pe, und es erlangte auch Bina.

Seir Anpin und Nukwa, die ihm fehlten, wurden „Neue NeHJ“ in ihm genannt, mit Jessod de Gadlut, genannt „ein heiliges, grundlegendes Organ, auf dem die Welt steht“, da er durch dieses Organ an Nukwa weitergibt, die „die untere Welt“ genannt wird, und „die die Seelen der Gerechten zeugt“.

47) Wenn dieses EWaR (Organ) im Wort bara aufgezeichnet ist, dann schreibt der Verborgene Höhere einen anderen für Seinen Namen und in Seiner Ehre. Dieser ist MI. Und er erschuf ELeH. Auch wurde der heilige, gesegnete Name, MaH aufgezeichnet und nahm EWaR aus dem Wort bara. Von dieser Seite ist es in ELeH eingeschrieben und in EWaR von der anderen. Das Verborgene, ELeH, existiert, und EWaR existiert. Wenn der eine vollständig ist, dann ist es auch der andere. Er prägte den Buchstaben Hej für dieses EWaR ein und den Buchstaben Yud für ELeH.

Von nun an schreibt der Sohar mehr im Detail über Mochin de Seir Anpin, die bisher mehr allgemein vorgestellt wurden. Es heißt, dass, wenn EWaR im Wort bara aufgezeichnet ist, der Höhere Verborgene einen anderen für Seinen Namen und für Seine Ehre aufzeichnet, und das ist MI. Dies ist so, weil EWaR Jessod und Atara („Krone“) ist, und bara weist auf das Schließen von GaR hin, was durch die Kraft des Aufstiegs des Unteren Hej zu Nikwej Ejnaim geschah. Atara von EWaR ist im Unteren Hej aufgezeichnet, in Nikwej Ejnaim, genauso wie das Schloss, das Untere Hej, in der Beschriftung des Schlüssels, Ateret Jessod (Krone von Jessod), ist.

Es gilt, dass der Höhere Verborgene die Höheren AwI, die im Unteren Hej aufgezeichnet sind, nun eine weitere Beschriftung in ihrem Schloss gemacht haben, die Beschriftung des Schlüssels, der Atara von EWaR ist. Dann gilt MI als bereit für eine Frage, würdig MaN zu empfangen, wobei das Untere Hej von Ejnaim abgesenkt wird und die Buchstaben ELeH zu ihnen erhebt, dem ACHaP, mit welchem GaR der Lichter ausgebreitet werden.

Bevor jedoch das Untere Hej in der Beschriftung von EWaR aufgezeichnet war, gab es keine Ausbreitung von GaR, weil das Untere Hej selbst das fünfzigste Tor ist, welches sich nicht durch GaR öffnet. Daher werden sie, bevor sie im Schlüssel von EWaR nicht aufgezeichnet sind, MI genannt, weil sie für eine Frage nicht bereit sind.

Und als dann dieses EWaR im Wort bara aufgezeichnet war, als das Untere Hej im Wort bara die Beschriftung von EWaR, die der Schlüssel ist, erhielt, schrieb der Höhere Verborgene eine andere Inschrift für Seinen Namen und zu Seiner Ehre, und diese ist MI. Dann gravieren AwI den Schlüssel in das Untere Hej ein, in ihren Nikwej Ejnaim, damit sie würdig werden, MI genannt zu werden, das heißt, bereit für eine Frage zu sein, und um Mochin de GaR auszubreiten, denn Mochin werden nur in der Inschrift des Schlüssels ausgebreitet.

We bara ELeH – und er erschuf diese“, gemeint ist, dass nachdem das Schloss (Manula) im Wort bara mit der Reshimo des Schlüssels (Miftecha), dem EWaR, aufgezeichnet war und zu MI wurde, MI ELeH erschuf. Dies bedeutet, dass das Untere Hej von Nikwej Ejnaim zu Pe abstieg und ACHaP, die Buchstaben EleH, zu Rosh erhob und GaR ausgebreitet wurden. „Er erschuf ELeH“ bedeutet Verhüllung, da es immer noch keine Einkleidung von Chassadim in ihnen gibt, und die aufgestiegenen Buchstaben ELeH noch immer im Namen verborgen sind und ohne Einkleidung von Chassadim nicht enthüllt werden können.

Es hieß, dass der Heilige, Gesegnete Name, MaH, auch aufgezeichnet wurde und EWaR aus dem Wort bara hervorbrachte. Malchut, die von Ejnaim zu Pe abstieg, wird MaH genannt, wie die untere Welt MaH genannt wird. Dies ist der Massach, der vorher in Nikwej Ejnaim war. Nun stieg er ab zu Pe, ein Siwug wurde auf ihm gemacht, und er brachte die Stufe von Chassadim hervor, ein Licht des Segens. Dadurch wurde die Verhüllung des Wortes bara hervorgebracht und zu EWaR gemacht, Jessod, das Chassadim gibt.

Es wurde gesagt, dass der Heilige, Gesegnete Name, MaH, auch aufgezeichnet war und EWaR vom Wort bara hervorbrachte, da das Or Chassadim noch in den Buchstaben ELeH fehlte, um sie einzukleiden, daher war ELeH noch im Namen versteckt. Durch das Licht des Segens von MaH wurde die Verhüllung von bara geöffnet und es wurde ein gebendes EWaR.

In ELeH steht es von dieser Seite aufgezeichnet und in EWaR von jener Seite. „Nun sind zwei Stufen in ihnen unterschieden, eine gegenüber der anderen, da ELeH ACHaP mit den Mochin de Chochma sind, denen noch immer Chassadim auf dieser Seite fehlen, und EWaRJessod, das die Stufe von MaH empfing, steht ihm gegenüber, auf der Seite, der Chochma fehlt.

Deshalb heißt es, dass der verborgene Heilige Name ELeH existiert und EWaR existiert, da ELeH, das Mochin de Chochma erlangte, genannt „Heilig”, in verborgener Form auf der einen Seite im Parzuf steht, und dem gegenüber steht EWaR auf der Stufe von Chassadim im Parzuf. Wenn einer vollständig ist, ist auch der andere vollständig, denn beide traten durch den Abstieg des Unteren Hej von Nikwej Ejnaim zu Pe aus, da EWaR durch die Kraft von MaH im Pe austrat. Ähnlich stiegen ELeH, die ACHaP sind, zu Pe auf, durch das Erscheinen von Malchut unter ihnen. Es folgt, dass, wenn einer vollständig ist, dann ist auch der andere vollständig, weil sie alle auf einmal kommen.

„Er prägte den Buchstaben Hej ה in dieses EwaR (אבר) ein und prägte den Buchstaben Yud י in EleH (אלהein, da Hej ה auf den Massach hinweist, der nur auf der Stufe von Chassadim ohne Chochma austritt, da sie Malchut ist, die nicht dazu geeignet ist, Chochma, sondern nur Chassadim zu empfangen, während Yud י einen männlichen Massach darstellt, der sich für das Empfangen von Chochma eignet. Deshalb prägte er in dieses EwaR den Buchstaben Hej ה ein, mit dem Massach MaH (מה), der nur Chassadim anzieht ohne Chochma. Und er prägte in diesem EleH (אלה) den Buchstaben Yud י ein, mit einem männlichen Massach, der Chochma fortsetzte und nicht Chassadim.

48) Als die Buchstaben erwachten, EwaR (אבר)Hej ה, und die Buchstaben EleH (אלה), Yudי , um diese Seite und jene Seite zu ergänzen, rief Er den Buchstaben Mem ם hervor. Einer nahm das Mem ם auf diese Seite neben die Buchstaben Eloki (EleH Yud, י  אלה), und einer nahm das Mem ם zur anderen Seite, neben die Buchstaben EWRaH (EwaR Hejאבר ה). Folglich wurde der Heilige Name vervollständigt, die Verbindung Elokim (אלהי”ם) wurde erschaffen, und auch der Name Awraham (אברהם, Abraham) wurde vervollständigt. Deshalb wurde gesagt, dass, wenn einer vervollständigt wurde, es der andere auch wurde.

Und es gibt jene die sagen, dass der Schöpfer die Buchstaben MI (מי) nahm und sie in die Buchstaben EleH (אלה) setzte, was die Kombination Elokim (אלהי”ם) bildet. Und der Schöpfer nahm die Buchstaben MaH (מה) und setzte sie in EwaR (אבר), was die Kombination Awraham (אברהם) bildet. Das Wort MI (מי) weist auf die fünfzig Tore von Bina. Außerdem ist der Buchstabe Yud  יim Buchstaben MI (מי), der erste Buchstabe des Heiligen Namens. Und das Wort MaH (מה) weist auf den Heiligen Namen, weil HaWaYaH gefüllt mit den Buchstaben Alef im Zahlenwert MaH (45) ist.

Außerdem gibt es im Wort MaH (מה) den zweiten Buchstaben des Heiligen Namens HaWaYaH, den Buchstaben Hejה . Es steht geschrieben: „Glücklich ist das Volk, dessen Gott der Ewige (HaWaYaH) ist.“ Und es steht geschrieben: „Und hängt die Erde auf ohne MaH (מה).“ Dies weist hin auf die Zahl HaWaYaH gefüllt mit Alefim, welche im Zahlenwert MaH ist, und dann existierten die zwei Welten – die nächste Welt in Yud, und diese Welt in Hej. Er erschuf die nächste Welt mit MI, und Er erschuf diese Welt mit MaH (מה), und dies weist auf das Oben und Unten.

Und dann brachte Er Nachkommen hervor, und der Name kam vollständig hervor, was vorher nicht so war. Darüber steht geschrieben: „Dies sind die Generationen des Himmels und der Erde beHibaram (בהבראםals sie erschaffen wurden)“, was die Buchstaben von beAwraham (באברהםin Abraham) sind, da alle Generationen unvollständig hinunter hingen bis der Name Abraham erschaffen wurde. Als dieser Name, Abraham, vervollständigt wurde, wurde der Heilige Name vervollständigt, wie geschrieben steht: „An dem Tag an dem der Ewige, Gott, Erde und Himmel erschaffen hat.“ „An dem Tag, an dem (der Ewige, Gott,…) erschaffen hat“, ist der Tag, an dem sie durch den Namen Abraham vervollständigt wurden, und dann wird der Name HaWaYaH erwähnt. Der Name HaWaYaH wurde bisher noch nicht in der Tora erwähnt.

Diese zwei Ebenen, das Or Chochma in ELeH (אלה) und das Or Chassadim in MaH (מה), erwachten, um einander zu ergänzen, um sich ineinander einzukleiden. Und dann, nachdem sich Chochma in Chassadim einkleidete, kommt MeM מ-ם hervor, Malchut, die von ihnen allen empfängt.

Und danach nahm Er das Mem מ-ם zu dieser Seite, neben die Buchstaben Eloki (אלה”י), und eine nahm Mem ם zu jener Seite, neben den Buchstaben EWRaH (אברה), und der Heilige Name war vervollständigt. Die Kombination Elokim (אלהי”ם) wurde gebildet, und ebenso der Name Abraham, da es nun vier Buchstaben Eloki (אלה”י) gibt. Und zudem prägte Er den Buchstaben Hej ה in jenes EWaR (אבר) ein, und es gibt dort die vier Buchstaben EWRaH (אברה).

Folglich wurden die Buchstaben nun einer über dem anderen ergänzt. Und dann, nachdem sich Chochma in Chassadim einkleidet, kommt MeM hervor, Malchut, die von ihnen allen empfängt. Und danach nahm Er das MeM ם-מ zu dieser Seite, der Seite der Buchstaben von Eloki (אלה”י), und danach nahm Er das Mem מ zu jener Seite, der Seite der Buchstaben von EWRaH (אברה). Wenn die Buchstaben Eloki das Mem empfangen, wird der Heilige Name vervollständigt und die Kombination Elokim wird gebildet, und die Buchstaben EWRaH (אברה) empfangen das Mem ם, und auch der Name Awraham (אברהם) wird vervollständigt.

Und als dieser Name, Awraham, vervollständigt wurde, wurde der Heilige Name vervollständigt, denn es gibt zwei Ebenen, Chochma und Chassadim, die einander brauchen. Daher wurde der Heilige Name nicht vervollständigt bevor der Name Awraham vervollständigt wurde.

49) Rabbi Chija warf sich zu Boden, küsste den Staub und weinte. Er sagte: „Staub, Staub, wie eigensinnig bist du? Wie anmaßend? Alles, was vom Auge begehrt wird, vergeht in dir; all die Säulen des Lichts in der Welt, du verzehrst und zermalmst sie. Wie unverschämt du bist! Rabbi Shimon, das Licht der Lichter, das Licht der Welten, du vergehst im Staub. Und du existierst und führst die Welt.“ Er wunderte sich für einen Augenblick und sagte: „Staub, Staub, sei nicht stolz, denn die Säulen der Welt werden dir nicht übergeben, weil Rabbi Shimon nicht in dir vergeht.“

Wir sollten die Bedeutung von Rabbi Chijas Sich-zu-Boden-werfen gründlich verstehen. Das Hauptthema von Rabbi Chija und Rabbi Yossi, als sie den Weg gemeinsam gegangen sind, galt diesem verschlossenen Tor, Malchut de Malchut, welche in den 6000 Jahren vor dem Ende der Korrektur keine dieser Höheren Mochin empfängt. Und Rabbi Yossi erwiderte Rabbi Chija im Namen von Rabbi Shimon, dass dieses Tor in der Tat verschlossen bleiben würde und die ganze Vollkommenheit nur im Schlüssel (Miftecha) liegt. Das ist es, was sie so betrübte.

Letztendlich kam Rabbi Chija zu einem großen Erwachen. Rabbi Chija warf sich auf den Boden, küsste den Staub und weinte. Er sagte: „Staub, Staub, wie eigensinnig bist du?“ Er sagte auch: „Wie anmaßend bist du? Alles, was vom Auge begehrt wird, vergeht in dir.“

Das ist so, weil durch die Sünde von Adam haRishon alle Seelen von ihm abgetrennt werden und in die Gefangenschaft der Klipot geraten, welche all die Seelen der Welt einschließen. In seiner Reaktion korrigierte Adam haRishon nur seinen eigenen Teil und sogar diesen nicht vollständig. An ihm vorbei, werden die Seelen jeder Generation durch Umkehr und gute Taten sortiert, bis zum Ende der Korrektur. Es folgt daraus, dass all diese hohen Seelen von Yechida und GaR de Chaja von der Klärung und dem Siwug auf Malchut de Malchut abhängen, dem verschlossenen Tor, welches weder Klärung noch Siwug hat.

Daher vergehen all diese Seelen im Staub, welcher den Klipot entspricht, wie geschrieben steht: „Und siehe auf die Tränen der Unterdrückten und sie haben niemanden, der sie tröstet.“ Das ist so, weil die Klipa des Staubes sie mit Kühnheit und Hartnäckigkeit beherrscht, sich ihrer Stärke gewiss, dass es keinen gibt, der sie aus ihrer Hand erretten kann. Das ist es, worüber Rabbi Chija weinte, und er sagte zum Staub, zu den Klipot: „Wie eigensinnig bist du? Wie anmaßend bist du? Alles, was vom Auge begehrt wird, vergeht in dir“, denn all die Höchsten der Seelen – die vom Auge begehrt werden – verrotten in dir, ohne Hoffnung, aus deiner Hand errettet zu werden.

„All die Säulen des Lichts in der Welt, du verzehrst und zermalmst sie.“ All die Gerechten in der Welt, welche die Welt erleuchten, ihnen fehlt es ebenso an Vollkommenheit, wegen der Gefangenschaft dieser hohen Seelen, weil all die Seelen ineinander integriert sind. Es folgt daraus, dass auch sie verzehrt und zermalmt werden durch die Anmaßung des Staubes.

„Und Rabbi Shimon vergeht nicht in dir.“ Zuerst wollte er sagen, dass auch Rabbi Shimon in diesem Staub vergeht, weil er von Rabbi Yossi hörte, dass auch er zustimmte, dass dieses Tor verschlossen wurde und nicht zu öffnen war. Danach wunderte er sich und sagte: „Da Rabbi Shimon die Welten erhält und führt, wie ist es möglich, dass er nicht vollkommen ist in seiner ganzen Vollkommenheit?“ Danach wunderte er sich für einen Moment, was heißt, er versöhnte sich und sagte, dass Rabbi Shimon in der Tat nicht im Staub vergeht, da er gewiss in vollständiger Vollkommenheit ist, aber er konnte diese Möglichkeit nicht verstehen.

50) Rabbi Chija erhob sich und lief und weinte und Rabbi Yossi war bei ihm. Er hatte vierzig Tage gefastet, um Rabbi Shimon zu sehen. Ihm wurde gesagt: „Du bist es nicht würdig, ihn zu sehen.“ Er weinte und fastete weitere vierzig Tage. Ihm wurden Rabbi Shimon und Rabbi Elasar, sein Sohn, in einer Vision gezeigt, die mit dem beschäftigt waren, was Rabbi Yossi im Namen von Rabbi Shimon sagte. Und mehrere Tausend hörten seinen Worten zu.

In seinem Schmerz über die Schönheit, die im Staube verging, sehnte er sich danach Rabbi Shimons Stufe zu sehen, weil er entschied, dass Rabbi Shimon nicht im Staube verging.

51) Unterdessen sah er mehrere große und erhabene Flügel, auf denen sich Rabbi Shimon und Rabbi Elasar zum Lehrhaus des Firmamentes erhoben. Und all diese Flügel erwarteten sie. Er sah, dass Rabbi Shimon und Rabbi Elasar in ihrer Helligkeit erneuert wurden und heller als das helle Licht der Sonne erleuchtet wurden.

Das Höhere Lehrhaus ist das Lehrhaus des Schöpfers, und das Lehrhaus des Firmamentes ist ein Lehrhaus von MaTaT. „Flügel“ bedeuten die Engel, die den Seelen beistehen, um sie von Stufe zu Stufe zu erheben. Und da die Seele die Hilfe der Flügel für den Aufstieg benötigt, braucht sie ebenfalls ihre Hilfe, um an ihren Platz zurückgebracht zu werden. Und all die Flügel warteten auf sie, um sie zurückzubringen. Er sah, wie sie vom Lehrhaus des Firmamentes an ihren Platz, zum Lehrhaus von Rabbi Shimon zurückkehrten; sie waren durch die Helligkeit des Lichts ihrer Gesichter erneuert, und sie leuchteten stärker als das Licht der Sonne.

52) Rabbi Shimon eröffnete und sagte: „Erlaubt Rabbi Chija einzutreten, damit er sieht, wie sehr der Schöpfer die Gesichter der Gerechten in der Kommenden Welt erneuern wird. Glücklich ist derjenige, der ohne Scham hierherkommt, und glücklich ist derjenige, der in dieser Welt wie eine Säule steht, stark in allem.“

Rabbi Chija sah sich eintreten und Rabbi Elasar erhob sich und der Rest der Säulen, die dort gesessen haben, folgten. Sie standen vor Rabbi Chija auf und er, Rabbi Chija, schämte sich und trat ein. Er ließ sich nieder und saß Rabbi Shimon zu Füßen.

Rabbi Shimon sagte zu ihm: „Glücklich ist derjenige, der hier ohne Scham herkommt.“ Er sah auch Rabbi Elasar und den Rest der Säulen der Welt, die ohne Scham hier waren. Doch Rabbi Chija selbst schämte sich, weil er in diesem Staub verging und nicht die Stärke besaß, ihn zu überwinden. Er schämte sich und trat ein, ließ sich nieder und saß Rabbi Shimon zu Füßen.

53) Eine Stimme kam heraus und sagte: „Senke deine Augen, erhebe nicht deinen Kopf und schaue nicht.” Er senkte seine Augen und sah ein weit entferntes, leuchtendes Licht. Die Stimme kam wie zuvor wieder und sagte: „Verborgene und unzugängliche Höhere, deren Augen offen sind, die die ganze Welt durchwandern – schaut und seht! Ihr Unteren, die ihr schlaft, das Licht eurer Augen dringt nicht durch eure Pupillen, wacht auf!“ Nachdem er die Anweisung befolgt hatte, die Augen zu senken und den Kopf nicht zu heben, verdiente er das Gehör, den Appell, mit dessen Hilfe er alles erreichte, was er sich wünschte.

Verborgene und unzugängliche Höhere, deren Augen offen sind, die die ganze Welt durchwandern – schaut und seht! Ihr Unteren, die ihr schlaft, das Licht eurer Augen dringt nicht durch eure Pupillen, wacht auf!

Der Bote erweckte alle die Seelen, die den Worten von Rabbi Shimon gehorchten, diejenigen, die dort waren und diejenigen, die es nicht gab. Der Bote ging zu all den Seelen der Gerechten und teilte sie in zwei Gruppen:

  1. Die heiligen Höheren, die verborgen und unzugänglich sind, die der offenen Augen und dem Durchstreifen der Welt würdig wurden. Er rief sie, damit sie schauen und sehen, um die Höheren Lichter mit der zweiten Gruppe zu vereinen.
  2. Alle Lager, die gehen und vertreiben, hinter dem Schöpfer und Seiner Shechina, sie gehen und vertreiben Seine Shechina. Er nennt sie die „Unteren“, die schlafen, deren Augenhöhlen das Licht verbergen. Er ruft sie, damit sie aufwachen.

54) Wer von euch ist so weise, dass er Finsternis zu Licht verwandeln kann, für den das Bittere süß schmeckt, bevor er noch hierherkommt, während er noch in dieser Welt lebt? Wer von euch wartet täglich auf das Tageslicht, glänzend, wenn der König die Hirschkuh besucht, zu welcher Zeit die Herrlichkeit des Königs wächst und Er „Der König aller Könige der Welt” genannt wird? Und derjenige, der dies nicht täglich erwartet, während er noch in dieser Welt ist, hat hier keinen Platz.

Der Bote hebt die grundsätzlichen Verdienste hervor, die in jeder Gruppe wünschenswert sind:

  1. Zu den Verdiensten der ersten Gruppe sagt er: „Wer von euch verwandelt Finsternis in Licht, für wen schmeckt bitter wie süß?“ Diese sind die Seelen von Azilut. In BYA machte Gott sie einander gegenüberstehend, Finsternis gegenüber dem Licht, und bitter gegenüber süß.“

Folglich gibt es in der Tora von BYA geeignet und ungeeignet, rein und unrein, verboten und erlaubt, heilig und säkular. Doch die ganze Tora von Azilut stellt die Namen des Schöpfers dar, und dort gibt es nichts Säkulares, denn dort ist Laban, der Aramäer, ein heiliger Name, und ebenso Pharao.

Auch hier sind alle Namen, die Klipot und Tuma (Unreinheit) in BYA sind, nur heilige Namen, erhabene Namen. Daraus folgt, dass jene Seelen, die mit dem Licht von Azilut gewürdigt sind, jede Finsternis in Licht und jedes Bittere in Süßes verwandeln.

  1. Zu den Verdiensten der zweiten Gruppe sagte er: „Wer von Euch erwartet jeden Tag das Licht, das den König erleuchtet, wenn er die Hirschkuh besucht, wobei die Herrlichkeit des Königs wächst und er ‚Der König aller Könige der Welt‘ genannt wird?” Sie sind es, die der Shechina hinterher wandern, die allein sitzt, und die immer auf den Schöpfer warten, dass er die Shechina aus dem Staub erhebe. Und einer, der dies nicht an jedem Tag erwartet, den er in dieser Welt verbringt, hat an ihr keinen Anteil.

55) In der Zwischenzeit sah er viele seiner Freunde um die geraden Säulen herumstehen und sah, dass sie zum Lehrhaus des Firmamentes erhoben wurden. Einige stiegen auf und einige stiegen ab. Und über allen sah er den Geflügelten, MaTaT, der sich näherte.

Während der Herold verkündete, sah er mehrere Seelen der Gerechten, die zu diesen beiden Gruppen gehörten, um die aufrechten Säulen herum, die Seelen der Gerechten, die bereits im Lehrhaus von Rabbi Shimon waren. Er sah, wie sie zum Lehrhaus des Firmaments aufstiegen. „Einige stiegen auf, und einige stiegen ab”, da die erste Gruppe aufstieg, und die zweite Gruppe abstieg. Darum hieß es „Einige stiegen auf und einige stiegen ab“, da sie sich so gegenseitig halfen und dem Ruf des Herolds folgten, der zur ersten Gruppe sagte: „Schaut und sieht“, und zur zweiten sagte er: „Erwachet“.

Er sah, dass durch das Erwachen all dieser Seelen, durch die beiden Gruppen, MaTaT von diesem Lehrhaus zum Lehrhaus von Rabbi Shimon herunterkam, und einen Eid schwor. „Und über ihnen allen sah er den Geflügelten sich nähern“ und schwor den Eid, denn „Über ihnen allen“ bedeutet das Gleiche wie „Durch die Kraft von allen“. Und der Geflügelte ist MaTaT.

56) Der Engel MaTaT schwor einen Eid, den man hinter dem Vorhang hörte — dass der König jeden Tag heimsucht und sich an die Hirschkuh erinnert, die im Staub liegt. Zu dieser Zeit stößt Er stoßend in die 390 Firmamente, und alle schrecken auf und fürchten sich vor Ihm. Und der König vergießt Tränen darüber, dass die Shechina im Staub liegt. Und die Tränen sind so kochend wie Feuer und fallen in das große Meer. Und durch die Macht dieser Tränen steht und existiert jener Aufseher über das Meer, genannt Rahaw, und heiligt den Namen des heiligen Königs. Er nimmt es auf sich, alle Wasser von BeReshit („Im Anfang“) zu verschlucken und sie in sich zu versammeln, wenn alle Völker sich gegen das heilige Volk versammeln und die Wasser trocken werden und es im Trockenen hindurchzieht.

Er leistet einen Eid: „Dass der König jeden Tag heimsucht und sich an die Hirschkuh erinnert, die im Staub liegt.“ Sie ist die Heilige Shechina, obwohl es sich nicht auf die gesamte Shechina bezieht, da keine Notwendigkeit bestand, dafür einen Schwur zu leisten, da sie für alle offen ist. Vielmehr bezieht es sich auf Malchut de Malchut, von welcher Rabbi Chija glaubte, dass sie unter den Klipot gefangen war und völlig allein gelassen wurde. Er weinte und sagte: „Staub, Staub, wie eigensinnig bist du? Wie unverschämt? Alles, was das Auge begehrt, vergeht in dir. All die Säulen des Lichts in der Welt, du verzehrst und zermahlst sie.“ Aus diesem Grund wird sie „Eine Hirschkuh, die im Staub liegt“ genannt. Und hier wurde Rabbi Chija dieses große Geheimnis durch MaTaT enthüllt, als er zum Lehrhaus von Rabbi Shimon kam, da er einen Schwur leistete, dass der König sie jeden Tag heimsucht und sich an die Hirschkuh erinnert, die im Staub liegt, aber auf die gleiche Weise, die MaTaT allmählich vor uns verdeutlicht.

„In dieser ganzen Zeit stößt Er stoßend die 390 Firmamente, und alle werden aufgeschreckt und fürchten sich vor Ihm.“ Der Siwug de Hakaa des Höheren Lichts auf dem Massach wird so betrachtet, dass das Höhere Licht den Massach schlägt, was bedeutet, dass das Höhere Licht den Massach schlägt und wünscht, unter die Begrenzung des Massach hindurchzustoßen. Der Massach wiederum hält es zurück und reflektiert das Höhere Licht, und diese Reflektion ist das Or Choser, das sich vom Massach von unten nach oben erhebt und das Höhere Licht einkleidet.

Es sind 390 Firmamente, weil der Massach „Firmament, das unterscheidet“ genannt wird und vier Bchinot (Unterscheidungen) CHuB TuM in sich beinhaltet, die vier Buchstaben von HaWaYaH. Und da Malchut in Bina versüßt wurde, ist der Massach in Bina, und die Sefira Bina wird mit Hundertern beziffert. Daraus folgt, dass jene vier Bchinot im MassachCHuB TuM, sich zu 400 summieren. Jedoch gibt es keinen Siwug auf der Malchut des Unteren Hej, da sie das verschlossene Tor ist. Aus diesem Grund wird es so betrachtet, dass den 100 der Sefira Malchut, dem Unteren Hej, 10 von der Malchut de Malchut fehlen, wodurch sie nur die ersten neun [Sefirot] besitzt, welche sich zu 90 summieren.

Das ist der Hinweis, dass auf dem Massach, genannt „Firmament“, auf welchem sich das Höhere Licht in einem Siwug de Hakaa paart, der ein Stoß ist, dass dort keine 400 sind, sondern 390, denn zehn fehlen, Malchut de Malchut. Deshalb nennt er das Firmament „390 Firmamente“. Es wurde gesagt, dass Er jeden Tag die 390 Firmamente stoßend stößt, während des Siwug mit der Shechina, um „von der Hirschkuh, die im Staub liegt“ herauszuholen, was ihr in Bezug auf diesen Siwug dort fehlt, denn das sind die zehn, welche zu den 400 fehlen.

„Und alle erschrecken und fürchten sich vor Ihm“, wegen dem Schlagen des Massach durch das Höhere Licht mit Beben und Schaudern, aus Furcht, dass er nicht mehr als seine Begrenzung empfangen kann. „Und der König vergießt Tränen darüber.“

Die Mochin auf dem Niveau von Chochma werden Ejnaim (Augen) genannt, da die fünf Sefirot des Rosh GE und ACHaP genannt werden. Und jene Tropfen, welche die Augen ausströmen, werden „Tränen“ genannt. Deshalb werden diese Tropfen, die von der Stufe Chochma ausgeströmt werden, „Tränen“ genannt.

Das „Ausströmen von Tränen“ wird in einem Siwug de Hakaa ausgeführt, weil das Höhere Licht, das sich zum Unteren ausbreitet und auf den Massach schlägt, ihn tritt und schlägt, da es wünscht, sich unter die Begrenzung des Massach auszubreiten. Jedoch obsiegt der Massach sofort darüber und stößt es zurück, da er ihm nicht erlaubt, seine Begrenzung zu überschreiten.

In der Zwischenzeit jedoch, bevor der Massach es zurückstieß, breiteten sich zwangsweise sehr kleine Tropfen des Höheren Lichts bis unter die Begrenzung des Massach aus, da es dem Massach trotz all seiner Schnelligkeit nicht gelang sie rechtzeitig von ihm weg und nach oben abzustoßen. Ihr solltet wissen, dass jene Tropfen nicht in der Ebene von Chochma eingeschlossen werden können, die im Unteren hervortrat, da sie ohne eine Einkleidung in das Or Choser sind, und sie werden reflektiert und verlassen den Parzuf Chochma. Diese sind diejenigen, die „Tränen“ genannt werden.

Wenn ein physischer Mensch sich mit Mitgefühl und Liebe für seinen Freund erfüllt, so vergießt er Tränen, da dies von der oben erwähnten Wurzel der spirituellen Tränen ausgeht, da alles Spirituelle, das im Höheren geschieht, einschlägt und einen Zweig in den materiellen Schöpfungen findet. Das ist so, weil das Höhere Licht den Massach schlägt und tritt, um seine Begrenzung zu durchbrechen, da das Höhere Licht sich immer von Ejn Sof ausbreitet, überhalb der Welt des Zimzum, wo keine Begrenzung unterschieden wird.

Zudem ersehnt und verlangt das Höhere Licht sich im Unteren auszubreiten, wie geschrieben steht: „Der Schöpfer sehnte sich danach in den Unteren zu verweilen.“ Auch lernen wir: „Die Shechina in den Unteren — eine hohe Notwendigkeit!“ Daher tritt und schlägt er die Begrenzung im Massach, um sich unter seine Begrenzung auszubreiten, und der Massach wirft es als Or Choser zurück, und in der Zwischenzeit fielen die Tränen nach außen.

Diese Tränen entstehen aus dem Mitgefühl und der Liebe zum Unteren. Daher werden auch im materiellen Zweig die Tränen immer dann ausgeströmt, wenn jemandes Herz durch Liebe und Mitgefühl für seinen Freund bewegt wird. Jedoch vergehen spirituelle Tränen nicht, so wie es die materiellen tun.

Die Tränen, die so kochend wie Feuer sind, fallen in das große Meer, wie geschrieben steht: „Denn Liebe ist so stark wie der Tod, Neid ist so übel wie die Unterwelt; Seine Blitze sind Blitze von Feuer, die wahrhaftige Flamme des Ewigen.“ Das ist so, weil jene Tränen aus Mitgefühl und Liebe vom Höheren Licht zum Unteren kommen. Und wie man es im materiellen Zweig vorfindet, wenn jemand sich mit Liebe und Mitgefühl für seinen Freund erfüllt, so sind die Tränen so kochend wie das Ausmaß seiner Gefühle für ihn.

So ist es mit den oben erwähnten Tränen — sie kochen wie Feuer, deren „Blitze wie die Blitze von Feuer sind, die wahrhaftige Flamme des Ewigen“. Deshalb wurde gesagt: „Und die Tränen sind so kochend wie Feuer und fallen in das große Meer.“ Die Eigenschaft von Malchut auf der Seite von Chochma wird „Das große Meer“ genannt, da große Wasser sich davon ausbreiten, Brecher des Meeres.

Durch diese Tränen steht und existiert jener Aufseher über das Meer, genannt Rahaw, was jenen Minister des Meeres meint, der zur Zeit der Erschaffung der Welt getötet wurde. Es steht geschrieben: „Und durch Sein Verständnis zerschmetterte Er Rahaw“, da er, als ihm gesagt wurde: „Lasst die Wasser…sich an einem Orte versammeln“, die Wasser von BeReshit nicht verschlucken wollte, und er steht und existiert auf jenen Tränen, die in das große Meer fallen, denn durch sie wird er wiederbelebt.

Es wurde gesagt, dass er den Namen des heiligen Königs heiligt, und es auf sich nimmt, alle Wasser von BeReshit zu verschlucken. Das ist so, weil zur Zeit der Erschaffung der Welt keine Korrektur von Malchut de Malchut erreicht wurde, da der Ausströmende die Welten ABYA durch das MaN von Bina korrigierte, und nicht durch das MaN von Malchut, denn dieses war nur für die ersten neun [Sefirot] von Malchut ausreichend, und nicht für Malchut de Malchut.

Es ist so, wie geschrieben steht: „Ihr seid Mein Volk, ihr steht in Partnerschaft mit Mir; Ich begann die Welten, und ihr stellt sie fertig.“ Die gesamte Korrektur von Malchut de Malchut lastet auf den Unteren. Daher, als dem Minister des Meeres gesagt wurde: „Lasst die Wasser… sich an einem Ort versammeln“, weigerte er sich und wünschte nicht, die Wasser von BeReshit zu verschlucken, weil die Klipot ihn überwältigt hatten, wegen der fehlenden Korrektur von Malchut de Malchut. Deshalb wurde er getötet. Jedoch sind diese Tränen diejenigen, welche Malchut de Malchut ordnen und korrigieren.

Aus diesem Grund geben sie dem Minister des Meeres Lebenskraft, damit er stehen und den Namen des heiligen Königs heiligen kann, um das Gebot seines Herrn einzuhalten und alle Wasser von BeReshit zu verschlucken. Dann werden sich alle Klipot in der Welt und alle bösen Mächte annullieren, und alle werden sich an einem Ort versammeln — der Welt Azilut, da die Welt Azilut sich in gleichem Maße mit den Raglaim von AK hinunter zu dieser Welt ausbreiten wird. Dies wird das Ende der Korrektur sein, weil BYA dazu zurückkehren werden Azilut zu sein.

Zur Zeit, wenn alle Völker sich gegen das heilige Volk versammeln, und die Wasser sich versammeln, und durch das Trockene hindurchgegangen wird, wird dies die Zukunft sein, das Ende der Korrektur, wenn alle Völker der Welt sich zugleich versammeln, um Israel zu zerstören. Zu dieser Zeit wird es enthüllt werden, dass der Minister des Meeres alle Wasser von BeReshit verschlucken wird, dass die Wasser austrocknen werden, und dass die Kinder Israel durch das Trockene hindurchziehen werden, wie geschrieben steht: „Wie in den Tagen als ihr aus dem Lande Ägypten herauskamt, werde Ich euch Wunder zeigen.“ Jedoch war damals nur der Anfang, da es nur im Roten Meer war, und nur für einige Zeit. Am Ende der Korrektur jedoch wird der Tod für immer verschlungen werden.

Daher erklärte MaTaT den Schwur, den er geleistet hatte, dass der König jeden Tag heimsucht und sich an die Hirschkuh erinnert, die im Staub liegt. Obwohl der Siwug, den Er jeden Tag mit Seiner Shechina ausübt, nur in 390 Firmamenten geschieht, nur in den ersten Neun [Sefirot] von Malchut, und Malchut de Malchut im Staub liegen blieb, und es uns scheint, dass der König sich überhaupt nicht an sie erinnert – ist dem nicht so. Vielmehr besucht Er sie bei jedem einzelnen Siwug, da in jedem Siwug Tränen hinausfallen, wegen der Stöße, die Er in die 390 Firmamente stößt. Und sie gehen nicht verloren, sondern fallen in das große Meer, Malchut de Malchut, welche allmählich ihre Korrektur durch diese Tränen empfängt.

Und in diesem Ausmaß wird der Minister des Meeres wiederbelebt, bis die Tränen sich ausreichend ansammeln, um die gesamte Malchut zu klären. Dies wird dann sein, wenn alle Völker in der Welt sich auf einmal gegen Israel versammeln. Zu dieser Zeit wird der Minister des Meeres wiederbelebt werden und wird die Wasser von BeReshit verschlucken, da Malchut de Malchut ihre Korrektur vom Ganzen empfangen wird. Daher besucht der König die Hirschkuh jeden Tag, bis sie ihre Korrektur vom Ganzen empfängt.

Und hier klärten sich für Rabbi Chija alle seine Fragen, denn er sah, dass nichts im Staub vergeht. Im Gegenteil geschieht jeden Tag ein Siwug darauf, wie MaTaT es ihm geschworen hatte.

57) In der Zwischenzeit hörte er eine Stimme sagen: „Macht Platz, macht Platz, denn der König-Messias kommt ins Lehrhaus von Rabbi Shimon.“ Dies ist so, weil alle Gerechten dort Leiter von Lehrhäusern sind, und jene Lehrhäuser sind dort bekannt, und all jene Freunde in jedem Lehrhaus steigen auf vom Lehrhaus hier zum Lehrhaus im Firmament. Und der Messias kommt zu all jenen Lehrhäusern und besiegelt die Tora aus den Mündern der Weisen. Zu diesem Zeitpunkt kommt der Messias zum Lehrhaus von Rabbi Shimon, gekrönt mit hohen Kronen von den Leitern der Lehrhäuser.

Denn durch diese große Offenbarung im Eid von MaTaT – der Offenbarung des Endes – steigen all jene Gerechten sehr hoch auf, was bedeutet, dass sie im Lehrhaus von Rabbi Shimon waren. Es ist umso mehr so mit jenen zwei Gruppen von Gerechten, die die Ankunft von MaTaT und seinen Eid verursachten, durch welchen sie erstaunliche Verdienste erhielten und alle gekrönt wurden und die Stufe des Leiters eines Lehrhauses erlangten.

Das ist so, weil es in allen Lehrhäusern Freunde im Lehrhaus gibt und über ihnen gibt es die Leiter des Lehrhauses. Der Unterschied zwischen ihnen ist wie zwischen WaK und GaR von einer Stufe. Als MaTaT die Bedeutung des Endes bekannt gab, kam eine Stimme hervor und sagte: „Macht Platz, macht Platz, denn der König-Messias kommt.“ Das ist so, weil das Ende mit dem König-Messias verbunden ist.

Außerdem erklärt er, warum alle Gerechten im Lehrhaus von Rabbi Shimon damit belohnt wurden – da alle Gerechten dort Leiter von Lehrhäusern sind.  Denn, um den Messias zu begrüßen, braucht man die Gleichheit der Form mit ihm. Und da der König-Messias Or Yechida ist, wären nicht alle Freunde mit dem Erfolg belohnt worden, Leiter eines Lehrhauses zu sein, wären sie nicht damit belohnt worden, den Messias zu begrüßen.

Alle jene Freunde in jedem Lehrhaus steigen vom Lehrhaus hier zum Lehrhaus im Firmament auf. Der Sohar erzählt uns, nicht zu denken, dass die Leiter der Lehrhäuser GaR von untergeordneten Stufen seien. Er sagt darüber, dass „die Lehrhäuser hier auf hohen Stufen und sehr erhaben waren“, bis alle Freunde in jenen Lehrhäusern mit dem Aufstieg von dort zum Lehrhaus im Firmament belohnt wurden, und jetzt wurden all jene Mitglieder damit belohnt, Leiter von Lehrhäusern zu sein.

Außerdem kommt der Messias auch zu allen jenen Lehrhäusern und besiegelt die Tora aus den Mündern der Weisen. Das heißt, der Verdienst der Freunde in jenen Lehrhäusern ist so aufgestiegen, dass der Messias zu all jenen Lehrhäusern kam, um mit den Neuerungen der Tora der Freunde in jenen Lehrhäusern gekrönt zu sein. Und jetzt waren all jene Freunde in jenen Lehrhäusern damit belohnt, auf der Stufe der Leiter von Lehrhäusern von jenen Lehrhäusern zu sein.

Das ist die Bedeutung seiner Aussage, dass damals der Messias zum Lehrhaus von Rabbi Shimon kam, gekrönt mit den hohen Kronen der Leiter der Lehrhäuser. Doch jetzt, nachdem all diese Freunde der Lehrhäuser mit der Stufe der Leiter der Lehrhäuser belohnt wurden, finden wir, dass der Messias mit der Tora der Leiter der Lehrhäuser gekrönt wird. Und von den Leitern der Lehrhäuser ist er mit den höchsten Kronen gekrönt.

58) Zu dieser Zeit erhoben sich alle Freunde, und Rabbi Shimon erhob sich, und sein Licht stieg zur Spitze des Firmaments auf. Der Messias sprach zu ihm: „Rabbi, glücklich bist Du, dass sich Deine Tora durch 370 Lichter erhebt, und sich jedes Licht auf 613 Geschmäcker verbreitet, erhebend und eintauchend in die Ströme der reinen Dattelpflaume (Afarsemon). Und der Schöpfer besiegelt die Tora von deinem Lehrhaus und vom Lehrhaus von Hiskia, König von Judäa, und aus dem Lehrhaus von Achija, dem Shiloniten.“

Als ihnen der König-Messias erschien und zum Lehrhaus von Rabbi Shimon kam, erhoben sich alle Freunde, und Rabbi Shimon erhob sich auf derselben Stufe, bis sein Licht zur Spitze des Firmaments aufstieg. Das deutet an, dass Rabbi Shimon dieses Licht der zehn Firmamente erreichte, welche wegen des verschlossenen Tors von Malchut de Malchut fehlen. Und sein Licht erhob sich zur Spitze des Firmaments, was das Or Yechida ist.

Der Messias sprach zu ihm: „Deine Tora erhebt sich durch 370 Lichter, und jedes Licht verbreitet sich auf 613 Geschmäcker, erhebend und eintauchend in die Ströme der reinen Dattelpflaume.“ Mit anderen Worten erhob sich seine Tora zu Atik Yomin, in welchen jede Sefira bis 100 000 aufsteigt, und die vier Sefirot CHuB TuM sind 400 000 in ihm, da Einer in Nukwa sind, Zehner in SA, Hunderter in Ima, Tausender in Aba, Zehntausender in AA, und Hunderttausender in Atik.

Jedoch sollte es demzufolge heißen: „Dass sich Deine Tora durch 400 Lichter erhebt, und jedes Licht erhebt sich zu 1000 Geschmäckern, was 400 000 bedeutet.“ Jedoch deutete er ihm an, dass in Bezug auf die Lichter, welche von Ima sind, er die 400 nicht vollständig nutzt, sondern nur 370, wie geschrieben steht: „Er wurde mehr geehrt als die dreißig, aber er kam nicht zu den drei.“ Das ist so, denn obwohl sein Licht die Spitze erreichte, erreichte er noch immer nicht die GaR der obersten 100 von Yud. So hatte er nur 370 Lichter, denen die 30 obersten fehlten.

Ähnlich verhält es sich bezüglich der Tausender, welche die Lichter von Aba sind, er verwendet nicht die tatsächlichen GaR von jedem der Tausender, sondern nur die WaK von ihnen, welche 600 sind. Und anstatt GaR von jedem Tausender, benutzt er dreizehn, welche Chochma der zweiunddreißig Pfade sind, denn dreizehn ist Chochma der zweiunddreißig Pfade, genannt „die reine Dattelpflaume.“

Deshalb sprach der Messias zu ihm: „Deine Tora erhebt sich durch 370 Lichter, und jedes Licht verbreitet sich auf 613 Geschmäcker, erhebend und eintauchend in die Ströme der Dattelpflaume.“ Da dreißig der Höheren Chochma in den 400 von Ima fehlen, und dort nur 370 vorhanden sind. Und in jeden 1000 fehlen die ersten 400 ― diejenigen, welche von der ersten Chochma sind. An ihrer Stelle wirken die dreizehn Ströme der reinen Dattelpflaume. Außerdem gibt es in jeden 1000 nur 613, denn so steigen aus dem Lehrhaus von Rabbi Shimon all die verborgenen Geheimnisse hoch hinauf.

Und der Schöpfer versiegelt die Tora von deinem Lehrhaus. Der Messias tritt in alle jene Lehrhäuser ein und versiegelt die Tora aus den Mündern der Weisen, weil er wächst und sich krönt durch die Neuerungen der Tora aller Gerechten. Es steht geschrieben, dass alle Propheten ihre Prophezeiungen nur für die Tage des Messias machten, doch es steht über die Zukunft geschrieben: „Kein Auge hat einen Gott außer Dir gesehen.“ Das ist deshalb so, weil dann alle Stufen, welche zu den Tagen des Messias gehören, korrigiert werden, und all die Geheimnisse der Tora werden in der Form sein von: „Kein Auge hat einen Gott außer dir gesehen.“ Dann wird es so betrachtet, dass der Schöpfer die Tora versiegelt.

Und da die Tora jener drei Häupter der Seelen nach den Tagen des Messias kommt, wie in „Kein Auge hat einen Gott gesehen außer Dir“, erzählte ihm der Messias, dass der Schöpfer die Tora von deinem Lehrhaus versiegelt, vom Lehrhaus von Hiskia, König von Judäa, und vom Lehrhaus von Achija, dem Shiloniten. Das ist so, weil diese drei mit den Geheimnissen der Tora von „Kein Auge hat einen Gott gesehen außer dir“ belohnt wurden, und der Schöpfer selbst versiegelte die Tora von ihren Mündern.

59) Und ich kam, um die Tora vor deinem Lehrhaus zu versiegeln, nur, weil der Geflügelte hierherkommt, denn ich weiß, dass er kein anderes Lehrhaus außer deinem Lehrhaus hat. Als Rabbi Shimon ihm von diesem Eid des Geflügelten erzählte, erzitterte der Messias und erhob seine Stimme. Die Firmamente zitterten, das große Meer erbebte, der Wal schreckte zurück und die Welt wollte fast umkippen.

In der Zwischenzeit sah er Rabbi Chija zu Rabbi Shimons Füßen. Er sagte: „Wer ließ hier einen Menschen zu, der in ein Gewand jener Welt gekleidet ist?“ – gemeint ist, in einen Körper dieser Welt. Rabbi Shimon sagte: „Dies ist Rabbi Chija, ein Licht vom Licht der Tora.“ Er sagte zu ihm: „Seine Söhne werden umkommen, das heißt, dass sie sich dieser Welt entledigen und an deinem Lehrhaus teilnehmen.“ Rabbi Shimon sagte: „Möge ihm Zeit gegeben werden.“ Ihm wurde Zeit gegeben.

Der Messias sagte ihm: „Er kam zum Versiegeln nur, damit der Geflügelte zu seinem Lehrhaus kommen würde, denn er wünschte zu wissen, was er ihm gesagt hatte.“

Dies ist, was er sagte: „Denn ich weiß, dass er keinem anderen Lehrhaus als deinem Lehrhaus beitreten wird“, weil er nicht zu den Lehrhäusern des Königs von Judäa, Hiskia, gehen will, oder Achija, dem Shiloniten. Dann erzitterte der Messias und erhob seine Stimme aufgrund des Endes, welches MaTaT auflegte, dass es zu der Zeit schlimme Zeiten für Israel geben wird, die Firmamente werden erzittern und das große Meer, und die Welt wird umkippen, wenn wir gelernt haben, dass die Welt 600 000 Jahre lang existiert und ein [Jahr sie] zerstört. Folglich erhob er seine Stimme, denn er wünschte all diese Beben zu vermindern.

Er sprach: „Wer ließ einen Menschen im Gewand dieser Welt hier herein?“ Der Messias war überrascht über die Einkleidung von Rabbi Chija in einen physischen Körper dieser Welt, da er, sobald er damit gewürdigt wurde, hier zu sein und würdig zu sein der Offenbarung von MaTaT und seinem Eid, er bereits all sein Böses korrigiert hatte und den Messias willkommen heißen durfte. Folglich vollendete er seine Arbeit in dieser Welt und es gab nichts mehr für ihn auf dieser Welt zu tun. Darum sollte er fortgehen und dem Lehrhaus von Rabbi Shimon im Garten Eden (Gan Eden) beitreten. Denn warum sollte er weiterhin ohne Grund in dieser Welt verbleiben?

Darüber sagte Rabbi Shimon: „Möge ihm Zeit gegeben werden.“ In anderen Worten, Rabbi Shimon bewies ihm, dass ihm wieder Zeit gegeben werden sollte, denn er musste noch weiter in dieser Welt leben und sich mit neuen Korrekturen befassen. Und dann wurde ihm Zeit gegeben, gemeint ist, dass der Messias und Rabbi Shimon ihn über seine noch in dieser Welt zu verrichtende Arbeit informierten.

60) Der Messias entfernte sich dort, schaudernd mit tränenerfüllten Augen. Rabbi Chija war erschüttert und weinte. Er sagte: „Glücklich sind die Gerechten in jener Welt, und glücklich ist Bar Jochai, dass er damit gewürdigt wurde. Über ihn steht geschrieben: „Denjenigen, die Mich lieben mit Reichtum zu versehen, möge Ich ihre Schatztruhen füllen.“ Denn der Messias kam aus Rabbi Shimons Lehrhaus, mit tränenerfüllten Augen wegen all der Sehnsucht nach vollständiger Erlösung.“ Dies ist der Grund, warum auch Rabbi Chija erschüttert war.