Lektion 13. Vom Zerbrechen zur Korrektur

Lektion 13. Vom Zerbrechen zur Korrektur

Die Seele von Adam haRishon, ihr Zerbrechen und ihre Korrektur. Wie unsere spirituelle Arbeit mit der Seele von Adam haRishon zusammenhängt.

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Lektion 13. Vom Zerbrechen zur Korrektur


Folie 2

DAS DREI-ACHSEN-MODELL


Folie 3

DAS DREI-ACHSEN-MODELL


Folie 4


Folie 5

Man muss wissen, dass alle Seelen von der Seele von Adam haRishon abstammen. Nach der Sünde am Baum der Erkenntnis zerbrach die Seele von Adam in 600 000 Seelen. Dies bedeutet, dass das eine Licht, welches Adam haRishon im Garten Eden hatte und das der Heilige Sohar „Sihara Ilaa“ nennt, sich in viele Teile zerstreut hat.

- Rabash, Artikel 10, 1984 „Welche Stufe sollte ein Mensch erreichen, um nicht reinkarnieren zu müssen?“


Folien 6-7 

Wir verstehen, dass die ewige Seele, die der Schöpfer nur für die Bedürfnisse von Adam HaRishon in dessen Nasenlöcher geblasen hatte, wegen der Sünde am Baum der Erkenntnis verschwand. Sie nahm eine neue Form an, die „Schweiß des Lebens“ genannt wird. Das bedeutet, dass sich das Allgemeine in unzählige winzige Tropfen spaltete, die zwischen Adam HaRishon und all seinen Nachkommen bis zum Ende der Zeit aufgeteilt wurden.

Da sich die Handlungen des Schöpfers nie ändern, gibt es hier eine zusätzliche Form. Dieses gemeinsame Licht des Lebens in der Nase von Adam HaRishon weitete sich zu einer langen Kette aus, und dreht sich auf dem Rad der Transformation in vielen Körpern, Körper für Körper, bis zum notwendigen Ende der Korrektur.

- Baal HaSulam, „Einführung in das Buch Panim Meirot uMasbirot” Pkt. 22


Folie 8

Man kann dies mit einem König vergleichen, der seinem Sohn in Übersee eine große Menge Geld überbringen wollte. Leider waren alle Menschen im Königreich hinterhältige Diebe, und er konnte keinen einzigen loyalen Boten ausfindig machen. Was hat er folglich getan? Er teilte das Geld in kleine Münzen auf und verschickte sie mit vielen Boten, welche erkannten, dass es sich nicht lohnte, sie zu stehlen und dadurch das Königreich zu entehren.

- Rabash, Artikel 10 (1984), Welche Stufe muss der Mensch erreichen, um nicht wiedergeboren zu werden


Folie 9

Es gibt tatsächlich keine weiteren Seelen in der Welt…Diese Seele ist in allen Kindern Israels in ihrer Vollständigkeit vorhanden, wie sie in Adam haRishon war, denn das Spirituelle teilt sich nicht und wird nicht gespalten, was ein Merkmal des Physischen ist.

Wenn es also heißt, dass es sechshunderttausend Seelen und Seelenfunken gibt, scheint dies durch die Kraft des Körpers eines jeden Menschen verursacht zu sein.

- Baal HaSulam. „600.000 Seelen“


Folie 10

In der Tat findet sich das Ganze in jedem Einzelnen, weil am Ende letztlich alle Seelen zu einer Einheit zusammenkommen werden, zurück zu ihrer spirituellen Wurzel.

- Baal HaSulam, „600.000 Seelen“


Folie 11

Von jedem Geschöpf gehen viele Handlungen aus, die am Ende ineinander übergehen, bis sie in Wirklichkeit eine einzige Handlung sind. Diese Verbindung geschieht in jedem Geschöpf und seinen Handlungen. Deshalb müssen sich nach der Vereinigung aller Handlungen der Geschöpfe [...] alle Seelen der Welt verbinden und sich zu einer Seele zusammenschließen, die wahrhaftig eine ist, die aus allen Seelen hervorgeht und wahrhaftig eins wird, wie am Anfang der Schöpfung, als ein Mensch (Adam) erschaffen wurde.

- Baal HaSulam, "Das Handeln und die Taktik des Menschen"


Folien 12-13

All die Welten, Höhere und niedere, und alles darin, wurden einzig für den Menschen erschaffen.[...] Anfangs wurden sie eingeschränkt und stiegen ab, Stufe für Stufe, eine Welt nach der anderen, bis hinunter zu unserer materiellen Welt, um die Seele in einen Körper dieser Welt zu bringen, welcher gänzlich nur empfängt und nichts gibt, [...] In diesem Zustand wird ein Mensch als komplettes Gegenteil von Ihm angesehen, und es gibt keine größere Entfernung als diese.

Danach, anhand der Seele, die sich in ihn kleidet, beschäftigt er sich mit Tora und Mizwot. Stufenweise und langsam, von unten Aufwärts, erfasst er durch alle Einsichten, die von Oben nach unten herabsteigen, welche lediglich Stufen und Maße in der Form des Verlangens zu geben sind, die gleiche Form des Gebens wie sein Erschaffer.[...] Am Ende wird er es würdig, ganz und gar im Geben zu sein und nichts für sich selbst zu empfangen. Zu diesem Zeitpunkt ist er mit wahrer Dwekut an Ihn vervollkommnet, da dies der einzige Grund war, warum der Mensch erschaffen wurde.

- Baal HaSulam. „Einleitung zur „Einführung in die Weisheit der Kabbala“, Pkt. 9


Folie 14

Ein Mensch, der einen guten Geschmack im Leben haben will, auf seinen Punkt im Herzen achten sollte. Jeder Mensch hat einen Punkt im Herzen, nur leuchtet er nicht. Vielmehr ist er wie ein schwarzer Punkt. Der Punkt im Herzen ist ein Unterscheidungsmerkmal der Nefesh [Seele] der Kedusha [Heiligkeit], deren Natur ein Gefäß des Gebens ist. Sie befindet sich jedoch in einem Zustand der Shechina [Göttliche Gegenwart] im Staub, was bedeutet, dass ein Mensch sie nicht schätzt. Stattdessen ist sie für ihn so wichtig wie Staub.

- Rabash, Notiz 34: TaNTA [Taamim, Nekudot, Tagin, Otiot]