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Lektion 1 - Matan Tora

Lektion 1 - Matan Tora

Zurück zu den Grundlagen von Baal HaSulam mit dem ersten Artikel des gleichnamigen Buches „Matan Tora“, in dem wir etwas über das in der Tora beschriebene grundlegende Naturgesetz erfahren können. Was ist dieses Hauptgesetz der Realität und was bedeutet es, diesem Gesetz zu folgen?

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Inhalt der Lektion

„Liebe deinen Freund wie dich selbst“ – was hat es mit diesem Grundsatz auf sich Unterschied zwischen Klal und Mitzva Mitzva – Definition Soll man sich selbst lieben, um andere zu lieben?

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Lektion 1 Video >> Matan Tora [Gabe der Tora] „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Levitikus 19:18) Rabbi Akiva sagt: „Dies ist ein großes Gesetz in der Tora.“ Das von den Weisen Gesagte verlangt nach einer Aufklärung, da das Wort Klal (Gesamtheit/Gesetz/Grundsatz) auf …

  • „Liebe deinen Freund wie dich selbst“ – was hat es mit diesem Grundsatz auf sich
  • Unterschied zwischen Klal und Mitzva
  • Mitzva – Definition
  • Soll man sich selbst lieben, um andere zu lieben?

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Matan Tora [Gabe der Tora]

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Levitikus 19:18)

Rabbi Akiva sagt: „Dies ist ein großes Gesetz in der Tora.“

Das von den Weisen Gesagte verlangt nach einer Aufklärung, da das Wort Klal (Gesamtheit/Gesetz/Grundsatz) auf eine Summe von Einzelheiten deutet, die alle zusammen diese oben genannte Gesamtheit bilden.

1) Wenn er somit vom Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ spricht, welches das Hauptgesetz der Tora ist, müssen wir verstehen, dass die übrigen 612 Gebote der Tora mit allen ihren Komponenten nicht mehr und nicht weniger als eine Summe von Einzelheiten sind, die dieses eine Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zusammenstellen und durch dieses bedingt sind.

Dies kann in Bezug auf die Gebote zwischen dem Menschen und seiner Umgebung gerechtfertigt sein, doch wie kann dieses eine Gebot alle Gebote enthalten und in sich einschließen, welche die Beziehungen zwischen dem Menschen und dem Schöpfer regeln und welche in der Tora primär sind und deren Wesen und Sinn bestimmen?

2) Und wenn man noch eine Anstrengung unternehmen und auf irgendeine Weise das Gesagte verstehen kann, dann steht für uns bereits ein anderer, noch prägnanterer Ausspruch bereit – über einen Übertretenden, der zum Weisen Hillel (Traktat Shabbat 31) mit einer Bitte kam: „Lehre mich die ganze Tora, während ich auf einem Fuß stehe.“ Und es antwortete ihm Hillel: „Was dir verhasst ist, tue deinem Nächsten nicht an. (Liebe deinen Nächsten wie dich selbst). Und der Rest sind nur Erklärungen, gehe und lerne!“ Auf diese Weise liegt vor uns ein klares Gesetz, dem zufolge keines der 612 Gebote der Tora diesem einen – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – vorzuziehen ist. Denn sie sind nur zu dessen Erläuterung bestimmt, um es uns zu erlauben, uns auf das Ausführen des Gebotes „Liebe deinen Nächsten…“ vorzubereiten, da er klar sagt: „Und der Rest sind nur Erklärungen, gehe und lerne“, das heißt, alle übrigen Gebote in der Tora sind lediglich Kommentare über dieses eine Gesetz, ohne welche allerdings dessen Ausführung in vollem Umfang nicht möglich ist.