Schloss (Manula) und Schlüssel (Miftecha)
41) Rabbi Chija und Rabbi Yossi gingen auf dem Weg. Als sie an einem bestimmten Feld ankamen, sprach Rabbi Chija zu Rabbi Yossi: „Was sie sagen, dass bara shit (erschuf sechs) in BeReshit angedeutet wird, ist tatsächlich so, da die Höheren Tage, die nur WaK de Bina sind, der Tora, Seir Anpin, geben und nichts weiteres. Die anderen, GaR de Bina, sind verborgen.
Erläuterung: Die Tora ist Seir Anpin. Die sechs Höheren Tage sind WaK de Bina, oberhalb von Seir Anpin. Und er sagt, dass bara shit (ברא שית, erschuf sechs) im Wort BeReshit ist, weil BeReshit sich auf Bina bezieht, die wieder zu Chochma wurde, um Seir Anpin zu geben. Und weil Seir Anpin von ihr keine GaR de Chochma empfängt, sondern nur WaK de Chochma, sind die Buchstaben bara shit in jener Chochma in BeReshit enthalten, was anzeigt, dass Seir Anpin von ihr nur WaK de Chochma empfängt. Doch die anderen GaR de Bina sind verborgen, weil GaR von Chochma für Seir Anpin verborgen bleibt und er sie nicht erlangt.
Bekannt ist, dass Atik in Zimzum Bet eingerichtet war, der zweiten Einschränkung, die das Untere Hej zu seinen Nikwej Ejnaim emporhob, um den Parzuf AA auszuströmen. Somit war Keter zweigeteilt, wobei GE in Nukwa de Atik verblieb und die andere untere Hälfte von Keter, ACHaP, als Parzuf AA eingerichtet wurde.
Man erachtet, dass das Untere Hej ה Nikwej Ejnaim in Atik bewegt und Yud-Hej-Waw יהו in ACHaP, welche AA sind. Dies ist so, weil das Untere Hej ה von HaWaYaH in AA fehlt, und daher gibt es nur die ersten neun [Sefirot] in AA, denen Malchut fehlt, und nur Ateret Jessod (Krone von Jessod) de Arich Anpin ergänzt ihn zu den 10 Sefirot. Auch war Malchut in Nikwej Ejnaim de Atik verborgen, und alle Parzufim von Azilut waren von ihnen geprägt.
Alle Parzufim selbst waren in zwei Hälften geteilt, in GE für sich allein und ACHaP für sich allein, da Bina in zwei Parzufim geteilt war, wo GE in ihr als die Höheren AwI und ACHaP als ISHSuT eingesetzt wurden. Das Untere Hej ist somit in Nikwej Ejnaim de AwI und Yud-Hej-Waw ohne das Untere Hej sind in ISHSuT. Ihnen fehlt Malchut, weil ihre Malchut in Nikwej Ejnaim der Höheren AwI verblieb, wie in Atik und AA.
Auch wurden in SoN GE als die großen SoN eingerichtet und ACHaP als die kleinen SoN, während Malchut in Nikwej Ejnaim der großen SoN verblieb, haben die kleinen SoN nur die ersten neun [Sefirot], ohne Malchut, wo nur Ateret Jessod ihre Malchut wie in Atik und AA ergänzt.
Folglich, so wie Keter in zwei Hälften geteilt war, wurden auch GaR und SaT – Bina und SoN – geteilt: das Untere Hej blieb in GaR von jedem und in SaT gibt es nur Yud–Hej–Waw ohne das Untere Hej, und nur Ateret Jessod de Malchut ergänzt sie anstelle von Malchut.
Daher bleibt die obere Hälfte jeder Stufe unbekannt. So wie der Parzuf Atik, wo das Untere Hej auch in Gadlut nicht von seinen Nikwej Ejnaim herabsteigt. Dies ist so, weil sie, obwohl noch in Gadlut, ACHaP der Kelim zu ihnen bringen, die ihnen fehlten, da sie GaR der Lichter aufgrund des Unteren Hej immer noch nicht ausbreiten, aufgrund des Unteren Hej, das immer noch verborgen ist, da es auf ihm Zimzum Alef gab, um keine Chochma zu empfangen. Darum verbleiben sie immer im Or Chassadim, Awira dachja (Reine Luft). Jedoch nur die untere Hälfte einer jeder Stufe breitet GaR der Lichter zur Zeit von Gadlut aus, wenn das Yud יaus ihrer Awir אוירkommt und sie werden wieder Or Chochma und GaR.
Deswegen gilt es, dass die Parzufim von GaR, die sich in den fünf Parzufim von Azilut ausbreiten, nur als WaK de Chochma angesehen werden und ihnen fehlt GaR de Chochma.
GaR eines jeden Parzuf empfangen keine Chochma, sondern WaK eines jeden Parzuf, und darum ist es so. Aus diesem Grund gibt es nur WaK de Chochma in diesen Mochin. Es hieß, dass die Höheren sechs Tage der Tora, Seir Anpin, geben, und sonst nichts. Seir Anpin hat nur sechs Tage, WaK de Mochin der Höheren Mochin. Doch die anderen, GaR de Bina, sind verborgen.
GaR de Mochin sind verhüllt; sie sind sogar in den Parzufim über ihm verborgen, denn nur WaK der Höheren Parzufim besitzen Mochin.
42) Doch im Artikel BeReshit wurde gesagt, dass dieser Verborgene Heilige, eine Einprägung in seine Eingeweide eingraviert hat, in Bina, von einem Verborgenen, Nukwa de Atik, markiert durch den darin enthaltenen Punkt, den Punkt Malchut von Zimzum Alef, die sich zu Bina erhob und die ACHaP von AA nach draußen nahm, außerhalb seines Rosh. Jene Einprägung, die in Bina eingraviert war, war in ihr eingraviert und verborgen, wie jemand, der alles hinter einem Schlüssel verbirgt. Und dieser ganze Schlüssel ist gänzlich in einem Palast verborgen. Und obwohl alles in diesem Palast verborgen ist, ist dieser Schlüssel das Wichtigste, denn dieser Schlüssel schließt und öffnet.
Erläuterung: Der verborgene Heilige, AA, welcher „Heilige Chochma Stimaa“ (Verborgene Chochma) genannt wird, prägte eine Einprägung von Mangel an ACHaP de Kelim in seine Eingeweide, in Bina, von einem Verborgenen, der Innerlichkeit von Nukwa de Atik. „Markiert“ bedeutet die Korrektur des Massach für einen Siwug. „Der darin enthaltene Punkt“, in einem Kreis, in Malchut de Zimzum Alef, [genannt] der Mittelpunkt, auf welchem Zimzum Alef (die Erste Einschränkung) stattfand.
Dies ist anders als der korrigierte Massach, der mit Ateret Jessod (Krone von Jessod) aufgebaut wird, wie es mit WaK von allen Parzufim ist, denn der Massach von Ateret Jessod wird „der Ort der Siedlung“ genannt, und nicht mit dem Namen „Mittelpunkt“. Dies ist so, weil AA eingraviert wurde und seine GaR durch die Innerlichkeit seines Höheren, Nukwa de Atik, verliert, die mit dem Unteren Hej in seinen Nikwej Ejnaim korrigiert wird.
Diese Einprägung, die in Bina eingraviert wurde, wurde in sie eingraviert und verborgen, als eine, die alles hinter einem Schlüssel verbirgt. „Ein Schlüssel“ ist Malchut als Ateret Jessod, eingesetzt in jedes WaK der Parzufim von Azilut. Dies ist so, weil in den Parzufim von WaK, das Yud י aus deren Awir (אויר, Luft) austritt und sie zu Or (אור, Licht) werden, was bedeutet, dass der Massach von ihren Nikwej Ejnaim zu Pe absteigt, und ACHaP zur Stufe zurückbringt.
In dieser Zeit, sobald sie ACHaP der Kelim haben, erlangen sie ebenso GaR der Lichter. Aus diesem Grund wird der Massach in Nikwej Ejnaim als ein Schlüssel (Miftecha) angesehen, weil er den Parzuf vor dem Leuchten von GaR verschließt, während er in Nikwej Ejnaim ist. Und er öffnet ihn bei der Rückkehr der Lichter von GaR, zur Zeit seines Abstiegs und Rückkehr zum Platz von Pe. Aus diesem Grund wird dies „die Augenöffnung“ genannt.
Es wurde gesagt, dass Verborgenheit in ihr ist, wie in jemand, der alles hinter einem Schlüssel verbirgt. Dies ist so, weil, obwohl Atik selbst in das Untere Hej eingraviert wurde, das Eingravieren, das in AA durch Atik eingraviert wurde, anders ist, als das Eingravieren von Atik selbst, da AA durch einen Schlüssel eingraviert wurde, Ateret Jessod, und Malchut fehlte.
Daraus folgt, dass nur Ateret Jessod in Nikwej Ejnaim von AA herrscht, und nicht das Untere Hej. Daher ist die Awir von AA bekannt, weil sie mit einem Schlüssel versehen ist. Aber die Awir von Atik ist nicht bekannt, weil die Malchut des Mittelpunktes in ihm ist und sie nicht GaR in ihm ausbreitet. Es ist nicht verwirrend, dass sie hier sagen, dass es GE in AA gibt, und wir sagten darüber, es gibt nur ACHaP in ihm, von der Hälfte des unteren Keter, da unter Berücksichtigung von Atik, er nur ACHaP hat, er aber auf sich selbst bezogen GE ist, ohne ACHaP.
Es wurde gesagt, dass dieser ganze Schlüssel in einem Palast verborgen ist. Dies ist so, weil AA zu den Höheren AwI ausströmte und für AwI ebenso eingravierte, in Ermangelung von GaR der Lichter und ACHaP der Kelim. Ebenso sind sie der Palast, in welchem all die Lichter von GaR verborgen wurden – GaR von Neshama, GaR von Chaja und GaR von Yechida – und AA breitete das Untere Hej von Atik in diesen Palast hinein ebenso aus, wie auch sich selbst, was der Schlüssel ist.
Und auch obwohl alles in diesem Palast verborgen ist, ist das Herz von allem in diesem Schlüssel. Dieser Palast, Bina, ist ein Palast für Chochma, in welcher es GaR und WaK gibt. Das Untere Hej regiert ihr GaR, und der Schlüssel, Ateret Jessod, regiert ihr WaK. Und obwohl alles in diesem Palast verborgen ist, selbst das Untere Hej von Atik, ist das Herz von allem immer noch in diesem Schlüssel, in Ateret Jessod. Dies ist so, weil nur in WaK von Bina, ISHSuT, die Verhüllung wahrgenommen wird, WaK, denen der Rosh von GaR fehlt. Aber in GaR de Bina, AwI, wo es das Untere Hej in Nikwej Ejnaim gibt, mangelt es dort nicht an GaR, denn die Chassadim der Höheren AwI sind so wichtig wie Chochma und GaR.
Auch werden das Schließen und Öffnen des Unteren Hej in Nikwej Ejnaim gemacht, denn wenn es zu Nikwej Ejnaim aufsteigt, verschließt es die Mochin de GaR, denn dann verbleibt der Parzuf in der Ermangelung von ACHaP der Kelim und GaR der Lichter. Und wenn es von Nikwej Ejnaim zum Pe absteigt, öffnet es die Mochin de GaR, um den Parzuf zu erleuchten, denn dann bringt es ACHaP der Kelim und GaR der Lichter zum Parzuf zurück.
Daher öffnet und schließt nur das Untere Hej selbst. Doch da das Öffnen der Mochin nicht in GaR ist, sondern nur in SaT, in welchen das Untere Hej nicht herrscht, sondern stattdessen Ateret Jessod, der Schlüssel, und das GaR jeder Stufe – wo das Untere Hej herrscht – immer in der unbekannten Awir verbleiben, sind das Öffnen und Verschließen dem Schlüssel zugeordnet und nicht dem Unteren Hej.
43) Viele verborgene Schätze liegen in diesem Palast, einer über dem anderen. In diesem Palast gibt es Tore, die extra für das Verhüllen gemacht wurden, um die Lichter am Eintritt zu hindern. Fünfzig sind es, in vier Richtungen aufgeteilt und sie wurden neunundvierzig Tore, da ein Tor keine Seite hat und sein Aufenthaltsort oben und unten unbekannt ist und es deswegen verborgen bleibt.
Kommentar: Drei Arten von GaR gibt es: GaR de Neshama, GaR de Chaja und GaR de Yechida. Unzählige Einzelteile tummeln sich in den drei Arten von GaR und beweisen die Worte: „Viele verborgene Schätze liegen in diesem Palast, einer über dem anderen.“ Befindet sich das Untere Hej in Nikwej Ejnaim, sind all diese Stufen verborgen und unbekannt.
Auch „gibt es Tore, die extra für das Verhüllen gemacht wurden, um die Lichter am Eintritt zu hindern. Fünfzig sind es“. Die Tore sind der Ort, an dem die Lichter empfangen werden. Und es gibt zwei Merkmale, die sie auszeichnen:
- Wenn sie noch im Verborgenen sind, d. h., wenn [die Tore] geschlossen sind, sind sie verriegelt und empfangen nichts.
- Wenn sie offenstehen und Licht vom Höheren empfangen.
Wenn die Tore des Palastes verschlossen sind, sind es fünfzig an der Zahl. Aber öffnen kann man nur neunundvierzig. Es sind fünfzig Tore, weil zehn Sefirot in der Hauptsache nur fünf Sefirot KaCHaB TuM sind, Tiferet jedoch besteht aus WaK und daher sind sie zehn. Und weil jede der Sefirot zehn [Sefirot] enthält, so sind sie fünfzig.
Sie teilen sich in vier Richtungen auf und werden neunundvierzig Tore, weil das Öffnen und Schließen nicht im Unteren Hej geschieht, sondern nur im Schlüssel (Miftecha), Ateret Jessod (Krone von Jessod). Daraus folgt, dass Einprägungen, die sich zum Empfangen eignen, nicht in allen fünf Sefirot KaCHaB TuM stattfinden, sondern nur in den vier Sefirot KaCHaB Tiferet und nicht in Malchut und viermal zehn sind vierzig. Malchut enthält ebenfalls zehn Sefirot, KaCHaB TuM. Daraus folgt, dass auch sie für ihre ersten neun [Sefirot] vom Schlüssel empfangen kann, bis zu ihrem Ateret Jessod, da es dort Einprägungen der neunundvierzig Sefirot gibt: Vierzig von den vier Sefirot KaCHaB Tiferet, von denen jede aus zehn besteht und die ersten neun [Sefirot] von Malchut, die zehn enthält. Es ergibt sich, dass nichts fehlt außer Malchut de Malchut.
Darum heißt es: „Ein Tor hat keine Seite und es ist unbekannt, wo es ist, oben oder unten.“ Deswegen blieb dieses Tor verborgen, Malchut de Malchut, das fünfzigste Tor, das eigentliche Untere Hej, welches von Ejnaim zu Pe zur Zeit von Gadlut herabsteigt. Und obwohl das Untere Hej von Nikwej Ejnaim der Höheren AwI zu Pe absteigt und ihre ACHaP mit ISHSuT sind, die sich über sie kleiden, um sich zu einer Stufe AwI in einem einzigen Parzuf zu verbinden. Zu dieser Zeit werden GaR der Lichter in es gezogen, und das ist der Grund, weshalb AwI nichts von den Lichtern von GaR empfangen und in Awira dachja (Reiner Luft) verbleiben, als ob das Untere Hej immer noch nicht von ihren Nikwej Ejnaim abgestiegen wäre.
Deshalb folgt daraus, dass in Bezug auf GaR de Bina, den Höheren AwI, nicht bekannt ist, ob das Untere Hej immer noch oben an ihren Nikwej Ejnaim steht, denn sie befinden sich nach wie vor nur im Or Chassadim, wie vorher. Oder ob das Untere Hej von Nikwej Ejnaim an den Platz von Pe abgestiegen ist, da sie ihre Kelim de ACHaP zusammen mit ISHSuT erhoben haben und die Mochin de GaR der Lichter an ISHSuT weitergeben, woraus zwangsläufig folgt, dass das Untere Hej zu Pe abgestiegen ist. In gewisser Weise, wenn wir aus der Verbindung mit den Höheren AwI heraus schauen, so kommt es uns vor, als befände sich das Untere Hej in Nikwej Ejnaim, und wenn wir aus der Verbindung mit ISHSuT heraus schauen, sehen wir es unten, in Pe.
Es hieß: „Ein Tor hat keine Seite“, denn es ist Malchut de Malchut, das eigentliche Untere Hej. Unbekannt ist, ob es oben oder unten ist, weil, was AwI betrifft, es oben ist und bezüglich ISHSuT ist es unten. Deswegen bleibt dieses Tor verschlossen.
Aus diesem folgt, dass Malchut de Malchut sich deswegen überhaupt nicht öffnet und sowohl zurzeit von Katnut als auch vor ihrem Abstieg zu Pe verschlossen ist. Dies ist so, weil das Öffnen der Tore nur in ISHSuT geschah, in welchen das Untere Hej fehlt, und Ateret Jessod (Krone von Jessod) wird an seiner Stelle benutzt.
In den Höheren AwI jedoch, in denen das Untere Hej wirkt, bleiben sie in Bezug auf GaR verschlossen wie zuvor, und deshalb bleibt dieses Tor verschlossen. Man sollte wissen, dass, obwohl Malchut de Malchut das fünfzigste Tor ist, dies nur in Bezug auf die Kelim gilt. Doch bezüglich der Lichter wird es als GaR de Mochin erachtet, denn ihretwegen verbleiben die Höheren AwI im Or Chassadim ohne GaR. Ebenso wie alle Höheren.
Daher verursacht die Verschließung des fünfzigsten Tores einen Mangel an GaR de Mochin in allen Stufen, und es gibt nur WaK de Mochin in ihnen. Wir erfahren, dass alle fünfzig Tore von Bina Moses gegeben wurden, außer einem. Dies ist der Mangel an GaR de Mochin, da diese GaR de Mochin in allen Welten erst am Ende der Korrektur leuchten werden.
44) Innerhalb dieser Tore gibt es ein Schloss, und eine enge Stelle, um dort diesen Schlüssel hineinzustecken. Diese ist weder beschrieben noch erkennbar, sondern nur entsprechend der Inschrift auf dem Schlüssel [ist klar], dass niemand diese enge Stelle erkennt – dies geschieht nur anhand dieses Schlüssels. Über diesen steht geschrieben: „Im Anfang erschuf Gott.“
„Im Anfang“ ist der Schlüssel (Miftecha), in dem alles verborgen ist und er ist es, welcher zusperrt und öffnet. Sechs Tore sind in diesem Schlüssel enthalten, welche er zuschließt und öffnet. Wenn er diese Tore zuschließt und sie in sich selbst einschließt, dann steht sicherlich „Im Anfang“ geschrieben, ein offenbartes Wort innerhalb eines verborgenen Wortes. „Erschuf“ ist überall ein verborgenes Wort, es deutet an, dass der Schlüssel schließt und nicht öffnet.
Erläuterung: Das Untere Hej in Nikwej Ejnaim wird Schloss (Manula) genannt, weil es die Lichter von GaR verschließt, die nicht im Parzuf leuchten können, solange es oben in Nikwej Ejnaim steht. Es wurde gesagt, dass es innerhalb dieser Tore ein Schloss gibt und eine enge Stelle, Jessod im Unteren Hej, d. h. im neunundvierzigsten Tor der Kelim. Das ist so, weil das eigentliche Untere Hej, Malchut de Malchut, das fünfzigste Tor ist, und Jessod de Malchut ist das neunundvierzigste Tor, in welches dieser Schlüssel gesteckt werden muss. –Denn bei Jessod des Unteren Hej wird der Schlüssel hineingesteckt, bei Ateret Jessod der Mochin, und durch ihn wird das Untere Hej von Nikwej Ejnaim zu Pe abgesenkt, und der Parzuf den Lichtern von GaR geöffnet. Daher wird Ateret Jessod auch „Schlüssel“ (Miftecha) genannt.
„Sie (die enge Stelle) ist weder beschrieben noch erkennbar, sondern nur entsprechend der Inschrift auf dem Schlüssel [ist klar], dass niemand diese enge Stelle erkennt, sondern sie nur durch den Schlüssel erkannt wird.“ Der Schlüssel ist Ateret Jessod der Mochin und betritt seine entsprechende Bchina im Unteren Hej, in Jessod de Malchut, im Schloss, das das Untere Hej ist, um die nicht eingeschrieben GaR zu verhüllen und zu verschließen, nur wegen der Inschrift des Schlüssels, welcher in der Bchina SaT de Bina, ISHSuT herrscht, aber nicht in ihr selbst, d. h. im Unteren Hej, in welchem GaR de Bina, die Höheren AwI, herrschen, welche immer als vollständige GaR angesehen werden. Auch ist im Schloss eingeschrieben, dass es sich nur in Jessod der Mochin öffnet.
Deshalb wird gesagt: Niemand kennt diese enge Stelle, außer durch den Schlüssel allein. „Kennen“ bedeutet, die Ausbreitung der Mochin, denn die Mochin wurden nur mit dem Schlüssel herausgegeben, in SaT de Bina, wo der Schlüssel arbeitet, das heißt in Ateret Jessod. Hingegen bleiben sie am Platz der Höheren AwI unbekannt, welche GaR de Bina sind, wo der Schlüssel nicht arbeitet, sondern nur das Untere Hej selbst.
Es folgt daraus, dass, auch wenn das wirkliche Untere Hej unbekannt ist, gleich, ob es unten oder oben ist, es noch immer genug ist, um für ISHSuT bekannt zu sein. Denn durch diese öffnet es sich in Mochin de GaR. Dies ist so, weil hier lediglich Yud, Hej, Waw in ISHSuT sind, ohne Malchut, und Ateret Jessod dient wie ein Massach in ihnen, anstelle von Malchut. Und Mochin, welche das Untere Hej von Nikwej Ejnaim zu Pe absenken, arbeiten ebenfalls nur im Massach von Ateret Jessod, weil im Unteren Hej kein Zuschließen war und kein Mangel an GaR unten war, weil es in AwI arbeitet, welche immer GaR sind.
Und weil die gesamte Verhüllung und das Zuschließen nur in Ateret Jessod waren, welches in ISHSuT arbeitet, folgt daraus, dass nur Ateret Jessod der Mochin der Schlüssel ist, um das Untere Hej von Ejnaim zu Pe abzusenken, das heißt nur in den fünf Kelim, welche von der Kraft des Massach von Ateret Jessod erschaffen wurden, wie diese. Daher kommt er zu dem Schluss, dass niemand diese enge Stelle erkennt, sondern sie nur an diesem Schlüssel erkannt wird. Daher erreichen die Mochin nur die Kelim von ISHSuT, welche vom Schlüssel, Ateret Jessod, herauskommen, und nicht AwI, das Untere Hej, Malchut de Malchut, das tatsächliche Schloss.
Das Wort BeReshit (Im Anfang), welches Chochma ist, enthält in sich nur einen Schlüssel, Ateret Jessod (Krone von Jessod), die neunundvierzig Tore der Kelim und nicht das fünfzigste Tor der Kelim, Malchut de Malchut. Daher wurde gesagt, BeReshit ist der Schlüssel, in welchem alles verborgen ist. Mit ihm wird alles in Katnut verschlossen. Dazu verschließt und öffnet er – er verschließt all die Mochin in Katnut, im Unteren Hej in Ejnaim und öffnet sie in Gadlut, um das Untere Hej von Nikwej Ejnaim zu Pe abzusenken.
Der Unterschied ist, dass aus diesem Grund das Öffnen von Chochma – inbegriffen im Wort BeReshit – nur für die WaK der Stufen ist, welche die Kelim dieses Schlüssels sind. Aber die Mochin von BeReshit leuchten nicht für die GaR der Parzufim, weil ihre Kelim nicht vom Schlüssel sind, sondern vom Unteren Hej.
„Sechs Tore sind in diesem Schlüssel eingeschlossen, welche er schließt und öffnet“, weil die GaR der Mochin darin abwesend sind und er nur SaT der Mochin öffnet, wo jedes der SaT nur WaK hat, und sie sind sieben Mal WaK. Es folgt daraus, dass der Schlüssel (Miftecha), die siebte Sefira, Ateret Jessod, lediglich sechs Tore in sich enthält. Darum wurde gesagt: „Sechs Tore sind in diesem Schlüssel eingeschlossen, welche er schließt und öffnet“, damit wird angedeutet, dass er nur WaK de Mochin herausgibt.
Es wurde gesagt: „‚Im Anfang’ ist ein offenbartes Wort innerhalb eines verborgenen Wortes. ‚Erschuf’ ist überall ein verborgenes Wort, das bewahrt, dass der Schlüssel verschließt und nicht öffnet.“ Mit anderen Worten: „Im Anfang“ deutet Chochma an, welches ein offenbartes Wort ist. Aber wenn gesagt wird: „Im Anfang erschuf“, dann bedeutet das, dass Chochma verschwunden ist und verschlossen wurde. Es wurde gesagt: „‚Im Anfang’ ist ein offenbartes Wort innerhalb eines verborgenen Wortes“, weil das Wort „Erschuf“ nach ihm geschrieben wurde und „Erschuf“ ist überall ein verborgenes Wort. Daher bedeutet: „Im Anfang erschuf“, dass Chochma verborgen wurde. Es folgt daraus, dass die Bedeutung verschlossen ist und nicht geöffnet, dass Chochma verborgen wurde und bisher noch nicht enthüllt wurde.